Minijobs und Rentenbeitrag: Die wichtigsten Beschlüsse im Bundesrat

dapdMehr Geld für Minijobber, geringere Rentenbeiträge und mehr Transparenz bei Spritpreisen: Der Bundesrat hat eine Reihe wichtiger Beschlüsse verabschiedet. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-869046.html
  1. #1

    Rentenbeitragssenkung 2013 - mitnichten

    Wenn immer davon gesprochen wird, dass der Rentenbeitrag 2013 stark sinkt, ist das falsch. Denn für den Rentenbeitrag ist neben dem Beitragssatz (sinkt von 19,6 % auf 18,9 %) auch die Beitragsbemessungsgrenze entscheiden (steigt von 5.600 auf 5.800). 18,9 % von € 5.800 summieren sich auf € 1.096,20. Das entspricht fast genau dem alten Niveau (19,6 % x 5.600 = € 1.097,60). Eine Entlastung der Bürger ist das mitnichten, in der RV leider ein populärer Bauerntrick (fast jährliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze !!). Warum spricht keiner darüber ?
  2. #2

    Wow!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ......... und mehr Transparenz bei Spritpreisen: Der Bundesrat hat eine Reihe wichtiger Beschlüsse verabschiedet. ....[/url]
    Hurra, neue Arbeitsstellen Markttransparenzstellen! Wo kann ich mich bewerben?
    Bisher stehe ich nach den Erfahrungen mit der dafür zusätzlich geschaffene Kartellbehörde, deren Effektivität und Wirksamkeit im Kampf um überhöhte Preise gleich null war und ist, sehr skeptisch dieser "Stelle" gegenüber.
    Vielleicht kann mir eine Mitarbeit meine Skepsis nehmen.
    #Nachgedacht
  3. #3

    Entlastung?

    Mitforist Durchblick hat vollkommen recht. Zusätzlich wird die Versicherungsgrenze der Krankenversicherung auch noch erhöht. Im Endergebnis bleibt die Belastung der Angestellten (bis auf ein paar Cent) gleich.
  4. #4

    Besserverdiener endlich entlasten!

    Ich finde auch, dass eine Entlastung von Menschen mit 5.800 brutto dringend nötig ist. *Ironie aus* Hallo gehts noch? Schauen Sie sich mal um, wie viele Vollzeit arbeitende Angestellte gerade mal 2.000 brutto nach Hause tragen. Bei denen besteht Handlungsbedarf, aber doch nicht bei den Besserverdienern.
  5. #5

    Na ja, aber ....

    Zitat von durchblick69 Beitrag anzeigen
    Wenn immer davon gesprochen wird, dass der Rentenbeitrag 2013 stark sinkt, ist das falsch. Denn für den Rentenbeitrag ist neben dem Beitragssatz (sinkt von 19,6 % auf 18,9 %) auch die Beitragsbemessungsgrenze entscheiden (steigt von 5.600 auf 5.800). 18,9 % von € 5.800 summieren sich auf € 1.096,20. Das entspricht fast genau dem alten Niveau (19,6 % x 5.600 = € 1.097,60). Eine Entlastung der Bürger ist das mitnichten, in der RV leider ein populärer Bauerntrick (fast jährliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze !!). Warum spricht keiner darüber ?
    Es ist zwar richtig daß die Beitragsbemessungsgrenze steigt, aber welcher Otto-Normalverdiener kommt denn heute noch auf einen Betrag von 5.800 Euro brutto . Selbst bei 14 Monatsgehältern (aber auch hier wieder - welcher Normalverdiener bekommt die? ) müsste dieser knapp 5.000 Euro brutto verdienen.
    Otto-Normalverdiener dürfte wohl kaum mit der Beitragsbessungsgrenze in Berührung kommen,
    also immer schön bei der Wahrheit bleiben. Wer fast 5.000 Euro brutto verdient kann auf diese eingesparten Kleinbeträge ja wohl verzichten.
  6. #6

    und weiter gehts

    Mittlerweile fühle ich mich in vielen Bereichen für dumm verkauft und da tun sich die einzelnen Parteien auch nicht viel. Interessant finde ich die Anzahl der Mini Jobber mit über 7 Millionen, da sehe ich wohin die Reise geht!
  7. #7

    Das ist schlicht falsch dargestellt und sollte korrigiert werden.
  8. #8

    Zitat von jeanpaullegarde Beitrag anzeigen
    Ich finde auch, dass eine Entlastung von Menschen mit 5.800 brutto dringend nötig ist.
    Diese Personengruppe ist als Konsumpioneer ganz wichtig fuer innovative Produkte wie iPhone, E-Autos oder Solardaecher. Ohne Entlastung wird es nichts mit Hi-Tech made in Germany.