Machbarkeitsstudie: Zechen könnten Pumpspeicherkraftwerke werden

dpaWeil Deutschland mehr erneuerbare Energien nutzen will, muss Strom in großen Mengen zwischengespeichert werden. So genannte Pumpspeicherkraftwerke sollen helfen - im Ruhrgebiet wird jetzt untersucht, ob sich ehemalige Bergwerke zu diesem Zweck eignen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-868997.html
  1. #1

    klingt ja alles intelligent nur mit atomkraft hätte man solche probleme erst gar nicht
  2. #2

    wie funktioniert das?

    kling nach einem sinnvollen Ansatz - was ich mich bloß frage ist, ob und wie das die Kohle& Co. Stollen überhaupt verkraften, wenn ständig Wasser ein& ausströmt - oder geht es hier nur um massive Stollen im Gestein?
  3. #3

    Na, toller Traum?

    Es wird massive Probleme geben das Nutzwasser vom Grundwasser zu trennen. Salzgehalt des Tiefengesteins!
    .
    Unklar ist auch, wie sich der Berg verhält, wenn er geflutet wird. Die Idee die "Wasserhaltung in Altanlagen auf 100-200m zu beschränken wird schon sehr strittig diskutiert. Das periodische Fluten dürfte die Stabilität der Altbaue massiv beeinträchtigen.
    .
    Zw. Hamm/Kamp-Lintfort/Recklinghausen und dem Ruhrtal ist die Gegend hier so wie ein schweizer Käse.
    Man kann/konnte unterirdische von Hamm zum Rhein laufen:-)))
    .
    Das schliessen der letzen Zeche wird kein Ende der Kosten des Bergbaus sein. "Ewigkeitslasten" werden diese Region noch bis zum..... halt EWIG belasten.
    .
    Das ganze erscheint mir mehr ein Versuch, die weiterlaufenden Kosten für Bergbauschäden ohne Aufsehen auf andere Träger (hier den PRIVATEN Stromverbraucher) um zu schichten.
    .
    Oder glaubt jemand, das die RAG Stiftung länger als 20 Jahre aus ihren Kapital-Erträgen die Bergbaufolgeschäden abdecken kann?
    .
    Gruss von der (zukünftigen) suedwestfälischen Seenplatte
    Sikasuu
  4. #4

    Grubenwasser?

    !!!
  5. #5

    Noch ne Abzockeridee

    Da gibt es mal wieder Fördergelder für irgend einen utopischen Blödsinn.
    Aber der Steuerzahler hat es ja...
  6. #6

    @Battlemonk
    Ich denke mal das gegenüber Strahlung und Endlagerung von Atommüll diese Probleme ein Witz sind.
    @sascha.p
    Sehr wahrscheinlich wird das Wasser wohl nicht direkt im Stollen fliessen sondern in Rohren die in den Stollen verlegt sind.
    @sikasuu
    Rohre in den Stollen.
  7. #7

    Gute Idee

    Zitat von sascha.p. Beitrag anzeigen
    kling nach einem sinnvollen Ansatz - was ich mich bloß frage ist, ob und wie das die Kohle& Co. Stollen überhaupt verkraften, wenn ständig Wasser ein& ausströmt - oder geht es hier nur um massive Stollen im Gestein?
    Wasser hat eine geringere Dichte, als das Gestein welches sich früher in den Kohlestollen befunden hat. Das Gewicht wird kein Problem sein.

    Und das Gestein ist wahrscheinlich kaum wasserlöslich, in Salzstollen wäre das wahrscheinlich keine gute Idee.

    Problem ist, dass man die großen Teiche abdecken, und sie biologisch inaktiv halten muss. Sonst hat man wieder fanatisierte Umweltschützer am Hals, wenn der Karpfen im Stollen versenkt wird. Oder wie macht man das eigentlich mit den normalen Pumpspeicherkraftwerken? Eine Achterbahnfahrt in der Schaufelturbine ist sicherlich kein Spaß.
  8. #8

    Zitat von Battlemonk Beitrag anzeigen
    klingt ja alles intelligent nur mit atomkraft hätte man solche probleme erst gar nicht
    Ja, da hat man ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Frage wo man den strahlenden Müll vergräbt. Du bietest deinen Vorgarten an? Wieso nicht?

    Oder die Frage wohin wir alle umziehen wenns doch mal richtig knallt.

    Aber die "verstrahlten" denken ja nicht so weit. Stimmts?
  9. #9

    Na wie wohl?

    Zitat von kannmanauchsosehen Beitrag anzeigen
    Wasser hat eine geringere Dichte, als das Gestein welches sich früher in den Kohlestollen befunden hat. Das Gewicht wird kein Problem sein.

    Und das Gestein ist wahrscheinlich kaum wasserlöslich, in Salzstollen wäre das wahrscheinlich keine gute Idee.

    Problem ist, dass man die großen Teiche abdecken, und sie biologisch inaktiv halten muss. Sonst hat man wieder fanatisierte Umweltschützer am Hals, wenn der Karpfen im Stollen versenkt wird. Oder wie macht man das eigentlich mit den normalen Pumpspeicherkraftwerken? Eine Achterbahnfahrt in der Schaufelturbine ist sicherlich kein Spaß.
    Gitterchen auf den Abfluss.