Insolvenzverwalter: Zoff um Rekordhonorar für Lehman-Abwickler

DPABis zu 800 Millionen Euro - so viel Geld soll Insolvenzverwalter Michael Frege für die Abwicklung der deutschen Lehman-Brothers-Tochter erhalten. Das üppige Honorar sorgt für Empörung, die Linkspartei kritisiert die Summe als absurd. Doch Experten verteidigen die Rechnung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-868939.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis zu 800 Millionen Euro - so viel Geld soll Insolvenzverwalter Michael Frege für die Abwicklung der deutschen Lehman-Brothers-Tochter erhalten. Das üppige Honorar sorgt für Empörung, die Linkspartei kritisiert die Summe als absurd. Doch Experten verteidigen die Rechnung.

    Lehman: Zoff um das Mega-Honorar für Insolvenzverwalter Frege - SPIEGEL ONLINE
    Bei solchen Beträgen regen wir uns über die Kleinigkeiten des Herrn Steinbrück auf, aber nicht über solche Herren und deren Verteidiger.
  2. #2

    optional

    Die Reaktion von Wagenknecht ist enttäuschend, hatte ich sie doch als seriös und klug eingeschätzt. Ist wohl Oskars schlechter Einfluß.
  3. #3

    Gabs schon mal..

    Zur Zeit der Fugger ging es ähnlich zu, da verdiente manch Buchhalter das 100.000 fache eines Arbeiters.. hat übel geendet, Bauernkrieg, Städtekrieg, Religionskrieg und 100 Jahre später gabs keine Börsen mehr, die Fugger und das Reich waren Pleite und die Deutschen zerstückelt, vergewaltigt und durch einen Alptraum gegangen.. wird wieder passieren, sicherlich.
  4. #4

    Möge er und seine Familie an dem Geld ersticken.

    ..und unsere Politiker, die den normalen Bürger ausrauben und betrügen um solchen Leuten das Geld hinterher zuwerfen. Es wird der Tag kommen und keiner wird sie mehr wählen, dieses kriminelle Pack. Meine Familie wird jeden Wahlzettel, der in die Urne wander, ungültig machen.
  5. #5

    "Natürlich klingt die Summe von mehreren hundert Millionen unvorstellbar. Doch wenn man den Aufwand betrachtet, ist das schon plausibel"

    Aha. Plausibel in anbetracht des aufwands. Von was fuer einem plausiblen Stundenlohn reden wir hier?
  6. #6

    wenn

    man sich ansieht das sich manche für 7 Euro die Gesundheit ruinieren ist da der Aufwand wahrscheinlich gering, oder?
  7. #7

    Business Punk

    Der kam mir gleich so bekannt vor:
    http://www.staufenbiel.de/branchen/jura/branchentalk/insolvenzrecht-interview.html
  8. #8

    Verstehe ich nicht!

    Was hier für Gründe angeführt werden, was alles so schwierig ist. Das interessiert doch im normalen Geschäftsleben auch niemanden. Die Summe ist absurd und bleibt trotz der vielen Erklärungsversuche absurd.
    Wenn ich etwas anbiete, dann muss ich dem Kunden vorher sagen wieviel es kostet. Der Kunde kann dann entscheiden, ob er mit dem Preis/Bedingungen einverstanden ist oder nicht. Falls ich mich verkalkuliere, dann ist das mein Problem. Ich kann dann später nicht mehr mit Aufwand und Schwierigkeiten und Mehraufwand kommen. Das interessiert niemanden. Den Betrag, den ich veranschlagt habe, auf den habe ich bei einer Zusage des Kundenein Recht, bei pünktlicher Lieferung und einwandfreier Ware. Aber ich bin ja auch nur ein einfacher kleiner Normalo! Der sich mit dem normalen Geschäftsleben dieser Republik rumschlagen muss.
  9. #9

    Serientäter

    Zitat von Mehrleser Beitrag anzeigen
    Die Reaktion von Wagenknecht ist enttäuschend, hatte ich sie doch als seriös und klug eingeschätzt. Ist wohl Oskars schlechter Einfluß.
    Ich denke, mit 5 Millionen Euro könnte mann/frau sich ein schönes, sorgenfreies und wohl auch lxuriöses Leben machen - oder seien wir großzügig: mit 10 Millionen. Selbst wenn von der "Fast-Milliarde" für die Lehmann-Abwicklung 100 Mio. für den Insolvenzverwalter persönlich übrigbleiben, sträuben sich bei mir die Nackenhaare und ich verfalle in einen Beissreflex. Solche Summen für menschliche Einzel-"Leistungen" sind selbst einfach nur unseriös. Und ich kann Frau Wagenknecht nur zustimmen.