Fotoprojekt in Kanada: Kleiner Zug auf großer Fahrt

Jeff FriesenIn schwindelerregenden Höhen, im tiefen Wald und mitten durchs Wasser: Ein Fotograf hat ein Modell des legendären Zugs "The Canadian" vor die grandiosen Landschaften Kanadas gestellt - und eine Bilderreise von Toronto nach Vancouver unternommen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-868881.html
  1. #1

    Begeisterung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In schwindelerregenden Höhen, im tiefen Wald und mitten durchs Wasser: Ein Fotograf hat ein Modell des legendären Zugs "The Canadian" vor die grandiosen Landschaften Kanadas gestellt - und eine Bilderreise von Toronto nach Vancouver unternommen.

    Modelleisenbahn auf Reisen: Kanadier schickt Spielzeugzug durchs Land - SPIEGEL ONLINE
    Was für eine tolle Idee und welch schöne Bilder!
  2. #2

    ha ha ha

    In fortschrittlichen Ländern gibt es richtige Züge statt Spielzeug shows während die die Leute im Stau stehen oder mit ihren Protzepanzner das Klima zerstören
  3. #3

    öde

    die Motive sind stereotyp und langweilig und die Idee keine wirkliche, gabs schon zigmal und oft besser. Gute und innovative Photographie sieht anders aus.
  4. #4

    Was für ein Schwachsinn...

    @umegubbe: Vor dem Schreiben auch mal den Kopf angestrengt?
    Ein Künstler macht üblicherweise Kunst, hier Fotokunst. das geht vmtl. schlecht mit einem echten Zug.
    Ein Künstler ist kein Bahnbetreiber sondern ... naaaa... richtig, Künstler.
    Äpfel mit Birnen zu vergleichen ist wirklich nicht sehr sinnig.
    Ich finde: Tolles Projekt, schöne Bilder.
    Und vielleicht geht der Fotograf ja sogar mit dem Zug auf Reisen durch Kanada und widerlegt damit Ihre Vorbehalte gegen das Projekt.
  5. #5

    Jep...

    Zitat von adazaurak Beitrag anzeigen
    die Motive sind stereotyp und langweilig und die Idee keine wirkliche, gabs schon zigmal und oft besser. Gute und innovative Photographie sieht anders aus.
    .. sehe ich auch so. Die Hintergründe und die Qualität der Fotos sind sicherlich sehr gut nur eben schon zigfach in dieser Form veröffentlicht worden. Eine Modelleisenbahn, zum Teil noch nicht mal als Fokus, in die Bilder zu plazieren, ist einfach nur EINE Idee. Wahrscheinlich wäre die Idee, mit realen Eisenbahnen per Fotomontage in die Bilder integriert, überzeugender gewesen.
  6. #6

    @adazaurak

    ....selber schon eine einziges Fotoprojekt zu Ende gebracht? Wie sieht denn Ihre innovative Fotografie aus? Mosern kann jeder....besonders gut in Deutschland (siehe diese Klugscheisser- und Besserwisser-Vereinigung, die sich fotocommunity nennt)....
  7. #7

    Zum Kritiker

    Zitat von robertusk Beitrag anzeigen
    ....selber schon eine einziges Fotoprojekt zu Ende gebracht? Wie sieht denn Ihre innovative Fotografie aus? Mosern kann jeder....besonders gut in Deutschland (siehe diese Klugscheisser- und Besserwisser-Vereinigung, die sich fotocommunity nennt)....
    Viele Menschen haben überhaupt keine Probleme damit, wenn jemand ein künstlerisches Werk lobt, antworten aber auf negative Kritik mit: "Du kannst es doch auch nicht besser!" Sorry, das ist Unfug. Jeder Mensch hat einen Geschmack, jeder darf zu allem was er sieht, hört, riecht, schmeckt sagen, ob es ihm gefällt oder nicht, idealerweise auf konstruktive Weise, damit man weiß, was verbesserungswürdig ist. Es ist ein gewaltiger Trugschluss, anzunehmen, Kritik sei verboten, wenn man es nicht selbst besser könne.

    Ich z.B. habe keine Ahnung von Harmonik und kann keine Sinfonie komponieren, dennoch darf ich es mir herausnehmen, zu sagen, dass Schuberts 5. Sinfonie mir absolut überhaupt nicht gefällt.
    Und ich kann auch keine zwei Töne gerade heraus singen und darf dennoch sagen, dass ich den warm-schmalzigen Gesang Elvis Presleys absolut nicht mag.
    Ebenso darf ich, der ich noch nie ein Gedicht geschrieben habe, sagen, dass viele Balladen des Herrn Schiller mir sehr gefallen während sich mir bei Hölderlin die Zehennägel aufrollen.
    Und man muss auch keine eigenen Fotoprojekte durchführen, um dieses hier nicht zu mögen.

    Dies gesagt habend: Diese Bilder sind nett. Nicht unbedingt große Kunst meiner Meinung nach, aber ein nettes Projekt, handwerklich gut durchgeführt und mit ein paar guten Ideen.
    Auch die Hintergrund-Motive sind nicht langweilig. Die meisten Bilder wären auch ohne die Eisenbahn recht gut.
    Dass sie allerdings schon 100 Mal fotografiert worden sind, ist natürlich richtig. Wenn das aber relevant wäre, dürfte es heute keine Landschafts- und Architekturfotografie mehr geben. Welchen Winkel des Yellowstone-Park könnte ich heute fotografieren, den Ansel Adams nicht schon geschossen hat? Welche englische Kathedrale könnte ich ablichte, die ich nicht auch bei Bruce Barnbaum fände? Und das meistens in besserer Qualität als ich mit meinen bescheidenen Fähigkeiten das könnte? Soll mich das nun abhalten? Unfug. Wenn ich eine Stelle sehe, die mir gefällt und ich habe die Zeit, dann warte ich auf das Licht und mache ein Foto. Ob das schon 1000 Menschen vor mir gemacht haben oder nicht ist egal, dadurch wird mein Foto nicht schlechter. Und auch wenn ich es nicht in eine Galerie hänge: An meine Wohnzimmerwand darf es.
    Und wenn ich mir die Mühe mache, alles was ich beeinflussen kann zu optimieren und dann die Geduld mitbringe, darauf zu warten, dass Dinge, die ich nicht beeinflussen kann (Sonnenlicht, Wetter, etc.) sich von selbst einstellen, dann wird trotz der 1000 Menschen, die das Foto schon gemacht haben, meines dennoch besser sein als das von 990 Leuten.

    Kritik ist immer erlaubt!
    Kritik an der Idee? Bitte sehr. Kritik an der technischen Umsetzung? Gut!
    Aber der Hinweis, dass man etwas in dieser oder ähnlicher Form schon dutzendmal gesehen hat ist keine Kritik, er ist schlicht unsinnig.
  8. #8

    Vielleicht ist die Idee ja neu und vielleicht sind die Fotos sogar handwerklich ok. aber der künstlerische Wert der Bilder tendiert meinem Kunstverständnis nach eher gegen Null - sieht aus wie kindliches hobbygeknipse eines Modelleisenbahnnarren. Aus meiner Sicht ganz bestimmt keinen Artikel im Spiegel Online wert sondern eher im "Eisenbahnkurier" oder der "Modellbahn Illustrierten". Da fragt man sich schon ob der Autor des Artikels mit dem "Fotokünstler" verwandt, verschwägert oder befreundet ist.
  9. #9

    Eher "gähn"...

    Mich reißen die Fotos nicht vom Hocker. Die Landschaften sind schön, aber der Modellzug wirkt aus naheliegenden Gründen völlig verloren in ihnen. Und einem Modellbahner dürfte das Herz stocken, wenn, wie auf Bild 3, die Schienen im Wasser versinken.

    Ganz was anderes, SPON-Redaktion, zu Bild 1: Ist das Wort "Neuschottland" Ihrem Wortschatz entfallen?