Fast eine halbe Million Erstsemester: Studienstarter strömen in Massen an die Unis

dapdDas Semester läuft seit einigen Wochen, jetzt gibt es die offiziellen Zahlen zum Studienstart: 492.000 Erstsemester haben sich 2012 eingeschrieben. Nur im Vorjahr strömten mehr Studenten an die Unis. Doch die Effekte des Wehrpflicht-Endes sind nun weniger zu spüren.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-868909.html
  1. #1

    tun mir leid

    Es ist erstaunlich , damit sinkt nicht die Chimäre Fachkräftemangel ... Es ist erstaunlich ,daß die Jugend das Internet nicht effektiv zu nutzen weis . Denn im Gegensatz zu früher kann man heute nachlesen , daß schon Topkräfte hierzulande zu "beliebig austauschbarem Verbrauchsmaterial" ( Zitat Clement W.) also dem sprichwörlichen Absagevieh verkommen sind . Nur Dumme bewerben sich bei Daimler, Siemens und co ..... Die u.a berüchtigt sidn für Aussagen wie , Zitat : Wir brauchen Ingenieure nicht , und das auf Dauer...
  2. #2

    optional

    "Doch die Effekte des Wehrpflicht-Endes sind nun weniger zu spüren." - doch, die Studierfähigkeit mancher Erstsemester liegt knapp über die der Grundschulempfehlung. Reife und Reflektionsfähigkeit sind Mangelware.
  3. #3

    Tja ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Semester läuft seit einigen Wochen, jetzt gibt es die offiziellen Zahlen zum Studienstart: 492.000 Erstsemester haben sich 2012 eingeschrieben. Nur im Vorjahr strömten mehr Studenten an die Unis. Doch die Effekte des Wehrpflicht-Endes sind nun weniger zu spüren.

    Studienbeginn: Zahl der Studienanfänger sinkt wieder leicht - SPIEGEL ONLINE
    ... heute macht ja auch jeder "De.." Abitur. Dann ist das Studium auch noch komplett verschult worden und d.h. nun kann wirklich jeder Pfosten seinen Bachelor oder Master machen, er muss nur gut auswendig lernen können. Man sieht ja, was dabei raus kommt ... fast ausschließlich Absolventen die keine Firma braucht ...
  4. #4

    Die Sozialisten wussten und wissen alles besser...

    diese Erstsemester haetten mehrheitlich die Mittlere Reife nicht geschafft - vor 50 Jahren. Ein Satz brachte den
    kriminellen Unsinn auf den Punkt: `Jedem sein Abitur`.
    Dahinter steht blanke Dummheit oder Blasphemie -
    Gott oder die Natur hat uns nun einmal verschieden gemacht.
  5. #5

    Macht doch nichts...

    Zu den Kritikern die meinen das heutzutage jeder Vollpfosten Abi hat...
    1. Man muss von Bundesland zu Bundesland unterscheiden... Z.b ist das bayrische Abi das schwerste (meine Freundin hat das bayrische Abi, und ich hab's selbst gesehen in meinem Studium die Studenten mit bayrischen Abi Taten sich leichter) währenddessen das Bremer Abi nicht mal an meinen BaWü-Realschulabschluss ran kommt!
    2. Ja und lasst sie doch alle studieren... Spätestens nach den Orientierungsprüfungen (Ende 2tes Semester) sind die meisten wieder weg. Beispiel bei mir, im Physikstudium fingen wir mit 71, zur Bachelorarbeit waren es noch 5!
    3. Da muss ich meinen Vorrednern recht geben, das Bachelor und Mastersystem ist für'n A....
    Deshalb ging ich nach'm Bachelor in die Schweiz, viele Unis dort bieten beide Abschlüsse an, sprich neben Bachelor und Master und Magister und Diplom...

    Liebe Grüße von einem ex Studenten der uni Ulm und TU München
  6. #6

    ganz so negativ darf man das nicht sehen

    klar wurde früher weniger studiert, aber die Anforderungen sind heute andere. Die Menschen werden auch immer intelligenter. Trotzdem ist es wahrscheinlich etwas viel, wenn 0,5 Millionen einen Jahrgangs studieren. Ob das Studium am Ende etwas bringt, wage ich nämlich zu bezweifeln. Manchmal ist der einfachere Weg der lukrativere. Aber schön, wenn sich unsere Jugend so gut weiter bilden möchte. Irgendwann werden sie auch drauf kommen, dass damit nicht alles perfekt wird.
  7. #7

    ich finde es sehr traurig alle wollen studieren aber keiner denkt über der fachkräfte mangel in deutschland
  8. #8

    Masse statt Klasse

    mehr fällt mir dazu nicht ein
  9. #9

    Märchen

    Zitat von dschmi Beitrag anzeigen
    Zu den Kritikern die meinen das heutzutage jeder Vollpfosten Abi hat...
    1. Man muss von Bundesland zu Bundesland unterscheiden... Z.b ist das bayrische Abi das schwerste (meine Freundin hat das bayrische Abi, und ich hab's selbst gesehen in meinem Studium die Studenten mit bayrischen Abi Taten sich leichter) währenddessen das Bremer Abi nicht mal an meinen BaWü-Realschulabschluss ran kommt!
    Ach, das ist doch ein modernes Märchen. Das bayerische Abi ist überhaupt nicht schwer, da wird nur ein Riesen-Brimborium drum gemacht. Und auch in Bremen gibt es fähige Köpfe. Dass so viele studieren, ist doch zunächst mal eine schöne Sache. Natürlich gibt es eine ganze Reihe schlechter Studenten (kann das als Dozent etwas beurteilen), aber die gab es früher auch, und das nicht zu knapp. Früher sind die nur nicht so aufgefallen, weil das Studium nicht so verschult war und deutlich weniger geprüft wurde.