Personal Shopper für Chinesen: Möchten Sie noch etwas mehr Geld ausgeben?

DPASein Jagdrevier: der Duty-Free-Shop. Seine Beute: ratlose Chinesen. Mit einem Lächeln und einer Begrüßung auf Mandarin pirscht Wasim Hussain sich an - und schon landen Parfüm, Wein, teure Uhren im Einkaufskorb. Der Sinologe arbeitet am Frankfurter Flughafen als Einkaufsberater.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-868768.html
  1. #1

    toller Karrieresprung

    während seines Oxford-Studiums hätte er es sich bestimmt auch nicht träumen lassen, mal als Einkaufskorbträger in einer fensterlosen Ladenecke in einem deutschen Flughafen zu landen.
  2. #2

    immerhin....

    Zitat von just_ice Beitrag anzeigen
    während seines Oxford-Studiums hätte er es sich bestimmt auch nicht träumen lassen, mal als Einkaufskorbträger in einer fensterlosen Ladenecke in einem deutschen Flughafen zu landen.
    ...geht der Typ arbeiten für sein Geld und holt sicher ein vielfaches seines Gehalts wieder rein...im Gegensatz zu manch anderen überqualifizierten Akademiker der lieber zu Hause hockt weil kein Job gut genug für ihn ist.
  3. #3

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...geht der Typ arbeiten für sein Geld und holt sicher ein vielfaches seines Gehalts wieder rein...im Gegensatz zu manch anderen überqualifizierten Akademiker der lieber zu Hause hockt weil kein Job gut genug für ihn ist.
    Die meisten Sinologen werden Englisch- oder Deutschlehrer in China, von daher ist dieser Job schon ok. Chinesenabzocken ist ja mittlerweile ein kompletter Tourismuszweig, vor allem hier in München. Immer wenn ich die Reisebusse vor den überteuerten Läden mit chinesischer Beschilderung sehe, muss ich immer an Kaffeefahrten denken und schäme mich ein wenig dafür. Jedoch sind diese skrupellosen Geschäftetreiber meist selbst Chinesen.
  4. #4

    Was zum...

    Wer hat denn jetzt davon gesprochen, dass er lieber gar nicht arbeiten gehen soll?

    Überhaupt lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass im Zuge von Fachkräftemangel etc. die wenigsten Akademiker "zu Hause hocken". Und selbst wenn: Dass man, nachdem man sich durch ein Oxfordstudium gequält hat, nicht umbedingt den ganzen Tag Briefe stempeln möchte, sollte doch selbst für jemanden, der nicht so den Einblick in die akademische Sphäre hat, nachvollziehbar sein.
  5. #5

    O tempora, o mores

    Was ist das für eine Gesellschaft, die ihre Bürger erst teuer und aufwändig ausbildet, um sie danach als "Einkaufsanimateur", Taxifahrer oder Klinkenputzer* zu verschwenden.

    (*Ich habe es selbst erlebt, dass sich junge Zahnärzte um einen Job als Handelsvertreter für Zahnpasta gerissen haben, weil sie keine Chance hatten, in ihrem Beruf Fuß zu fassen.)
  6. #6

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    Die meisten Sinologen werden Englisch- oder Deutschlehrer in China, von daher ist dieser Job schon ok. Chinesenabzocken ist ja mittlerweile ein kompletter Tourismuszweig, vor allem hier in München. Immer wenn ich die Reisebusse vor den überteuerten Läden mit chinesischer Beschilderung sehe, muss ich immer an Kaffeefahrten denken und schäme mich ein wenig dafür. Jedoch sind diese skrupellosen Geschäftetreiber meist selbst Chinesen.
    liegt halt an den hohen zöllen in china
    ansonsten würden viele produkte sicher inzwischen nicht mehr in china sondern in indien/thailand oder anderen ländern wo ein arbeiter keine 300 euro im monat verdient
  7. #7

    Flughafenabzocke

    Flughäfen sind die teuersten Einkaufsmöglichkeiten weltweit. Für den Frankfurter Flughafen gilt: hochwertige Uhren sind MIT MwSt. in der Stadt erheblich preiswerter als im Duty-free Bereich des Flughafens ohne MwSt.; das gleiche gilt für Alkoholika gleich welcher Art sowie Unterhaltungselektronik. So sehr ich Verständnis für manche deer Geschäftsinhaber habe, die hohe Mieten, Fraport Anteile, Personalkosten etc. zu tragen haben, ich mache weltweit einen weiten Bogen um fast alle Duty-free Bereiche, von der einen oder anderen durch Sonderangebote bedingten Ausnahme abgesehen. Man sollte aber immer wissen, was man kaufen will und wie die jeweiligen Preise außerhalb des Flughafens sind. Nur dann wird man nicht über den Tisch gezogen.
  8. #8

    Zitat von Blickvonaußen Beitrag anzeigen
    "das gleiche gilt für Alkoholika gleich welcher Art"
    da liegen Sie falsch! Jedes mal, wenn ich im Duty Free Wodka gekauft habe, waren mindestens 15%-20% Discount dabei...

    Beim nächsten mal einfach mal probieren....
  9. #9

    In China gibt es jedenfalls keine Chinesen, welche den Deutschen beim last-minute Einkauf von Pluesch-Pandabaeren und Siegelstempeln in Deutsch helfen... :-)