Bayern-Fußballer Timo Heinze: Das jähe Ende einer Kickerkarriere

Thorsten WulffJung, hoch talentiert, aussortiert: Timo Heinze war Jugendnationalspieler und Kapitän der Bayern-Amateure. Mitspieler wie Thomas Müller und Mats Hummels wurden Stars. Heinze stürzte ins Nichts. Jetzt hat er ein Buch über den vermeintlichen Traumberuf Fußballprofi geschrieben.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-868379.html
  1. #50

    Ursaqchenforschung

    Es klingt nach einer interessanten Geschichte. T. Heinze muss großes Talent gehabt haben, aber das allein reicht nun mal nicht. Fast jeder kleine Junge spielt irgendwann Fußball, viele im Verein, viele in der Auswahl, einige bei großen Clubs. Aber Profi werden die wenigsten. Schade, dass sich Gerland dazu nicht geäußert hat, was diesem Spieler fehlte. Umgekehrt gibt es dann auch die Spieler, wie z.B. Marcel Schmelzer, bei denen nicht alle unbedingt die große Karriere vorausgesagt haben. Ich selbst vermute, dass Heinze vielleicht auf Grund seines großen Talents am Ende der letzte Biss fehlte. Vielleicht hatte er auch Durchsetzungs-und Anpassungsprobleme. Dass ihn niemand im Krankenhaus besuchen kam, wundert mich schon...Konkurrenz hin oder her.
    Ich hätte den Artikel übrigens in der Sportrubrik veröffentlicht!
  2. #51

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Willkommen im Leben kann ich da nur sagen.
    Im normalen Berufsleben läuft es doch nicht anders!
    Im richtigen Moment das richtige tun und die Türen gehen auf.
    Einmal an verkehrter Stelle dumm auffallen und man bekommt gesagt, das man nicht gehen muss aber mit Karriere ist Ende in dieser Firma. ....
    genau so ist es. Genug gesagt.
  3. #52

    optional

    Kopf hoch Junge, Du bist jung, gesund und hast hoffentlich ein paar Euro auf der Seite für einen Neustart, und wenn nicht, hoffe ich, dass Du Dir die mit Deinem Buch erwirtschaftest.
  4. #53

    Gewogen und für zu leicht befunden

    Das ist nun mal eine der Gesetzmässigkeiten im Profisport.
    Man schafft es...oder eben nicht.
    Bei Bayern sitzen Leute auf der Bank, die in anderen Bundesligaclubs in der ersten Mannschaft spielen würden.
    Heinze teilt das Schicksal vieler anderer Jungs, die ihren Traum von der Karriere im Profisport begraben müssen, weil es entweder nicht gereicht hat oder im falschen Moment eine Verletzung dazwischenkam.
    Man kann gegen Bayern sagen was man will, aber die Trainer dort haben schon Ahnung vom Sport und auch solche Rumpelfussballer wie Gerland wissen, was der Verein an Spielernachwuchs braucht.
    Wenn sich Heinze auch bei zwei anderen Vereinen nicht durchgesetzt hat, wird's nicht nur am bösen Trainer gelegen haben.
  5. #54

    1 Prozent schaffen nicht die Profilaufbahn?

    Diese Aussage ist rechnerischer Blödsinn. Heinze hätte seine Profikarriere weiter machen können, wenn er in den verschiedenen Vereinen auch richtig Fußball gespielt hätte.
  6. #55

    Guter Bericht!

    Zu diesen ehrlichte, einfühlsamen dabei niemals kitschigen Bericht möchte ich Herrn Linden gratulieren.
    Zum Profitum gehört mehr als nur Talent, vor allem sollten sich junge Spieler nicht zu sehr auf den Fußball versteifen und auch andere Interessen entwickeln. Herr Heinze könnte Kommunikation oder Psychology studieren, muß nicht unbedingt zu Sporthochschule.
  7. #56

    optional

    Bin ich der einzige, der bei dem Schwarzweiß-Bild und der Überschrift gedacht hat, der Junge sei tot?
  8. #57

    Auweia ...

    Zitat von footloose Beitrag anzeigen
    es gibt in Deutschland nur ca. 1.400 Fußballprofis. Das ist doch sehr überschaubar.
    Warum glauben Sie, dass da ein Austausch der Trainer über einen Spieler nicht möglich sein sollte?
    Kann es sein, dass Sie die Anzahl der Profis sehr viel höher eingeschätzt haben?
    lesen Sie bitte noch mal gaaaaaanz genau worauf sich diese Zahl resp. die Aussage bezog. Kleiner Tipp: Um Fussballer ging es gerade nicht ;-)
  9. #58

    Ich kann nur jedem empfehlen, Nick Hornbys Buch "Fever Pitch" und dort insbesondere das Kapitel über Gus Caesar zu lesen.
  10. #59

    Mmhhh?

    Reicht es denn nicht wenn, Fussball-Profis Bücher schreiben? Jetzt schreiben auch noch Nicht-Fussball Profis Bücher über Ihr Leben. Zudem kommen nicht 1% aller Fussballer in die Bundesliga. Willkommen in der Leistungsgesellschaft. Willkommen bei den 99,95%. Schon mal etwas von der Gauß´schen Normalverteilung gehört?