Verkehrspolitik: Das Rätsel des radelnden Holländers

Getty ImagesWas können die Deutschen von den Niederländern lernen? Vor allem einen entspannten Umgang mit dem Fahrrad. Trotzdem rätseln Verkehrsexperten, warum in Amsterdam, Utrecht und Eindhoven vieles so anders ist als in Deutschland.

http://www.spiegel.de/reise/europa/n...-a-868640.html
  1. #1

    optional

    Hallo,

    Fahrradfahrer kosten nur und bringen weder der Versicherungswitschaft noch dem Staat Geld.
  2. #2

    optional

    Da die Phrase "wie sonst nirgends auf der Welt." zwei Mal im Artikel vorkommt, lade ich den Autor gerne hier nach Kopenhagen ein, damit er sich selbst ein Bild machen kann.

    Zum Artikel: Deutschland ist in Sachen Fahrrad ein Entwicklungsland. So richtig neu ist das nicht. Aber schön, dass es mal wieder jemand gesagt hat.
  3. #3

    Systematischer Mangel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Und Bernard Witthaut, Chef der Gewerkschaft der Polizei, meinte jüngst: "Es ist die breite Mehrheit der Radfahrer, die Regeln des Straßenverkehrs missachten."
    Die derzeitige StVo ist so gefasst, dass sie verhindert, das von Maschinen, die 1 Tonne wiegen, 100 PS haben und 200 Km/h schnell sind ein möglicht geringes Risiko ausgeht.

    Im Verkehr merkt man dass an Ampelschaltungen, baulichen Maßnahmen und den Regeln.

    Bewegt man sich als Radfahrer nach den besagten "Regeln des Straßenverkehrs", bewegt man sich gefühlt wie es ein LKW.

    Das macht man natürlich überwiegend auch gerne. Aber zuweilen ist das so absurd, dass man dann doch mal davon abweicht.
  4. #4

    Zitat von oszubsz Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Fahrradfahrer kosten nur und bringen weder der Versicherungswitschaft noch dem Staat Geld.
    Ja, wie Fußgänger, Sonnenbadende und Sauerstoff-Atmer. Sollte man alles verbieten.
  5. #5

    Zitat von Bernard Witthaut, Chef der Gewerkschaft der Polizei
    Es ist die breiteMehrheit der Radfahrer, die Regeln des Straßenverkehrs missachten.
    Vielleicht sollte Herr Witthaut mal versuchen ein paar Kilometer durch Berlin zu radeln. Dann soll er mal sagen wie oft er wegen völlig mangelhafter oder erst gar nicht vorhandener Fahrradinfrastruktur Verkehrsregeln brechen musste?
  6. #6

    ramsauer und ueberforderung

    all die aktionen,mit denen sich herr ramsauer unsterblich machen wollte,sind mehr als dubios.helmpflicht fuer radfahrer(fussgaenger),reform des flensburger systems usw sind ueberfluessig wie ein kropf.wenn ich dann vor ein paar tagen lese,ramsauer kuemmert sich um umgestaltung von kasernen in studentenwohnheime,frage ich mich,ist der jetzt auch wohnungsbauminister.es wird zeit fuer entsorgung in bruessel.
  7. #7

    optional

    Solange in Deutschland der Autofahrer die Straße für sein natürliches und alleiniges Hoheitsgebiet hält, haben wir den beschriebenen etwas verkrampften Umgang mit dem Fahrrad. Man muss aber auch sagen, dass viele Leute sehr schlecht Radfahren und mit einer zögerlichen und unsicheren Fahrweise den Autoverkehr oftmals irritieren.
  8. #8

    Radfahrer sind die besseren Autofahrer

    Wer als Autofahrer selbst Rad fährt, und dieser Fall trifft wohl für fast alle holländischen Autofahrer zu, der verhält sich mit Sicherheit Fahrradfahrern gegenüber viel respektvoller.

    Und wo Radfahrer nicht mehr dagegen ankämpfen müssen übersehen zu werden, da gibt es auch keine Kampfradler mehr. So einfach ist das!
  9. #9

    Zitat von oszubsz Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Fahrradfahrer kosten nur und bringen weder der Versicherungswitschaft noch dem Staat Geld.
    Vielen Dank für den Spruch. Ich werde ihn in ein Deckchen sticken und mir übers Bett hängen. Dann habe ich auch an grauen Tagen immer was zu lachen.