Mathe im Alltag: Der Trick fürs schnelle Boarding

CorbisWie platziert man 150 Menschen am schnellsten in einem Flugzeug? Ein Mathematiker-Team hat eine Strategie entwickelt, die das ewige Chaos beim Boarding beenden könnte. Größtes Hindernis: der Passagier.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-868089.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie platziert man 150 Menschen am schnellsten in einem Flugzeug? Ein Mathematiker-Team hat eine Strategie entwickelt, die das ewige Chaos beim Boarding beenden könnte. Größtes Hindernis: der Passagier.

    Schneller sitzen: Mathematiker optimieren Flugzeug-Boarding - SPIEGEL ONLINE
    Also bitte: Wie soll man denn mehrere hundert Passagiere nach ihrer Schnelligkeit ordnen? Allein das dauert ja schon x-mal länger als jede anschliessende Zeitersparnis.
  2. #2

    .........

    wer sieht wem an wie schnell er läuft??

    Die Fensterplätze zuerst halte ich für schlau. Seine Familie sieht man ja wieder wenn man sich daneben setzt. Gesellschaften die keine Plätze mit der Bordkarte verteilen ( gibt es die überhaupt?) sollen gern weiterhin mit Chaos einsteigen lassen.

    Wenn allerdings jeder Passagier zügig seinen Platz aufsuchen würde, sich gleich überlegen ob er seine Jacke anbehalten will oder oben ins Fach legt und nicht erst wenn er sitzt, wäre auch schon viel gewonnen. Ein Vielflieger z. B. weiß bereits vorher was er oben ins Fach legt, Übung macht den Meister.
  3. #3

    unrealistisch

    Egal, welches Modell eine Fluglinie zum Einsteigen verwendet, in der Realität haltens sich zu viele Passagiere nicht an die Einstiegsreihenfolge - entweder aus Rücksichtslosigkeit oder weil es andere auch so machen oder weil sie den Boarding-Aufruf im allgemeinen Lärm nicht verstanden haben oder weil ein solches Gedränge am Ausgang herrscht, dass man gar nicht entsprechend der gewünschten Reihenfolge einsteigen kann.
  4. #4

    Zitat von mm71 Beitrag anzeigen
    Also bitte: Wie soll man denn mehrere hundert Passagiere nach ihrer Schnelligkeit ordnen? Allein das dauert ja schon x-mal länger als jede anschliessende Zeitersparnis.
    Na di ezeit hat man aber, da ja Paulchen X, also der, der am ängstenbraucht, acuh schon 2h vor Abflug wartet.
  5. #5

    Eine Lösung wäre wohl eher eine Digitalisierung des Tickets. Dann könnten eben Informationen wir Familien-/Gruppenzusammengehörigkeit, Handgepäckmenge und pünktliche Anwesenheit am Gate in dem Moment vor dem Aufruf exakt festgestellt und in den Aufruf über das elektronische Ticket eingerechnet werden. Dann kommt auch erstmal immer nur rein, wessen elektronisches Ticket den Zugang erlaubt.

    Geschwindigkeit der Personen direkt halte ich für ein recht weiches Kriterium, da diese schwer feststellbar ist.
  6. #6

    Jedesmal...

    ...wenn ich fliege, dieselben Szenen...jeder will der Erste sein, Riesenkoffer werden ins Gepäckfach gehieft und dann wieder auf Anweiseung der Schubse rausgeholt und fluchend zwischen die Beine geklemmt, Leute hocken sich in die falschen Reihen weil sie nicht lesen können, wollen zusammenhocken und diskuttieren rum ob sie nicht da oder dort sitzten können, 4-5 wollen sofort aufs Klo, keiner schnallt sich an, jeder 2. spielt erst mal mit Licht und Lüftung, die dann den Nachbarn ins Gesicht bläßt, immer dasselbe. Bei der Landung dann noch bevor der Flieger langsamer wird wird aufgestanden, die Gepackfächer aufgerobt und alles rausgekramt und rum geworfen...dann stehen alle 20-30 min gebückt im Gang und fluchen rum...ist wie bei Loriot...und egal wie oft man fliegt oder wohin...immer dasselbe....in der Herde wird der Mensch zum Schaf.
  7. #7

    optional

    Ich glaube nicht, dass das Problem ist, wer die zwanzig Meter bis zum Sitzplatz am schnellsten rennen kann. Das Problem sind übergewichtige mit Tonnen von Handgepäck, die im Gang stehen und bevor sie ihr Gepäck verstauen erst mal eine Viertelstunde lang mit offenem Mund ungläubig die Gepäckfächer anglotzen müssen. "Man muss sich doch nicht immer so hetzen". Hier wäre es hilfreich, wenn geschultes Personal solche Fälle erkennt, geschmeidig in die Sitze geleitet und ihnen das Verstauen des Gepäcks abnimmt.
  8. #8

    Handgepäck verbieten

    Dann müssen aber die Airports anders designed werden.
    Man gibt sein Gepäck erst am Boarding-Finger auf. Das Gepäck kommt dann nicht in ein Zuführungs- und Transportsystem, sondern direkt ins Flugzeug, so dass Gepäckverluste ausgeschlossen sind.

    So ein bißchen gibt es beim Boarden den Wahleffekt. Vor einem Buffet mit Riesenauswahl bleiben die Leute stehen und staunen erst mal.
    Bei unseren Tages-Workshops haben wir drauf reagiert:
    Bei der rechten Schlange gibts Chili con Carne, bei der linken eine dicke Bouillabaise. Sonst nichts. Das geht dann ratzfatz, wie beim Aussteigen aus dem Flugzeug.
  9. #9

    Schnelligkeit

    Die Schnelligkeit der Passagiere stellt man am Besten fest, in dem man sich nochmals eine Stunde früher auf dem Sportplatz trifft und die Rundenzeiten nimmt!
    Mehr Disziplin von den Menschen ist nicht zu erwarten! Viele sehen den Sinn dahinter und machen mit, aber da einige Querschläger sich mit anderem beschäftigen, als mit dem reibungsfreien Ablauf beim Einsteigen, reissen diese das ganze System wieder runter! Das gleiche Spiel auf unseren Autobahnen im Stau, bei Reissverschluss...etc.
    Wenn einer das System nicht kapiert, gibts Chaos!
    Dass es mit Japan-Flügen bei der Lufthansa besser klappt, wundert mich nicht!