Cameron vor EU-Gipfel: Mr. No in der Sackgasse

APEs ist eine Lose-Lose-Situation: Der britische Premier Cameron hat sich mit seinem angedrohten Veto gegen den EU-Haushalt in die Ecke manövriert. Stimmt er einem Kompromiss beim Gipfel heute zu, geht seine Basis auf die Barrikaden. Bleibt er beim "No", könnte es teuer werden für sein Land.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-868548.html
  1. #1

    Scheinheiligkeit überall

    Die laufende Diskussion scheint ein gutes Beispiel dafür zu sein, wenn mann versucht den Apparatschiks versucht die Kasse einzufrieren bzw. gar zu kürzen.
    Dass wir alle für das teuerste Kasperltheater richtig zahlen müssen, interessiert die Jungs dabei definitiv wenig.

    Die bestehen winfach auf Ihrem Geldverschiebbahnhof.
    Wer weiter EU will, sollte, wie in Deutschland beim Bund auch, erst mal definieren, wo unser Monster Apparat überhaupt die Nase reinstecken darf.

    Die Verwaktungsredundanz in Europa mit zugehörigen Kosten spottet jeder Beschreibung und kann eigentlich nur von Jungs und Mädels beschlossen werden, die die Konsequenzen niemals werden tragen müssen.

    Man kann politische Ziele durchaus weniger verwaltungs- und kostenintensiv verfolgen.

    Gruss

    M. Rabe
  2. #2

    Soweit mir bekannt

    ist die Mitteleuropäische Zeit gleich der görlitzer Ortszeit. Görlitz bzw. der der 15. Längengrad östlicher Länge, also exakt vermutlich Slubice bildet also eine Art Mitte Europas. Demnach wäre doch Polen ein mitteleuropäischer Staat, ebenso wie Deutschland. Oder ist mir da jetzt etwas entgangen???
  3. #3

    "Lose-lose situation"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Lose-Lose-Situation
    Das nennt man im Englischen eigentlich eine "No-win"-Situation.
    Aber mithilfe von des Englischen (und der Spieltheorie) weniger mächtigen Journalisten wird daraus halt ein "lose-lose", und selbst die Muttersprachler scheinen inzwischen davor kapituliert zu haben und erwähnen es (in Anführungszeichen) sogar in der Wikipedia.

    No-win situation - Wikipedia, the free encyclopedia
  4. #4

    Teuro

    Cameron machts richtig. Das werden wir spätestens dann sehen wenn wir unsere Steuergelder von den Griechen und Co nicht mehr zurückbekommen. Merkel hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
  5. #5

    Junkies des billigen Geldes

    Die EU kann sehr einfach Milliarden sparen und dabei die Zukunft des Euro sichern: 20 Jahre lang keinen Inflationsausgleich für die Gehälter der EU-Bürokraten. Das Interesse an einer stabilen Währung wird dann erstaunlich in die Höhe schnellen. Derzeit sind die Bürokraten der EU noch Junkies des billigen Geldes und der monströsen Selbstversorgung.
  6. #6

    ein Glück...

    ... dass die Briten sich hier exponieren.
    Unverändert wird die Ausgabenpolitik der EU von den EmpfängerLändern dominiert, das kann nicht gut gehen.

    Kohls und Schröders Scheckbuchpolitik sind schlecht zurückzudrehen, eine Möglichkeit der Beeinflussung der Eu-Politik hat der Wähler also mangels echter Alternativen nicht.
  7. #7

    Ist doch egal

    Es wird so oder so teuer. Und sie sind das einzige Land dass zu verstehen scheint, dass "Sparen" nur die allgemeine Bevölkerung trifft.
  8. #8

    Die Briten sollen erst einmal die vollen Mitgliedsbeiträge bezahlen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Lose-Lose-Situation: Der britische Premier Cameron hat sich mit seinem angedrohten Veto gegen den EU-Haushalt in die Ecke manövriert. Stimmt er einem Kompromiss beim Gipfel heute zu, geht seine Basis auf die Barrikaden. Bleibt er beim "No", könnte es teuer werden für sein Land.

    EU-Haushalt: Großbritanniens Cameron in der Sackgasse - SPIEGEL ONLINE
    Aber auch alle bisher einbehaltenen oder gekürzten Zahlungen durch Thatcher nachreichen. Vorher kann man den Künstler von der Insel gar nicht im 6-Augen-Gespräch zur Vorsondierung empfangen.
    Die Tories in der Identitätskrise mit Cameron, seit Thatcher und Major, wie die CDU durch ihre eingeschlichene Vorsitzende mit ihren viel zu kleinen Füßen für dieses Amt der Kanzlerin? Ja, so ist es. Haut die Briten endlich aus der EU, wenn sie immer noch glauben Sonderrechte vor allen anderen Mitgliedern zu haben. Nichts bezahlen, aber die EU-Blaskapelle anführen wollen, ist mehr als schräg!! Es ist genau so lächerlich, wenn Merkel sich die Führungsrolle in der EU anmaßt - hätte sie das Potenzial eines Juncker würde niemand reklamieren.
  9. #9

    Cameron soll ruhig auf Kostensenkung bestehen,

    offensichtlich ist er der einzige der noch ein Gewissen hat.Man kann doch nicht zu Hause die Sozialausgaben kürzen um anschliessend noch mehr Geld für ander Länder auszugeben.Was soll das?