Vortrag in Heidelberg: Christian Wulff meldet sich zurück

DPAEs war seine erste öffentliche Rede nach dem Rücktritt als Bundespräsident: Christian Wulff hat einen Vortrag in Heidelberg gehalten. Er nutzte den Auftritt für Kritik an den Ermittlungsbehörden im Fall der NSU-Morde. Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen sagte er nichts.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-868589.html
  1. #1

    Wenn ich das lese, bin ich froh, dass das Kapitel Wulff Vergangenheit ist. Er ist nicht das Sprachrohr des deutschen Volkes. Ganz im Gegenteil.

    Einen Ehrensold von 200.000 Euro pro Jahr erhält Christian Wullf ja noch von uns. Zuzuglich eines Wagens mit Fahrer, und weiteren Angestellten.
  2. #2

    optional

    Der soll sich zurückziehen und sich schämen. Das ist eine Frecheit, dass dieser Politiker sich überhaupt traut wieder an das Rednerpult zu gehen.
  3. #3

    Bunte Republik Deutschland?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war seine erste öffentliche Rede nach dem Rücktritt als Bundespräsident: Christian Wulff hat einen Vortrag in Heidelberg gehalten. Er nutzte den Auftritt für Kritik an den Ermittlungsbehörden im Fall der NSU-Morde. Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen sagte er nichts.

    Christian Wulff meldet sich in Heidelberg zurück - SPIEGEL ONLINE

    Die Ehre der Erfindung bzw. Popularisierung des Begriffs "Bunte Republik Deutschland" gehört immer noch Udo Lindenberg und seinem gleichnamigen Album von 1989(!).
    Da hat sich ein Herr Wulff sicher noch in seine JU-Windeln geschissen.
    Bitte, bitte keine weiteren Peinlichkeiten dieses Mannes und seiner Frau. Die beiden haben dem Ansehen unseres Landes schon genug geschadet.
  4. #4

    Ohne Worte

    Sehr geehrter Herr Wulff, wir hätten eine solche gezielte brutale Täuschung der Bürger in Deutschland auch nicht für möglich gehalten. Sie besitzen die Verfrorenheit und prangern Mißstände in diesem Land an, obwohl Sie das Ihnen übertragene Amt mit Lügen und Drohungen aufgebaut haben. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Sie wegen Meineides, wie viel Ehre besitzen Sie eigentlich, dass Sie sich noch in die Öffentlichkeit wagen. Sie sind an Peinlichkeit nicht zu überbieten.
  5. #5

    optional

    Niemand möchte von diesem Herrn mehr etwas hören. Wenn er privat Reden hält um seine Kasse aufzubessern - fein. Aber weshalb darüber berichten?
  6. #6

    Staatsräson wird aufwendiger Lebensführung geopfert

    Staatspolitisch verantwortlich reagieren gilt immer für die anderen, nicht für den vormaligen Bundespräsidenten.
    Es war nicht Staatsräson, die Herrn Wulff vor dem persönlichen präsidialen Niedergang gebeugt hat, sondern der unüberhörbare Wille des Volkes.
    Staatsräsion würde Herr Wulff zeigen, wenn ein unehrenhaft eingeheimster Ehrensold von Herrn Wulff mit Verzicht erklärt würde.
    Er Wulff ist noch lange arbeitsfähig und sollte Geld endlich einmal selbst ehrlich verdienen.
    Wer sich so unwürdig an von Steuerzahlern aufgebrachten Reichtum festklammert, der hat auch nicht die Würde des Amtes der Nachpräsidialschaft.
    Es kann nicht würdig ein Volk heute noch vertreten wollen, dass ich nicht mehr länger gewollt hat.
    Herrn Wulff geht es vor allem um den Erhalt einer aufwendigen Lebensführung, bei der er sich schon früher bei seinen "Freunden" und beim Volk schadlos gehalten hat.
  7. #7

    Jetzt isses passiert

    bei "staatspolitisch verantwortlich agieren" konnt ich mich nicht mehr halten und es ist mir doch tatsächl. was ins Höschen geflitzt. Jetz sag noch einer deutsche Komiker hätten keinen Humor.

    Übrigens, was haben diese "staatspolitisch verantwortlichen" Allgemeinplätzchen denn extra gekostet? Ich meine ausser den vom Steuerzahler subventionierten Dingen wie Büro, Sekretärin, Fuhrpark, Fahrer etc. (was man halt als Ex so alles braucht). Oder seit wann macht der Herr was kostenlos?
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war seine erste öffentliche Rede nach dem Rücktritt als Bundespräsident: Christian Wulff hat einen Vortrag in Heidelberg gehalten. Er nutzte den Auftritt für Kritik an den Ermittlungsbehörden im Fall der NSU-Morde. Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen sagte er nichts.

    Christian Wulff meldet sich in Heidelberg zurück - SPIEGEL ONLINE
    Ih verstehe ja, daß Herr Wulff sich gern noch ein wenig hinzuverdient. Ich verstehe aber nicht wer und weshalb man ihn engagiert, schließlich sollte man meinen, dass seine Meinung eigentlich keine S.... mehr interessiert
  9. #9

    Quo vadis, Wulff?

    Sogar bei der Verbalisierung von Selbstverständichkeiten, wie "NSU: unfassbar!" oder "Ermittlungbehörden: schlampig!" entsteht bei mir ein fader Nachgeschmack. Staatspolitische Verantwortung passt irgendwie so gar nicht mit dem zusammen, was wir in den letzten 12 Monaten über die Person Wulff schmerzlich erfahren mussten. Wie glaubwürdig ist ein solcher Politiker, was will er uns eigentlich sagen? Oder wäre die Frage eher passend: wohin willst Du, Wulff?