SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück: Reif für den Neustart

dapdIn der Haushaltsdebatte im Parlament gibt Peer Steinbrück den Wahlkämpfer. Aber was bringt's? Der Rückzieher seines Online-Beraters ist nur der letzte Eintrag in die Pannenliste des SPD-Kanzlerkandidaten. In der Partei wächst die Nervosität. Steinbrück braucht dringend einen Neustart.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-868507.html
  1. #1

    Reif für den Neustart

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Haushaltsdebatte im Parlament gibt Peer Steinbrück den Wahlkämpfer. Aber was bringt's? Der Rückzieher seines Online-Beraters ist nur der letzte Eintrag in die Pannenliste des SPD-Kanzlerkandidaten. In der Partei wächst die Nervosität. Steinbrück braucht dringend einen Neustart.

    SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück ist reif für den Neustart - SPIEGEL ONLINE
    oder Rückfall in die finstersten Zeiten.
    Man muß mit dem Unbewährten, Überkommenen brechen, wenn ein Neustart Erfolg bringen soll und vor allem muß man sich seinen Wählern zuwenden, statt sie weiter an der Nase durch den Führring zu führen!
    Die letzten Regierungsjahre der SPD waren für diese eine Katastrophe und auf eine weitere Katastrophe haben sie schlichtweg keine Lust!
  2. #2

    Rumpeln kann er halt am besten und......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Posse um den Österreicher fügt sich ein in den Rumpelstart, den Steinbrück seit seiner Nominierung zum Kandidaten hingelegt hat.
    SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück ist reif für den Neustart - SPIEGEL ONLINE
    ...-auch wenn viele es anders sehen wollen-...er kann es am ehrlichsten! Der Mann ist in gewisser Weise halt so naiv, zu glauben, daß seine Wahrheiten gerne gehört werden. Wobei....das meiste von dem was er sagt hat Hand und Fuß!
  3. #3

    Mit der Bochum-Affäre ist der Kandidat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Haushaltsdebatte im Parlament gibt Peer Steinbrück den Wahlkämpfer. Aber was bringt's? Der Rückzieher seines Online-Beraters ist nur der letzte Eintrag in die Pannenliste des SPD-Kanzlerkandidaten. In der Partei wächst die Nervosität. Steinbrück braucht dringend einen Neustart.

    SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück ist reif für den Neustart - SPIEGEL ONLINE
    verbrannt, die SPD braucht einen neuen besseren Kandidaten und nicht einen maßlosen, gierigen und abgehobenen Alt-Politker, der noch nie eine Wahl gewonnen hat und auch keine gewinnen wird.
  4. #4

    Nein, kein Kandidatentausch !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Haushaltsdebatte im Parlament gibt Peer Steinbrück den Wahlkämpfer. Aber was bringt's? Der Rückzieher seines Online-Beraters ist nur der letzte Eintrag in die Pannenliste des SPD-Kanzlerkandidaten. In der Partei wächst die Nervosität. Steinbrück braucht dringend einen Neustart.

    SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück ist reif für den Neustart - SPIEGEL ONLINE
    Erst mit dem zu erwartenden Desaster mit diesem Kandidaten bei der kommenden BTW findet die SPD die Kraft, sich GRUNDLEGEND zu erneuern.
    "Säuberung" der Partei von ihren zahlreichen Totengräbern, programmatisch back to the roots. Das wird ein langer und beschwerlicher Weg; aber er wird sich lohnen !Das schreibt ein SPD Mitglied.
  5. #5

    Autor konstruiert eigene Erzählung

    Was soll hier eigentlich genau auf einen Fehlstart hindeuten? Der Rückzug eines Beraters? Wirklich? Einkünfte? Ist es schon so weit? Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier Journalisten die Eindrücke und Einschätzungen von anderen Journalisten sowie geneigten politischen Akteuren bereitwillig breittreten beziehungsweise Trends postulieren, um mal wieder ein paar Zeilen untergebracht zu haben. Da werden Randnotizen zu Nachrichten verklärt. Muss Steinbrück sich verteidigen? Vor allem wohl gegenüber Journalisten, die eine eigene Erzählung konstruieren wollen. Echte Probleme spielen sich ab, wenn bei einem Koalitionsgipfel der Bundeshaushalt genutzt wird, um unter Koalitionspartnern Geschenke zu machen - nicht wenn ein Berater sich abmeldet.
  6. #6

    na, es ist doch eher so:

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    oder Rückfall in die finstersten Zeiten.
    Man muß mit dem Unbewährten, Überkommenen brechen, wenn ein Neustart Erfolg bringen soll und vor allem muß man sich seinen Wählern zuwenden, statt sie weiter an der Nase durch den Führring zu führen!
    Die letzten Regierungsjahre der SPD waren für diese eine Katastrophe und auf eine weitere Katastrophe haben sie schlichtweg keine Lust!
    Beim Warmlaufen des Rennmotors versagte erst die Kühlung,
    dann die Ölpumpe und die Folge war ein kapitaler Motorschaden.
    Das erfordert Motortausch und dann 10 Plätze nach hinten in der Startaufstellung.
    Aber auch das Fahren auf Holzreifen ( sPD ) ist kein reines Vergnügen.
    Die Mechaniker Nahles, Steinmeier und Siggi P. könne auch nicht Kanzler. Was also bleibt ?
    Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Weiterüben.
  7. #7

    neuanfang nötig

    Peer Steinbrück kann machen was er will, es wird ihm und der SPD nicht viel nützen - wenn er wirklich was für die SPD tun will, dann sollte er am besten dafür sorgen, dass sich die SPD-Spitze endlich komplett erneuert und er sollte vor allem auch die Kanzlerkandidatur aufgeben; Er ist schlicht für die potenziellen SPD-Wähler der falsche Mann zur falschen Zeit mit der falschen Botschaft und der falschen Mentalität für Kanzler. Finanztechnisch ausgedrückt hat er für die SPD als Kanzlerkandidat einen negativen Marktwert. Es ist sehr angebracht dem aktuell übrig gebliebenen Kanzlerkandidaten Steinbrück, irgendwie herauskristallisiert aus dem Möchtegern-SPD-Dreigestirn, und natürlich der aktuellen SPD-Führung insgesamt mit großem Misstrauen zu begegnen, denn: Wer hats gemacht? Die SPD hats gemacht! Die Agenda 2010, unter anderem mit Harz4, Rentenkürzung auf 43% und Riesterrente, bedeutet erst einmal recht einseitig noch mehr Profit und Wachstum für Reiche und Ihre Vermögen und jede Menge Belastungen und Zumutungen wie massenhaft Leiharbeit, Lohndumping und Teilzeitjobs für Normalbürger und ganz besonders für Arme und sowieso schon Benachteiligte. Keine Partei hat seit langem die Interessen seines Wählerklientel so heuchlerisch und skrupellos verraten wie die SPD unter Schröder, Müntefering, Clement, Müller, Steinmeier, Steinbrück, Gabriel, Nahles u. a. Die SPD ist mit solchem Personal und ihrem weiter so gegen die Interessen des eigenen Wählerklientel einfach nicht wählbar. Die SPD vermag leider aktuell nicht wirklich eine glaubhafte und ernst zu nehmende Alternative zur CDU/CSU darzustellen!!!
  8. #8

    Steinbrück im Bundestag - nun ja...

    Bisher galt wohl überparteilich der Satz, die Kanzlerin sei als Rednerin nur begrenzt begabt. Gemessen an Steinbrücks langweiligem, aufschneiderischem und uninspirierten Vortrag heute im Parlament schien sie geradezu brillant und souverän. Das muss man wohl auch als Nicht-Merkelfan einräumen. Steinbrück wollte vor allem wohl alle SPD Strömungen bedienen. Was hat der Strauss doch mal so richtig gesagt?: Wer everybody's Darling sein will wird schnell everybody's Depp.
  9. #9

    Wahlkampf

    Dass Steinbrück kaum ein Wahlkämpfer sein würde, war allgemein vorher bekannt.

    Es ist halt etwas anderes Parteiintern durch Seilschaften einen sicheren Listenplatz zu erhalten, als das Wahlvolk zum SPD wählen zu animieren.

    Selbst ohne seine Honarartätigkeiten und ohne seine regelmäßige Abwesenheit bei Parlamentsarbeit, ist Steinbrück wegen seiner Harz4-Mache und dem damit verbundenen Leid für viele Menschen kein Sympatieträger.

    Wie soll da ein Neustart gelingen, wenn der Bekanntenkreis von Herrn Steinbrück v.a. aus Investmentbankern und Millionären besteht.