"Die französische Kunst des Krieges": Blutig wie ein abgehackter Hammelkopf

AFPDas Schlachtfeld, auf dem wir leben: In seinem preisgekrönten Großroman "Die französische Kunst des Krieges" erzählt Alexis Jenni, wie die Prinzipien von Kampf und Tod die westlichen Gesellschaften durchziehen - ein großartiges Buch mit einigen phantastischen Szenen.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-867256.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Schlachtfeld, auf dem wir leben: In seinem preisgekrönten Großroman "Die französische Kunst des Krieges" erzählt Alexis Jenni, wie die Prinzipien von Kampf und Tod die westlichen Gesellschaften durchziehen - ein großartiges Buch mit einigen phantastischen Szenen.

    Alexis Jenni: "Die französische Kunst des Krieges" - SPIEGEL ONLINE
    Wenn also bereits die Nahrungsbereitstellung bei einem Allesfresser (Mensch) nun schon Krieg ist - dann ist bei manchem die Fähigket zum Denken wohl zur Last geworden.

    Oder soll das Geschreibsel nun feststellen: Die Gesellschaft ist Krieg, also ist der Krieg im Grunde dem Menschen unaustreibbar, gehört quasi dazu.
    Der Pazifismus als Geisteskrankheit?

    Dazu noch die völlig sinnfreie Anmassung, dass der Krieg nur westlich sein. Dabei war sowohl Fleischkonsum als auch Kampfhandlungen überall auf der Welt verbreitet - und sind es immernoch.
    Teilweise gar religiös verbrähmt (Jihad), teilweise als Übung (Blumenkriege der Maya), teilweise philosophisch hinterlegt (Sun Tzu).

    Aber hier wird behauptet: Krieg = Westen.
  2. #2

    Die Franzosen verstehen ja auch Wirtschaft sei jeher als Krieg

    Vielleicht sollten das unsere Oberindianer jetzt endlich verstehen, bevor Frankreich den großen Rettungsschirm von uns deutschen Wirtschafts-Pazifisten einfordert. Krieg ist immer, da hat Jenni absolut recht. Und man muss auch in diesem Sinne wissen: Die Franzosen beherrschen die Kunst dieses Krieges ähnlich gut wie die Angelsachsen.