Hillary Clinton in Nahost: Zum Abschied eine Krise

REUTERSDie Asienreise mit Barack Obama sollte Hillary Clintons Ehrenrunde als scheidende Außenministerin werden - doch jetzt beorderte der US-Präsident sie zur Shuttle-Diplomatie im Gaza-Konflikt ab. Der Auftrag könnte auch über ihre Chancen auf eine Präsidentschaftskandidatur 2016 entscheiden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-868390.html
  1. #1

    Geht es nur mir so ...

    ... oder sieht es so aus, als wäre Clinton krank? Zumindest machen Filmaufnahmen von ihr diesen Eindruck auf mich.

    Ich habe so meine Zweifel, dass sie 2016 als Präsidentschaftskandidatin auftreten wird.
  2. #2

    Clintons

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Asienreise mit Barack Obama sollte Hillary Clintons Ehrenrunde als scheidende Außenministerin werden - doch jetzt beorderte der US-Präsident sie zur Shuttle-Diplomatie im Gaza-Konflikt ab. Der Auftrag könnte auch über ihre Chancen auf eine Präsidentschaftskandidatur 2016 entscheiden.

    US-Außenministerin Hillary Clinton im Gaza-Konflikt - SPIEGEL ONLINE
    Die Familie Clinton wird hier viel zu hoch gelobt, sie die Außenminsiterin konnte kaum Zeichen setzen und auch ihr Mann hatte im Nahostkonflikt nicht wirklich was dauerhaftes bestellen können, denn er hatte nie wirklich eine Ahnung was da sich abspielte.
    HR
  3. #3

    Ohne alle Logik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Asienreise mit Barack Obama sollte Hillary Clintons Ehrenrunde als scheidende Außenministerin werden - doch jetzt beorderte der US-Präsident sie zur Shuttle-Diplomatie im Gaza-Konflikt ab. Der Auftrag könnte auch über ihre Chancen auf eine Präsidentschaftskandidatur 2016 entscheiden.

    US-Außenministerin Hillary Clinton im Gaza-Konflikt - SPIEGEL ONLINE
    lt Spon: "Ihre Erfolge dagegen waren meist unauffälliger. Sie mobilisierte die Koalition gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi. Sie förderte die Frauenrechte weltweit. Sie brachte das State Department ins 21. Jahrhundert. Sie machte Soft Power zum Schlagwort und Asien zum neuen Schwerpunkt der US-Außenpolitik."
    Da fehlt ja Syrien und die ganzen arabischen Frühlinge fehlen auch. Im Konflikt Israel/Hamas wird Clinton nur von ihrer Machtpolitik eingeholt in die sie sich verstrickt hat. Denn den Durchblick im Nahen Osten mit guten und bösen Islamisten hat ja wohl keiner mehr, am allerwenigsten Frau Clinton. Wenn die Krise im Nahen Osten die Zehntausende von Toten, Millionen von Flüchtlingen, die Erwägung eines Bundeswehreinsatzes in der Türkei mit sich gebracht hat ein unauffälliger Erfolg waren, dann weiss ich nicht. Denn diese Krise wird ja im mainstraem bejubelt, handelt es sich doch um nichts anderes als den Arabern Demokratie und Freiheit zu bringen, mit Hilfe von Islamisten und Dschihadisten und dem Geld von Saudi-Arabien und Katar. Wenn dann die Hamas die ihre Basis wohl aus Damaskus nach Doha verlegt hat dann in Konflikt mit Israel gerät wird es schwierig mit Erklärungen. Die 'Mein Freund ist wer der Feind meines Feindes ist'-Politik hat wieder einmal versagt.
  4. #4

    Und

    ...erwähnt mal wieder keiner. Dabei ist auch diese Seite eine große Fanseite über Hillary Clinton sehr beliebt in den USA.

    www.facebook.com/TheWorldOfHillaryClinton
  5. #5

    Eigentlich hätte Obama nichts Besseres passieren können,

    als dass er die Posten Finanzministerium, CIA bzw. US-Army und Außenministerium neu und mit Leuten besetzen könnte, die zweifelsfrei seine Politik vertreten.

    Denn genau auf diesen Posten müssten Leute sitzen, die wirklich das machen, was er will, wenn die Politik der USA wirklich geändert werden soll. Er würde daher Leute auf diesen Stellen brauchen, denen auch die US-Bürger abnehmen, dass sie "Demokraten" sind. Denn dass viele Demokraten in den USA den Republikanern nicht unähnlich sind, ist ja kein Geheimnis. Wie übrigens auch Leute der SPD in Deutschland, der SPÖ in Österreich usw. usw.

    Aber kann Obama auch wirklich Leute auf diese Posten setzen, die er gerne hätte? Also, wenn er nach seiner Erstwahl diese Posten mit Leuten besetzt hätte, die genauso denken und reden wie er, wäre die USA mit der voll destruktiven republikanischen Gegnerschaft, dem übermächtigen, kriegsgeilen Militärkomplex und dem schwer kriminellen CIA (der sogar im Inland stets sein Unwesen treibt und sogar die US-Präsidenten ausspioniert und erpresst) am Rande eines Bürgerkrieges gestanden.

    Jetzt, nach der mit krachendem Vorsprung gewonnenen Wahl und da er sowieso nicht noch einmal gewählt werden kann, könnte Obama schon etwas mehr wagen. Allerdings noch immer nicht sehr viel. Aber immerhin könnte er leichte Veränderungen durchführen lassen.

    Um wirklich freie Hand bei politischen Entscheidungen zu haben, müssten der kriegsgeile und milliardenfressende Militärkomplex der USA, der schwer kriminelle CIA und die kriminelle bzw. unsittliche Finanzindustrie an die Kandare genommen werden und auch die Außenpolitik-Vertretungen mit lupenreinen Obama-Leuten besetzt werden. Was aber in den USA völlig unmöglich ist.

    Übrigens - in ähnlicher Weise haben sich auch schon einige frühere US-Präsidenten bzw. US-Politiker geäußert!
  6. #6

    optional

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Asienreise mit Barack Obama sollte Hillary Clintons Ehrenrunde als scheidende Außenministerin werden - doch jetzt beorderte der US-Präsident sie zur Shuttle-Diplomatie im Gaza-Konflikt ab. Der Auftrag könnte auch über ihre Chancen auf eine Präsidentschaftskandidatur 2016 entscheiden.
    Als ob die Herrschaften nicht genau wüssten was ihr Trabant im Nahen Osten so tut.

    Schliesslich liefert man die Waffen dafür.
  7. #7

    Moin, rodelaax schreibt, er hätte den Eindruck H. Clinton sähe irgendwie krank aus. Den Eindruck habe ich auch schon länger, immer wenn ich sie sehe. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Amt der Aussenministerin ganz schön stressig ist. Permanent in der Luft(jetlag) und heikle Missionen. Ich würde sie gerne als erste weibliche Präsidentin im weissen Haus sehen.
  8. #8

    Zitat von Gruuber Beitrag anzeigen
    als dass er die Posten Finanzministerium, CIA bzw. US-Army und Außenministerium neu und mit Leuten besetzen könnte, die zweifelsfrei seine Politik vertreten. [...]
    Aehm, President Obama hatte GEN (U.S. Army ret.) Petraeus extra wegen dessen vermeintlicher integrigaet als neuen CIA-Chef eingesetzt und Gen. Allen ist (war?) zwar ein hochrangiger Offizier des Marine Corps und CO der ISAF, aber nicht CSA der U.S. Army (Wie soll er auch als Marine!), das ist und bleibt GEN Raymond T. Odierno ...
  9. #9

    Zitat von LeisureSuitLenny Beitrag anzeigen
    Als ob die Herrschaften nicht genau wüssten was ihr Trabant im Nahen Osten so tut.

    Schliesslich liefert man die Waffen dafür.
    Stimmt - wie vieles - auch nur noch knapp zur Haelfte, das meiste bauen die Israelis naemlich mittlerweile selbst, wie e.g. den "Iron Dome", der gerade durch alle Medien geht.

    Denn gerade die U.S.A. haben Israel in den 1960ern uebel enttaeuscht, da kam das Gros der israelischen Waffen aus Frankreich und Deutschland ...