Gendermedizin: Rosa Pillen, blaue Pillen

CorbisFrauen erkranken anders als Männer. In der klassischen Medizin wird dies kaum berücksichtigt. Das kann fatale Folgen haben. Medikamente haben mehr Nebenwirkungen, Patientinnen sterben öfter an Herzinfarkten.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-868202.html
  1. #1

    Gendermedizin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauen erkranken anders als Männer. In der klassischen Medizin wird dies kaum berücksichtigt. Das kann fatale Folgen haben. Medikamente haben mehr Nebenwirkungen, Patientinnen sterben öfter an Herzinfarkten.

    Gendermedizin: Frauen erkranken anders als Männer - SPIEGEL ONLINE
    Was für ein Unsinn. Gendermedizin beurteilt und therapiert Männer und Frauen unterschiedlich nach ihren soziologischen Unterschieden. Erhöhtes Herzinfarktrisiko ist aber mit Sicherheit eher auf biologische Unterschiede zurückzuführen (sex).

    Die Studie scheint ein Problem zu suchen, wo es keins gibt.
  2. #2

    was denn noch alles...?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauen erkranken anders als Männer. In der klassischen Medizin wird dies kaum berücksichtigt. Das kann fatale Folgen haben. Medikamente haben mehr Nebenwirkungen, Patientinnen sterben öfter an Herzinfarkten.

    Gendermedizin: Frauen erkranken anders als Männer - SPIEGEL ONLINE
    dann sollen sich auch Frauen öfter als Probanten zur Verfügung stellen - aber da drauf habn sie ja keine lust

    Frauen werden in allen Lebensbereichen massiv bevorzugt, leben im Durchschnitt 8 Jahre länger, gehen öfter zum Arzt und verursachen höhere Kosten im Gesundheitswesen. Wo drückt denn jetzt noch der Schuh??
  3. #3

    Der eigentliche Skandal

    ist, dass alle Welt es offensichtlich völlig in Ordning findet, dass Frauen viele Jahre länger leben als Männer. Wäre es umgekehrt, wären schon seit Jahrzehnten dutzende Milliarden in die Forsching gesteckt worden, um diese himmelschreiende Geschlechtsdiskriminierung abzustellen. So, nun findet man also heraus, dass Frauen auch nen Herzinfarkt bekommen können und das der oft erst spät diagnostiziert wird. Na und? Frauen leben im Schnitt immer noch viele Jahre länger als Männer, Ich warte immer noch darauf, dass Männer genauso lange leben dürfen.
  4. #4

    Lol

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ..Es geht darum, geschlechtsspezifische Unterschiede zu erkennen
    Wenn ich diesen ganzen Genderschwachsinn richtig verstanden habe, gibt es keine geschlechtsspezifische Unterschiede. Sie werden uns durch unser soziales Umfeld anerzogen. Siehe:

    Harald Eia - The Gender Equality Paradox
    Brainwash (1/7) - The Gender Equality Paradox - YouTube
  5. #5

    Gender ist zwar Mode...

    ....aber in diesem Zusammenhang völliger Blödsinn!
    Gender bezeichnet eine übergeordnete Geschlechtszugehörigkeit UNABHÄNGIG vom biologischen Geschlecht. Hier geht es aber um so althergebrachte Unterschiede im Körperbau zwischen Mann und Frau!
    Lassen sie das blos nicht Frau Reding oder Frau Von der Leyen hören! Die verbieten das glatt!!!! ;-)
  6. #6

    Studien

    "Das Problem: Bei Studien zu Volkskrankheiten oder Tests mit neuen Medikamenten sind es nach wie vor meistens junge, gesunde Männer, die zu Forschungszwecken herangezogen werden."
    Interessante These... gibt es dafür auch einen Beweis? Oder wird hier einfach mal spekuliert? Eigentlich wird in allen Studien darauf geachtet, ein ausgewogenes Geschlechter-Verhältnis zu wahren, so weit mir bekannt...
  7. #7

    richtig

    Zitat von nagevog Beitrag anzeigen
    Wenn ich diesen ganzen Genderschwachsinn richtig verstanden habe, gibt es keine geschlechtsspezifische Unterschiede. Sie werden uns durch unser soziales Umfeld anerzogen. Siehe:

    Harald Eia - The Gender Equality Paradox
    Brainwash (1/7) - The Gender Equality Paradox - YouTube
    Wenn es wirklich Gendermedizin wäre, dann hiesse die Diagnose "falsches Geschlecht" und die Therapie wäre die entsprechende Operation.

    Es ist eigentlich die schlechteste Wahl überhaupt, Gendermediziner mit sowas zu betrauen. Das Geld zu verbrennen, erzeugt wenigstens noch Wärme.
  8. #8

    naja, an dem Problem mit dem Herzinfarkt der Frauen ist auch der Gendermainstream schuld. Jahrzehntelang hat es geheißen das nur Männer einen Herzinfarkt bekommen können. Untermauert wurde das mit pseudowissenschaftlichen Geschwätz von "Schutz des weiblichen Herzens durch Östrogen" oder "Männer sind das schwache Geschlecht". Das jetzt die Frauen darauf geeicht sind das sie keinen Herzinfarkt bekommen können, ist die Schuld dieser Genderhochjubelei.
  9. #9

    Zitat von Artikel
    (...) Beim jährlichen Symposium für Gendermedizin, das vor wenigen Tagen stattfand, machten Wissenschaftlerinnen auf die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufmerksam. Die jüngsten Studien sprechen für sich: Während die Zahl der Herzinfarkte in den letzten Jahren drastisch reduziert wurde, stieg das Risiko bei Frauen unter 60 Jahren an - zwischen 1995 und 2010 von zehn auf rund 14 Prozent. Ebenso ist es statistisch erwiesen, dass Patientinnen öfter an Herzinfarkten sterben (...)
    Dass das Herzinfarktrisiko für Männer noch immer um mehr als 50 Prozent höher ist als für Frauen, scheint in dieser Diskussion nicht zu interessieren. Frauen sterben auch nicht häufiger an Herzinfarkten als Männer. Eine glatte Lüge. Männer sterben häufiger an Herzinfarkten als Frauen. Was stimmt ist, dass Frauen, die einen Myokardinfarkt erlitten haben häufiger sterben als Männer, denen solches widerfahren ist.