Sicherheit im Straßenverkehr: ABS für Motorräder ist ab 2016 Pflicht

KTMBei Pkw ist es längst vorgeschrieben, ab 2016 müssen dann auch neue Motorräder mit ABS ausgerüstet sein. Das hat das EU-Parlament jetzt beschlossen. Die Regelung wird für Maschinen mit mehr als 125 Kubikzentimetern gelten. Außerdem haben die Politiker strengere Abgasvorschriften verabschiedet.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/n...-a-868313.html
  1. #190

    Zitat von Mo2 Beitrag anzeigen
    aber wie hier hier schon bemerkt wurde: Im anonymen Forum kann jeder Experte sein uns schwarz zu weiß erklären.
    Da in dem Zitat eine Antwort auf ein Post an mich enthalten ist möchte ich gerne noch einmal auf eine Besonderheit aufmerksam machen, die ich bei Sturzgefahr mit ABS machte:

    "Ferner: die XJ6 hat sogar angeblich sogar Überschläge geschafft, so berichten es die betreffenden Modellforen. Ich halte das fast für unmöglich. Das Foto der hinten hochstehen Shiver - mit knapp 37m - spricht allerdings Bände und vielleicht am Ende doch keine Ente."

    Von da aus - trotz meiner grundsätzlichen Befürwortung für eine ABS Option- möchte ich an die Pro- Experten einen Rat richten: Bevor man sich auf eine Maschine setzt bitte nicht nur auf "Technik" zu vertrauen, sondern sich bewußt machen mit was man unterwegs ist. Und, wer sich unsicher ist, sollte dringend über ein Fahrsicherheitstraining nachdenken. Mit ein wenig vorrausschauendem, defensiven Fahren sollte man sehr, sehr selten in die Verlegenheit kommen scharf bremsen zu müssen. Bei mir in gut 25 Jahren und gut und gerne 50000-60000 km in meiner Erinnerung höchstens 2-3 mal. Und meine XJ600 schaffte theoretisch die erwähnten knapp 42m, bei annährend gleichem Gewicht von 215kg. Ja und einmal hatte ich wirklich zu rudern - vermeidbarer, eigener Fahrfehler - bekam Sie aber wieder unter Kontrolle. Dagegen ist eine Triumph mit aktuell 44m und 25 Modelljahre jüngere Entwicklung erstaunlicherweise nicht besser. Hier hätte ich mehr erwartet. Übrigens Triumph: Die Thruxton ist schön, nur eine Maschine mit nur einer Scheibenbremse vorne werde ich nimmer kaufen.

    In vorliegen Fall der Modellforen die von einem Überschlagen der XJ6 berichteten hielt ich das zuerst für eine Ente. Der von mir mitgebene Link über einen ABS-Testbericht mit einer wirklich respektablen Bremsleistung zur Aprilia Shiver mit rd. 37m (!) zeigt angehobenes Vorderrad einen Winkel von geschätzen 40 Grad.
    Hier würde ein ungeübter Fahrer sicherlich dank ABS diese hervorragende Verzögerung erreichen - klarer Punktsieg für ABS ! Wer dann aber mit hinten frei stehenden Rad und Gabel voll auf den Block durchgeschlagen nicht zurecht kommt fliegt dann trotzdem hin - das gibt ein paar Abzüge in der Note.
    Unterm Strich: So oder so sollte man eine gute Übung haben und wenigstens sich der Grenzen eines Einspurfahrzeuges bewußt sein, unterstützende Technik hin oder her. Also liebe Foristen: Bleibt mir knitterfrei.
  2. #191

    Zitat von octopuss Beitrag anzeigen
    Unterm Strich: So oder so sollte man eine gute Übung haben und wenigstens sich der Grenzen eines Einspurfahrzeuges bewußt sein, unterstützende Technik hin oder her. Also liebe Foristen: Bleibt mir knitterfrei.
    Danke, gleichfalls.

    :-)

    Zitat von octopuss Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar nicht der Adressat, aber ich bremse bei Ansteuern einer Kurve oder in einer Kurve auch meist hinten.
    Ich bremse stets mir beiden Bremsen. In der Fahrschule so gelernt, das Bremsen nur mit dem Hinterrad empfiehlt sich, wenn man merkt, daß man in einer Kurve zu schnell ist. Klappt hervorragend, bringt Ruhe in die Fuhre. Beim Sicherheitstraining optimiert, ist inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen.

    Heißt: Bessere Technik ersetzt nicht den besten Regelkreis. Den Fahrer.
    Natürlich nicht. Tut mir ja leid, aber gemessene Werte haben mich noch nie interessiert. Ich fahre seit 30 Jahren, seither sind ca. 15 Motorräder durch meine Hände gegangen, von einer ruinierten 75/6, die ich mit viel Mühe und Arbeit a) wieder ans Laufen bekommen und b) halbwegs verkaufstauglich restauriert habe über zwei XL 500 R, RD 350 LC, RD 350 YPVS etc. bis zu dem Status hier:

    Zur Zeit befinden sich eine 1977-er RD 400 (stillgelegt wegen Lima-Schaden), eine Fireblade (SC 57 aus '04 - die mit den "Ratterbremsen") und ein "Überfürst" (Superduke) in meinem Fuhrpark.

    Er nu' wieder:

    Zitat von Kradfahrer Beitrag anzeigen
    nur ging es in meiner Antwort eben um eine technische Frage und nicht darum, was wer auch immer dazu meint.

    Und Leute, lasst mir doch meine Meinung, wie auch ich euch die eure lasse. Allerdings erlaube ich mir den Hinweis, dass es für mich unverständlich ist, wenn jemand, der sich als ABS-Befürworter darstellt, selbst ein Krad ohne ABS fährt. Im Zweifel wird man sowas doch wohl zum Nachrüsten bekommen können, oder???
    1.) Tut mir leid, daß ich das so offen sagen muß: Sie sind der Archtypus des typischen BMW-Fahrers. Besserwisserisch bis zu Selbstverleugnung und rechthaberisch. Unangenehm auffallend bei jedem Motorradtreffen.

    2.) Nachrüstung? Unmöglich. Wo wollen Sie das Steuergerät und den anderen Krempel unterbringen, wenn weder entsprechende Halterungen vorhanden, noch das gesamte, elektrische Bordnetz des Fahrzeuges dafür ausgelegt sind? Traumtänzerei.

    Zitat von Kradfahrer Beitrag anzeigen
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! In dem von Ihnen selbst erwähnten Link zu Wikipedia zum Thema ABS steht wörtlich:

    "Beim aktuell (2011) üblichen Standard kommt bei Pkws ausschließlich das 4-Kanal-ABS zum Einsatz, das alle Räder getrennt erfasst.
    Das haben Sie aber mal wieder fein abgeschrieben, wie es Ihre schlampige Lesart ist, aber das Steuergerät vergessen, das alle vier Räder überwacht. So kann es nicht zum Blockieren einzelner Räder kommen, was ja der Sinn des ABS ist.

    Wie gesagt: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
    Allerdings. Selbstverständlich sind mir auch die Bedenken bekannt - und? Das Bessere ist stets der Feind des Guten.
  3. #192

    Zitat von Mo2 Beitrag anzeigen
    L...Und "unsinnig / gefährlich": Ich empfehle mal diesen Artikel von 2006(!), der mit dem Satz eingeleitet wird: "Über den Sinn von ABS im Motorrad diskutieren heute nur noch ein paar Unverbesserliche."
    ABS-Spezial - Motorräder - MOTORRAD online
    Auch wenn man anderer Meinung ist, gibt es da fundiertere Infos als in den meisten "ich glaube aber"-Beiträgen hier.
    Als einziger Hersteller von Sport-Enduros experimentiert derzeit Husqvarna mit einem echten Offroad ABS (welcjes jedoch noch nicht verfügbar ist). Dieses unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von allen bisherigen ABS-Konzepten (mit Ausnahme der Vespa GT - ehrlich!): Die Hinterradbremse wird hier nicht vom ABS geregelt. Weshalb? Nicht nur für gesteuerte Drift's, sondern auch für Bergabfahrten auf losem Untergrund ist eine ABS-Regelung extrem kontraproduktiv. Gerade der letzte Punkt ist ein echter Sicherheitsmangel in der Kombination (wirklich) leichtes Geländemotorrad und ABS, weil hier im worst case das Hinterrad gar nicht mehr abgebremst wird.

    Auch darüber gibt es in den Fachzeitschriften schon genügend Berichte.
  4. #193

    Ich konnte ja nicht wissen,

    Zitat von petromax Beitrag anzeigen
    ...

    Das haben Sie aber mal wieder fein abgeschrieben, wie es Ihre schlampige Lesart ist, aber das Steuergerät vergessen, das alle vier Räder überwacht. So kann es nicht zum Blockieren einzelner Räder kommen, was ja der Sinn des ABS ist.

    ...
    dass Sie mit Stützrädern unterwegs sind - oder wie soll das Steuergerät sonst bei einem Motorrad alle vier Räder überwachen? Selbst wenn ich von einem Motorradgespann ausgehe, komme ich lediglich auf drei Räder - lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Beim ABS wird jedes Rad einzeln überwacht und für jedes einzelne Rad wird/werden die Bremse/n einzeln dosiert. Was ist daran nicht zu verstehen? Man kann keine Differenz zwischen zwei Dingen ermitteln, wenn man nicht beide einzeln betrachtet hat, oder ist Ihnen je eine Rechenaufgabe gestellt worden, die lautete: "Besteht eine Differenz zwischen a und? Wie groß ist sie?"

    Um beim PKW-ABS zu bleiben: wenn eine Spur auf Eis läuft, die andere jedoch auf Asphalt, dann lässt sich das Halten der Spur und damit ein Dreher nur vermeiden, indem sich alle vier Bremsen an dem Rad orientieren, das die geringsten Verzögerungskräfte übertragen kann. Also müssen hier alle vier Bremsen so schwach dosiert werden, wie es das Rad zulässt, das am ehesten blockieren würde.

    Auch das ist eine grobe Verallgemeinerung, denn es gibt bekanntlich auch Dreispur-PKW (Der Morgan Threewheeler mit Harley-Motor - SPIEGEL ONLINE), bei denen das Steuergerät mangels einer größeren Anzahl eben nur drei Räder überwachen kann.

    Wenn Sie sich dieses Bild ansehen (ABS-Spezial - Die Geschichte - Motorräder - MOTORRAD online), dann werden Sie unschwer erkennen, dass man durchaus auch ältere 2-Ventil-Motorräder mit ABS ausstatten kann, so man es denn will.
  5. #194

    db(A)

    Zitat von papeteries2 Beitrag anzeigen
    Ich wäre ja froh, wenn Motorräder endlich in Sachen Lärm begrenzt würden. Die Dinger produzieren oft mehr Krach als drei LKW. Warum dürfen die eigentlich so laut sein?
    Die zugelassenen Grenzwerte sind garnicht so hoch. Es ist allerdings eine sehr unschöne Mode, die serienmäßige Auspuffanlage auszutauschen oder zu manipulieren. Das kann, je nach Modell und Veränderung, zu einer Leistungssteigerung führen - auch dadurch, dass die Ersatz-Auspuffanlage keinen Katalysator hat. In vielen Fällen steigert sie die Leistung aber garnicht, es ist nur eine provokante Art aufzufallen; subjektiv fährt man schneller und rasanter. Es werden auch Argumente angeführt wie, dass die andere Anlage leichter ist oder eine größere Schräglage ermöglicht - Schalldämpfung und Abgasentgiftung sind natürlich voluminös und schwer.

    Der Bußgeldkatalog wurde ja - von der EU-Ebene - so angepasst, dass Strafe/Bußgeld sich nach der Gefährlichkeit des Verstoßes richten. "Übermäßige Geräuschentwicklung" und "Übermäßige Abgasentwicklung" sind demnach nachgeordnete, unwichtige Verstöße. Sie wurden herabgestuft. Überholen in unübersichtlicher Lage oder erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung wurden dagegen heraufgestuft. Die personellen Ressourcen der Polizei und die Fachkenntnisse (angesichts hunderter verschiedener Modelle) sind natürlich beschränkt. Und eine polizeistaatartige Verfolgung ist bei einem derartigen Verstoß auch nicht erwünscht oder möglich.

    Die zugelassenen Lärmgrenzwerte wurden gerade für alle Neufahrzeuge abgesenkt, auch für Motorräder über 125 ccm. Und man arbeitet an weiteren Regulierungsschritten. Inwieweit die politische Ebene für leistungsstarke Fahrzeuge höhere Werte zulassen wird, ist noch unklar. Die bisherige Messmethode (Herannahen mit konstant 50 km/h im 3. Gang, dann Kickdown-Vollgas an der Messstelle vorbei) stellt natürlich auch nur eine einzige Betriebsart dar, die je nach Leistungsklasse des Fahrzeugs mehr oder weniger aussagekräftig sein kann. Ein großes Motorrad ist dann noch im unteren Drehzahlkeller. Bei moderater Fahrweise kann ein großvolumiger Motor aber klanglich wesentlich angenehmer sein als ein Kleinfahrzeug.

    Schon diese Messmethode ist relativ aufwendig und von der Polizei vor Ort und von TÜV-Stellen nicht durchzuführen. Daher wird nach Bestehen der Bauartprüfung noch zusätzlich das sogenannte "Standgeräusch" aufgenommen, bei dem der Motor bei konstant zwei Dritteln der Drehzahl der höchsten Leistung (Nenndrehzahl) im Stand läuft. Es müssten also entsprechende Messeinrichtungen vor Ort vorgehalten werden, um dann ein nicht kostendeckendes Bußgeld verhängen zu "können", sowie die Vermutung zu äußern, das Fahrzeug entspreche nicht der Zulassung. Es kann dann eine Vorführung bei einer Prüfstelle angeordnet werden. Das ist alles aufwendig und unterbleibt zumeist.
  6. #195

    Unverständlich...

    ....wie man aus diesem wichtigen Thema eine persönliche Auseinandersetzung bestreiten kann. Wäre ABS unsinnig und vor allem - so ausfallgefährdet, wie manche behaupten, gäbe es diese Einrichtung mittlerweile nicht in allen neueren PKW auf der Welt. Aber wie es bei motorisierten Menschen zu aller Zeit Usus ist und war - wird jede Neuerung als "Bevormundung" betrachtet, das war beim Sicherheitsgurt so, bei der Helmpflicht natürlich auch - und ist beim ABS für Kräder nicht anders, obwohl nun nachgewiesen ist, daß diese Einrichtungen im Fall des Unfallse eher Leben retten als gefährden.

    Ursprünglich stammt das ABS aus der Luftfahrt, wie hier nachzulesen ist:

    Antiblockiersystem: Der erste Einsatz eines Blockierverhinderers wurde in der Luftfahrt erprobt, damit das Flugzeug nach der Landung beim Bremsen aus hoher Geschwindigkeit in der Spur blieb.

    Besser bekannt als "Dunlop-Anti-Skid" oder Maxaret-Anti-Skid:

    Maxaret - Wikipedia, the free encyclopedia: Maxaret, developed by Dunlop in the UK, quickly found uses on most UK military aircraft, such as the Handley Page Victor and English Electric Lightning. Many companies followed suit, both in military and civilian models.

    Zitat von Kradfahrer Beitrag anzeigen
    (ABS-Spezial - Die Geschichte - Motorräder - MOTORRAD online),... dass man durchaus auch ältere 2-Ventil-Motorräder mit ABS ausstatten kann, so man es denn will.
    Interessant. Nur ist Ihnen - mit aller Bescheidenheit - nicht aufgefallen, daß dieses Krad von der BMW-AG bzw. der Versuchsabteilung umgerüstet wurde.

    Die haben i.d.R. ein ganz anderes technisches Equipment als ein Otto-Normal-Schrauber. Die können sogar eine Einzelzulassung bei der Straßenverkehrsbehörde beantragen und bekommen die sogar.

    Selbst für versierte BMW-Kradisten dürfte der Versuch, eine Gummikuh älterer Bauart umzurüsten, zum Scheitern verurteilt sein.

    Ob man nun die Ausrüstung aller neuzugelassenen Kräder mit ABS wieder einmal per Gesetz regeln muß, das ist natürlich - wie so oft in einer Demokratie - eine Frage, über die sich trefflich und seitenlang streiten läßt.

    ;-D
  7. #196

    Zitat von Kradfahrer Beitrag anzeigen
    Nach meiner Erfahrung, mit der ich nicht ganz alleine dastehe, bietet ABS am Motorrad eben nur Scheinsicherheit, weil es in ganz entscheidenden Situationen eben nicht so funktioniert, wie es funktionieren sollte. Doch gerade dieser Umstand der Scheinsicherheit führt im Endeffekt dazu, dass man nicht mit der nötigen Vorsicht und vor allen Dingen Voraussicht fährt. Gerade als Anfänger.
    Fehlerhaft konstruiertes, defektes oder schlecht gewartetes ABS steht doch nicht zur Diskussion.

    Wenn ich hingegen weiß, dass meine Knautschzone genau so groß ist wie meine Nase und dass die Haut, die ich zu Markte trage, im Zweifel meine eigene ist, dann benehme ich mich (von hirnlosen Ausnahmen abgesehen) entsprechend vorsichtig.
    Je schlechter mein Möp fährt, um so mehr muss ich mich natürlich vorsehen. Das ist kla.
    Aber es gibt keinen Grund schlecht fahrende Möps zu bevorzugen damit man an Vorsicht erinnert wird, richtig?


    Fazit: Echte Sicherheit durch Helm, Schutzbekleidung und ein verkehrssicheres Fahrzeug JA. Aber Scheinsicherheit, auf die nicht bedingungslos Verlass ist NEIN.
    Sie glauben im ernst, dass man sich auf Schutzkleidung bedingungslos verlassen kann??

    Als Kompromiss könnte ich mir noch einen Aufkleber an gut sichtbarer Stelle vorstellen, aus dem hervorgeht, dass das ABS im bestimmten Situationen eben nicht so funktioniert, wie man es erwartet und deshalb eine vorausschauende Fahrweise dennoch unverzichtbar ist.
    Steht so ähnlich übrigens im Handbuch meiner Suzi.
  8. #197


    Selbst für versierte BMW-Kradisten dürfte der Versuch, eine Gummikuh älterer Bauart umzurüsten, zum Scheitern verurteilt sein.
    Wieso das denn? Man braucht halt ein Schlachtfahrzeug. Sonst gehen Sensoren, andere Naben und Steuergeraet ins Geld. Sonst sehe ich das Problem nicht. Mit Marerialgutachtenfuer die veraenderten halter und Adapter bekommen Sie so einen Umbau auch locker eingetragen(falls gewuenscht).
  9. #198

    Zitat von phil_harmony Beitrag anzeigen
    Mit etwas Glück wird es so einfach wie beim PKW - Sicherung raus, ABS aus - und fertig.

    ABS ist schlichtweg so ein Angsthasenfeature für die Jungs die auch Kondome benutzen - fühlt sich sch....e an, ist sch....e - aber gibt ein tolles "Sicherheitsgefühl"...

    Na danke
    Ich kenn da jemande, der hatte sich erst mit Anfang 30 sein erstes Auto gekauft. Der hatt schon Winterfahrten wieder vergessen an die andere noch gar nicht gedacht haben.

    So, und der fährt jetzt ABS und ist auch noch froh drüber, dass Weichei das.
  10. #199

    Träume - sind Schäume..

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Wieso das denn? Man braucht halt ein Schlachtfahrzeug. Sonst gehen Sensoren, andere Naben und Steuergeraet ins Geld. Sonst sehe ich das Problem nicht.
    Das ist mir klar, in Foren schreiben, daß man darin kein Problem sähe ist natürlich einfacher, als eine praktische Ausführung.

    Mit Marerialgutachtenfuer die veraenderten halter und Adapter bekommen Sie so einen Umbau auch locker eingetragen(falls gewuenscht).
    Ich fürchte, Sie haben die Dimension so eines Umbaus nicht begriffen, sondern ergehen sich in der Ihnen üblichen, großspurigen Angeberei:

    Sie müssen das komplette, elektrische Bordnetz umbauen und auf die erhöhte Leistungsaufnahme des gesamten ABS-Systems anpassen.

    Halterungen für hydraulische Steuerleitungen - das ist kein Problem. Ich fürchte, Sie haben so ein System an einem Krad "gestrippt" - also am "nackten" Krad noch nie gesehen, dann wüßten Sie, daß es nicht um "veränderte" - sondern um Halterungen geht, die neu angebracht werden müssen. Schweißarbeiten an Kradrahmen sind übrigens verboten, müßte Ihnen bekannt sein.

    Oder wollen Sie das Steuergerät mit Pattex, Draht und Tesafilm unter den Tank kleben?