Evolution: Affen erleben Midlife Crises

dapdSchlechte Stimmung in mittleren Jahren ist keine Besonderheit des Menschen: Auch Affen fallen in entsprechendem Alter in eine Midlife Crises. Forscher haben Tiere anhand psychologischer Fragebögen bewertet - und sich gefragt, ob sie mit den Affen tauschen wollten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-868099.html
  1. #1

    Typisch Wissenschaftler!

    Statt einfach diesen Tarzan ausführlich zu befragen, beobachten sie Tiere...
  2. #2

    Der Unterschied

    Affen kaufen sich mit 31 Jahren kein Motorrad! :-)
  3. #3

    Aber ja doch...

    davon sind alle Primaten betroffen, wir Menschen auch.
    Nichts ist umsonst.
  4. #4

    Zoo?

    Naja, könnte ja auch daran liegen dass die Affen sich allesamt in Zoos aufhalten.... Da hätte ich auch ne (mid-)life crisis...
  5. #5

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Tiere lebten hauptsächlich in Zoos, einige in einer Forschungseinrichtung oder in einem Tierheim.
    Seriös wäre demzufolge nur ein Vergleich mit menschlichen Gefängnisinsassen.
  6. #6

    haaaarsträubend

    Das ist alles absurder Blödsinn.
    Schon allein die Definition der "midlife crisis" als "in der Mitte des Lebens" ist völlig hinfällig und unwissenschaftlich.
    Was soll die Mitte des Lebens sein? Welches Lebens? Was ist, wenn man nur 30 Jahre alt wird? Hat man dann mit 15 eine midlife crisis?

    Von welcher Lebenserwartung wird da ausgegangen? Ist die von heute in irgendeiner Weise verallgemeinerbar?

    Schon hier ist die ganze chose komplett unseriös.
    Dass die Biologen sich auch wirklich immer noch so hoffnungslos darauf versteifen, menschliche Eigenschaften auf tierische zu übertragen und umgekehrt...ohne zu merken, dass sie Begriffe verwenden, die das von vornherein unmöglich machen.
    Was dann im Artikel alles folgt, ist wirklich nur mit Humor zu nehmen.
    Ein Tipp: Einfach mal ein Buch zu Wissenschaftstheorie in die Hand nehmen!
  7. #7

    ?!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    hatten die Wissenschaftler einen normalerweise beim Menschen eingesetzten psychologischen Fragebogen so angepasst, dass er für die Beurteilung des Gemütszustands von Menschenaffen geeignet war
    Ach, und woher wissen die Menschen, WAS für die Beurteilung des Gemütszustands von Menschenaffen geeignet ist? (Bzw. ob man bei Affen überhaupt sinnvoll von "Gemütszustand" sprechen kann?)

    Kann es sein, dass da vor Beginn des Experiments schon Wissen investiert werden muss, das hinterher eigentlich erst herauskommen soll?

    Traurige Entwicklung in der Biologie.
    Die Biologie sollte bei ihrem Fach bleiben und nicht versuchen, mit Begriffen zu hantieren, die biologisch überhaupt nicht definiert sind.
  8. #8

    Der gravierenste Unterschied....

    ... beim Denken von Menschen und Tieren, ist einfach dass Tiere nicht in Sprache denken (Zu wenig Laute), sondern hauptsächlich in Bildern. Sie können sich Dinge nur bildlich vorstellen. Das ist der Haupt-Grund warum ihr Denken und Verhalten so anders ist als unseres, meiner Meinung nach ^^
  9. #9

    Oder soo..

    Ausgangssituation: Ein Affe hat gesehen wie ein Mensch Holz fällt.

    Er kann nicht denken: "Morgen Mittag gehe ich Holz fällen"
    Er kann sich die Situation die er erlebt hat nur bildlich vorstellen, wenn er eine Axt sieht kann er sich daran erinnern und hacken. Das ist der gravierende Unterschied im Denken.