Rückenmarksverletzungen: Zellspritze lässt gelähmte Hunde wieder laufen

REUTERSSubstanzen aus der Nasenschleimhaut könnten helfen, Verletzungen des Rückenmarks zu heilen. Sie sollen die Gesundung von Zellen ankurbeln. Im Versuch mit gelähmten Hunden hat sich die Technik bewährt - ein Allheilmittel ist die Methode nicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-868086.html
  1. #1

    optional

    Ein kleiner Schritt für einen Dackel, ein großer Sprung für die Menschheit.
  2. #2

    oh man...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Substanzen aus der Nasenschleimhaut könnten helfen, Verletzungen des Rückenmarks zu heilen. Sie sollen die Gesundung von Zellen ankurbeln. Im Versuch mit gelähmten Hunden hat sich die Technik bewährt - ein Allheilmittel ist die Methode nicht.

    Querschnittlähmung: Nasenzellen-Spritze lässt Hunde wieder laufen - SPIEGEL ONLINE
    Bei allen Respekt für die Tierliebe vieler Menschen, aber ich halte eine solche Studie für eine absolut sinnlose Verschwendung von Ressourcen.

    Wenn ein Tier querschnittsgelähmt ist, dann sollte man um weiteres Leid für das Tier zu vermeiden, das Tier einschläfern. Denn ein Tier ist "nur" ein Tier.

    Forschung dieser Art sollte eingestellt werden und die Mittel lieber der Human-Medizin zur Verfügung gestellt werden. Das deutlicher sinnvoller und vor allem in Hinblick auf die vielen schlimmen Krankheiten, die noch erforscht werden müssen um sie behandeln zu können, menschlicher.
  3. #3

    Pega123

    Hier geht es doch nicht darum eine Therapie für Hunde zu entwickeln sondern um die Frage ob diese Therapie bei querschnittsgelähmten Menschen angewandt bzw. von Vorteil wäre. Trifft hier ja leider nicht wirklich zu.
  4. #4

    Thema nicht verstanden ...

    Zitat von Pega123 Beitrag anzeigen
    Bei allen Respekt für die Tierliebe vieler Menschen, aber ich halte eine solche Studie für eine absolut sinnlose Verschwendung von Ressourcen.
    Aha. Und was ist mit dem respekt vor dem Leben und den Tieren?

    Zitat von Pega123 Beitrag anzeigen
    Wenn ein Tier querschnittsgelähmt ist, dann sollte man um weiteres Leid für das Tier zu vermeiden, das Tier einschläfern. Denn ein Tier ist "nur" ein Tier.
    Was bedeutes es wenn ein Tier nur ein Tier ist? Unter dieser Prämisse sollten wir dann doch auch gleich alle Menschen mit körperlichen Problemen "erlösen". Sind nur "Menschen" und die leiden nur unnötig ...

    Zitat von Pega123 Beitrag anzeigen
    Forschung dieser Art sollte eingestellt werden und die Mittel lieber der Human-Medizin zur Verfügung gestellt werden. Das deutlicher sinnvoller und vor allem in Hinblick auf die vielen schlimmen Krankheiten, die noch erforscht werden müssen um sie behandeln zu können, menschlicher.
    Setzen, sechs fällt mir nur ein!
    Der Tier-Versuch ist notwendig um überhaupt einen Versuch für die Human Medizin durführen zu dürfen ...

    Selber kein Tier haben - anders ist so etwas nicht zu erklären - und dann so einen Blödsinn verzapfen ...!
  5. #5

    Fuchs gegen Dackel

    Die "Fuchsbaugängigen" Dackel sind damit Sieger im epischen Krieg Fuchs gegen Dackel...
    Im Ernst kann damit nur bestehende "Nervenkeitfähigkeit" verbessert werden oder haben sich getrennte Nervenenden "überbrücken" lassen.
    (Da ich von Neurologie keine Ahnung habe, verwene ich mal Vokabular aus der Elektrotechnik)
  6. #6

    Korrigenda

    Nervenkeitfähigkeit = Nervenleitfähigkeit
  7. #7

    Nicht jede Rückenmarksverletzung

    ist ein Querschnitt! Meine KOMPLETT querschnittgelähmte Frau muß sich seit Jahren die Heilungsfortschritte von Rückenmarksverletzten vorhalten lassen, nicht selten begleitet vom Unterton, sie müsse sich nur mehr anstrengen- dann würde das auch bei ihr wieder...
    Die Schuld dafür liegt nach unserer Wahrnehmung vor allen in Beiträgen wie diesem, in dem alles durcheinander geworfen und undifferenziert bewertet wird. Ein "Bandscheibenvorfall" wird wohl eher zu einer Rückenmarksverletzung führen, als zu einem Querschnitt. Aber, das ist für eine fette Schlagzeile ja nicht wichtig... Wir werden heute sicher wieder Anrufe von wohlmeinenden Mitmenschen erhalten, die uns erzählen wollen, dass "man da jetzt was gefunden hat", "an Dackeln zwar, aber immerhin..."
  8. #8

    Zitat von tommuh Beitrag anzeigen
    Zitat
    "Bei allen Respekt für die Tierliebe vieler Menschen, aber ich halte eine solche Studie für eine absolut sinnlose Verschwendung von Ressourcen. Wenn ein Tier querschnittsgelähmt ist, dann sollte man um weiteres Leid für das Tier zu vermeiden, das Tier einschläfern. Denn ein Tier ist "nur" ein Tier. Forschung dieser Art sollte eingestellt werden und die Mittel lieber der Human-Medizin zur Verfügung gestellt werden. Das deutlicher sinnvoller und vor allem in Hinblick auf die vielen schlimmen Krankheiten, die noch erforscht werden müssen um sie behandeln zu können, menschlicher."

    Wenn Mensch querschnittsgelähmt ist , so ist er wie ein querschnittsgelähmtes Tier wenn es nicht gerade S. Hawking ist ziemlich nutzlos für die Gesellschaft doch bewurdern wir sie für ihren Mut und Durchhaltewillen doch in Wahrheit ist es ein nicht mehr überlebendsfähiger Körper der nur noch überleben kann weil er von anderen abhängig ist.
    Dieser kleine Dackel hat genau den gleichen Willen zu leben wie ein Samuel Koch oder andere Querschnittsgelähmte oder Schwerbehinderte doch ihm verwehren sie das Recht auf Leben.
    Ich glaube sie würden mehr Tiere finden die man dazu bringen kann gegen ihre Krankheiten zu kämpfen als Menschen diese sich oft in ihr Schicksal ergeben was auch ihr Recht ist deshalb finde ich das wenn sie mit dem einschläfern aller kranker Tiere fertig sind sich dann den Menschen mit gleichen Schicksal zuwenden ...
    Das ein Tier genauso weiterleben will wie ein Mensch, sehe ich auch so. Wie das mit der Stärke des Überlebenswillens aussieht, kann ich nicht beurteilen.

    Aber:
    Ich würde nie ein Menschenleben mit dem eines Tieres auf eine Wagschale legen.
    Aus meiner Sicht ist ein Mensch soviel mehr Wert als ein Tier sein kann. Ihr Vergleich ist deshalb aus meiner Perspektive nicht legitim und daher unsinnig.
  9. #9

    Lähmung

    Zitat von Pega123 Beitrag anzeigen
    Bei allen Respekt für die Tierliebe vieler Menschen, aber ich halte eine solche Studie für eine absolut sinnlose Verschwendung von Ressourcen.

    Wenn ein Tier querschnittsgelähmt ist, dann sollte man um weiteres Leid für das Tier zu vermeiden, das Tier einschläfern. Denn ein Tier ist "nur" ein Tier.

    Forschung dieser Art sollte eingestellt werden und die Mittel lieber der Human-Medizin zur Verfügung gestellt werden. Das deutlicher sinnvoller und vor allem in Hinblick auf die vielen schlimmen Krankheiten, die noch erforscht werden müssen um sie behandeln zu können, menschlicher.
    Die Lähmung bei einem Hund muss nicht bedeuten, dass er schmerzen hat. Mein Hund hatte auch Lähmung aber trotzdem konnte er noch mit Pflege seitens unserer Familie jahrelang schmerzlos und mit guter Qualität leben.