Offshore-Anlagen: Stromkunden müssen weitere Aufschläge hinnehmen

dpaDie Kosten für Strom werden offenbar noch höher als bisher schon vermutet. Die Netzbetreiber konnten ihre Interessen bei der Bundesregierung durchsetzen. Nach Informationen des SPIEGEL müssen nun die Kunden zahlen, wenn der Betreiber eine Offshore-Anlage nicht rechtzeitig ans Netz bekommt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-867897.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kosten für Strom werden offenbar noch höher als bisher schon vermutet. Die Netzbetreiber konnten ihre Interessen bei der Bundesregierung durchsetzen. Nach Informationen des SPIEGEL müssen nun die Kunden zahlen, wenn der Betreiber eine Offshore-Anlage nicht rechtzeitig ans Netz bekommt.

    Offshore-Anlagen: Stromkunden müssen weitere Aufschläge hinnehmen - SPIEGEL ONLINE
    Off-shore Windstrom ist weder technisch (stochastische Stromproduktion, ohne thermische Kraftwerke nicht einspeisbar), noch wirtschaftlich (Kosten > 15 ct/kWh ohne!!! Netzausbau!) darstellbar. Von daher finden sich keine privaten Investoren für dieses politisch motivierte Abenteuer. Der Staat als Risikoträger wird immer gefordert werden, und wer Staat sagt, meint am Ende auch immer den Bürger, denn der Staat sind wir! Also, ob aus Steuern oder über die Stromrechnung, der Bürger zahlt den Wahnsinn "Energiewende", aber der will es ja auch nicht besser, wie die Wahlergebnisse zeigen.
  2. #11

    Bitte?

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Oel ist seit Anfang des Jahres um 20% gesunken...
    Sollten wir es schaffen aus dem Euro auszusteigen waere fossile Energie wieder spottbillig.
    Siehe hier: Heizölpreise Entwicklung und Tendenz in Charts dargestellt von esyoil
  3. #12

    Überraschung!!!!

    Die Energiewende wird nun doch Geld kosten. Sogar mehr als ursprünglich erwartet!
    War da nicht mal jemand, der behauptet hat, die "Wende" wäre zum Nulltarif zu haben. Wind, Sonne und Wasser sind schließlich kostenlos und entsprechende Anlagen zur Energierzeugung bereits in ausreichendem Maße vorhanden sei.
    Blackout: Never, ever!!!
    Kostensteigerung: Ach woher denn!!!
    Ich kann mich noch an großformatige, von der Bundesregierung veröffentlichte Charts erinnern, in denen wortreich erklärt wurde, daß man mit einem "Klick" von der althergebrachten Stromversorgung (böser Atomstrom, böser Kohlestrom) auf die neue, saubere und kostengünstige Alternative der regenerativen Energie umsteigen kann.
    Es haben damals, so lange ist das ja noch gar nicht her, ganz viele Menschen erleichtert "Hurra" geschrieen und die Mahner, die da böserweise behaupteten, daß es anders kommen würde, an die Wand gebrüllt, und mit Titeln wie "Dinosaurier", "Geldhaie" und "Umweltvernichter" diffamiert.
    Nur weil diese die jetzt kommende Entwicklung exakt so vorausgesagt haben!
    Man wollte nicht hören, daß eine langsamere Umstellung für ALLE Beteiligten (Industrie- und Privatkunden) machbarer und damit vernünftiger und nicht zuletzt kostenverträglicher gewesen wäre.
    Eine bittere Pille nicht wahr? Wir alle werden Sie schlucken müssen!!!
    Und wen stellen wir dieses Mal dafür an den Pranger? Die Stromindustrie???
    Deren Antwort wird (zu Recht) lauten - Wir haben es ja gleich gesagt (s.o.)!
    Die Netzbetreiber???
    Diese machen, was sie können. Nur zaubern können auch sie nicht!
    Die Regierung??? Doppelt teflonbeschichtet und für nichts verantwortlich wird sie es auf den Bürger schieben, der es ja so gewollt hat und dessen Willen sie nur umgesetzt hat.
    Gar nicht mal so falsch, oder?
    Fazit: Das ist echt mal dumm gelaufen!!!
  4. #13

    Vorsätzlich betrogen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach einem bisherigen Gesetzentwurf sollen die Netzbetreiber in jedem Fall mit bis zu 100 Millionen Euro haften. Die Bundesregierung will diesen Betrag nun für viele Projekte auf 20 Millionen Euro reduzieren.[/url]
    ...soll hier der Kunde werden.
    Man geht also davon aus, daß die Trassen nicht rechtzeitig fertig werden und wälzt in dessen Wissen schonmal die kommenden Kosten auf den Verbraucher. Bei nur einem Fünftel des Risikos haben die Netzbetreiber eher weniger Motivation, doch noch rechtzeitig mit dem Ausbau abschließen zu können. Umso höher eine Vertragsstrafe droht, umso eifriger wird in der freien Wirtschaft an einem Projekt gearbeitet. Mir als Handwerker ist es unverständlich, wie sowas per Gesetz gemacht werden soll, obwohl unsere Regierung doch dem Volke dienen soll...?!
  5. #14

    Titellos

    Ernstgemeinte Frage: Wie viel würde ein Fahrrad kosten, welches man sich ins Zimmer stellt und dort Strom erzeugt? Ich mein das wäre doch eine super Idee, man spart Geld und tut was für die Gesundheit.
    Man könnte Fettleibigkeit bekämpfen UND Geld sparen, dazu die Umwelt schonen und den Konzernen ein Schnippchen schlagen ...
  6. #15

    Eine Flasche Mineralwasser kostet im Restaurant 6 €. Ist das jetzt der Beweis, dass der Eifel (Geroldstein) das Wasser ausgeht? Die Amerikanische Politik macht die Energie in den USA billig, Gaspreis um 80%!!! gefallen seit 2007; Deutsche Energiepolitik macht die Energie unbezahlbar! Aber wir wollen es ja nicht anders....
  7. #16

    Kunstwerk

    Blüte unseres EEG. Schilda lässt grüssen. Die Story mit dem Sonnenlicht in Säcken.günter1934-

    sowas läuft heutzutage unter Kunstwerk-vielleicht sollte man die energiewende zum kunstwerk erklären
  8. #17

    Hoffentlich

    bekommt Fr. Merkel bei der nächsten Wahl ihren Denkzettel verpasst. "Ausstieg aus der Atomenergie",
    Wie kann man nur so naiv sein, das zu glauben. Andere Länder sind da weitblickender und bauen ein A-Kraftwerk nach dem anderen. Aber unsere Bundeskanzlerin und alle anderen Kabinettsmitgliedern interessieren ja die höheren Strompreise überhaupt nicht . - Sollten sie bei 1 € pro kw/h angekommen sein, zahlt ja immer noch der Bürger mit seinen div. Steuern für ihre Unterkünfte .
  9. #18

    Na toll...

    Und gerade wegen solcher Entscheidungen bewundern, ja liebt die Mehrheit der deutschen ihre Merkel...
  10. #19

    die großen...

    ...heißen nicht RWE, Eon und Vattenfall, sondern Amprion, Tennet und Elia... ist das nicht schlau?
    die "großen" sind nicht mehr in den negativen Schlagzeilen, weil der TSO nicht mehr zu den großen gehört, aber noch daraus besteht.
    ab 1.1. kann RWE auch wieder alles machen, ohne in den Schlagzeilen zu erscheinen... der DSO heißt dann Westnetz