Frankreich: Zehntausende demonstrieren gegen Homo-Ehe

AFPAufstand gegen die homosexuelle Ehe: In Frankreich sind mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare zu protestieren. In Toulouse setzte die Polizei Tränengas ein, um Gegner und Unterstützer auseinanderzutreiben.

Frankreich: Mehr als 100.000 Menschen demonstrieren gegen Homo-Ehe - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Titellos

    Homosexualität ist eine Frage der Veranlagung (wenn es gesellschaftlich begründet wäre, gäbe es wohl kaum Schwule in Saudi-Arabien oder Pakistan, die gibt es aber komischerweise trotzdem). Es ist damit eine Veranlagung, genau so wie Heterosexualität. Nun sollen also Menschen, die sich diese nicht ausgesucht haben benachteiligt werden, obowohl es für das Kind keine Nachteile gibt. Und für Adopitvkinder gleich dreimal, ich mein ist es denn für ein Waisenkind besser, ohne Eltern aufzuwachsen als mit gleichgeschlechtlichen Eltern??
  2. #2

    Zitat von UnitedEurope Beitrag anzeigen
    Homosexualität ist eine Frage der Veranlagung (wenn es gesellschaftlich begründet wäre, gäbe es wohl kaum Schwule in Saudi-Arabien oder Pakistan, die gibt es aber komischerweise trotzdem). Es ist damit eine Veranlagung, genau so wie Heterosexualität. Nun sollen also Menschen, die sich diese nicht ausgesucht haben benachteiligt werden, obowohl es für das Kind keine Nachteile gibt. Und für Adopitvkinder gleich dreimal, ich mein ist es denn für ein Waisenkind besser, ohne Eltern aufzuwachsen als mit gleichgeschlechtlichen Eltern??
    Ihr Argument: "Aber sie können ja nichts dafür!" kann man sehr vielen Dingen sagen.
    Was ist z.B. gegen Stammzellforschung einzuwenden, den Gesunden schadet es nicht, vielleicht kann man mal Kranke damit heilen!
    Was gegen Genfood? Objektive Bedenken gibts eigentlich nicht, dennoch fordern manche einen Bann.

    Sie behaupten nun also: Das Kind nimmt keinen Schaden!

    Doch können sie das beweisen? Bleibt nicht ein Restrisiko (um mal des Teufel Advokat zu sein)?

    Meiner Meinung nach ist es nicht anders, als bei vielen anderen neuen Dingen auch. Ratio ist egal, man muss einfach warten, bis die Akzeptanz in der Bevölkerung da ist, und das geht nicht von heut auf morgen.
  3. #3

    Die ewig gestrigen...

    ..intoleranten und bornierten Menschen sterben leider nie aus. Ich frage mich, wie diese Menschen reagieren, wenn sie feststellen, dass vielleicht eines ihrer Kinder homosexuell ist. Trotz dieser Menschen wird sich die Gesellschaft weiter entwickeln, nur eben langsamer.
  4. #4

    ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aufstand gegen die homosexuelle Ehe: In Frankreich sind mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare zu protestieren.
    Protestierte die Menge nun gegen

    1) die Homo-Ehe
    oder
    2) das Adoptionsrecht Homosexueller
    oder gegen beides?
  5. #5

    Massen dagegen - gut so

    Ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ist ein Irrweg und dient sicher nicht dem Wohl des Kindes. Ein Kind braucht sowohl Vater als auch Mutter, beide spielen eine wichtige und eigenständige Rolle. Mit gleichgeschlechtlichen Partnern an und für sich habe ich kein Problem, dass ist eine Privatsache der Betroffenen. Kommt aber ein Kind ins Spiel, gilt das nicht mehr. Diese Kinder tun mir schon leid, wenn sie in der Schule ihre "Eltern" nennen müssen. Mutter Eva Müller und Vater Lisa Müller ...

    Die Betroffenen wählen - aus sexuellen Gründen - eine Lebensform, aus der definitiv keine Kinder hervorgehen können, also sollte sie damit leben müssen, keine zu haben.

    Auf die wenigen Kinder, die für Adoptionen zur Verfügung stehen, warten schon mehr als genug normale Paare.

    Hinzu kommt, das ein solches Adoptionsrecht dann oft auch mit Perversionen wie Leihmutterschaft (männliche Paare) oder Verschweigen des tatsächlichen zweiten Elternteils einhergehen.
  6. #6

    Gegen das Adoptionsrecht

    sollte es auch in Deutschland Proteste geben.
    Denn da bildet sich jemand ein, irgendeine Mutter gibt ihr Kind gern ab.

    Zudem haben Homosexuelle dem Nachwuchs durch ihre Partnerwahl bereits ganz bewusst eine Absage erteilt.
  7. #7

    Ich glaub es nicht

    Wegen der Beabsichtigung Gleichgeschlechtlichen Paaren die Moeglichkeit zu geben,ein Kind zu adoptieren,gehen die Massen in Frankreich auf die Strasse.Von diesen Menschen hat wohl noch keiner ein Heim von innen gesehen, oder Kontakt zu Kindern gehabt, die in einem Heim aufgewachsen sind.Ist jetzt wieder die Zeit gekommen, dass Homosexualitaet diskrediert wird?Oder nutzt man diesen Anlass,um seinem sonstigen Unmut Ausdruck zu verleihen?
  8. #8

    Biologisch ist Homosexualität völlig normal

    eine Veranlagung mit der man geboren wird.
    Das Postulat der EHE ist eine Erfindung von Menschen, nicht biologisch begründbar und gerne von Kirchen benutzt.
    Daher wird es nichts nützen Homosexuelle ausgrenzen zu wollen.
  9. #9

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Protestierte die Menge nun gegen

    1) die Homo-Ehe
    oder
    2) das Adoptionsrecht Homosexueller
    oder gegen beides?
    Laut Video demonstrierten die katholischen Fundamentalisten gegen beides.