Wiedergewählte Grünen-Chefin: Claudias Kampf

dapd"Ich ändere mich nicht!" Mit einer trotzigen Rede und einem Granatapfel verarbeitet die Claudia Roth ihre Urwahl-Blamage. Die Grünen-Delegierten bestätigen sie als Vorsitzende, doch der Parteitag ist eine Zäsur. Roths Geschichte erzählt viel darüber, wie sich die Grünen gewandelt haben.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-867782.html
  1. #1

    Die Union wird´s freuen...

    ...wenn Roth weiter macht.

    Für Merkel wird es am Wahlabend eine saftige Roth-Rendite geben.

    Wer sagt den Grünen, dass niemand mehr Roth, Künast und Co. sehen will?

    Auch Politikergesichter haben eine Halbwertszeit. Jene von Fr. Roth ist lange überschritten.
  2. #2

    Hat endlich ein Ende!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Ich ändere mich nicht!" Mit einer trotzigen Rede und einem Granatapfel verarbeitet die Claudia Roth ihre Urwahl-Blamage. Die Grünen-Delegierten bestätigen sie als Vorsitzende, doch der Parteitag ist eine Zäsur. Roths Geschichte erzählt viel darüber, wie sich die Grünen gewandelt haben.

    Roth will weiter für die Grünen kämpfen - SPIEGEL ONLINE

    Mit der Wahl der Claudia haben die Grünen gezeigt, dass sie nicht im mindesten eine Partei der Menschen sondern der Klientelpolitik geworden sind.
    Claudia ich danke Dir! Die Augen wurden mir geöffnet und ich hatte so etwas wie eine Offenbarung! Grüne? Nein Danke!!!
    Gruß HP
  3. #3

    Alles klar mit Claudia Roth

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Ich ändere mich nicht!" Mit einer trotzigen Rede und einem Granatapfel verarbeitet die Claudia Roth ihre Urwahl-Blamage. Die Grünen-Delegierten bestätigen sie als Vorsitzende, doch der Parteitag ist eine Zäsur. Roths Geschichte erzählt viel darüber, wie sich die Grünen gewandelt haben.

    Roth will weiter für die Grünen kämpfen - SPIEGEL ONLINE
    Die GRÜNEN sind die nervige Claudia gewohnt und können sehr gut mit ihr leben, da sie sehr integrative Qualiäten hat, also den Laden zusammenhält, stark engagiert ist und ihre Einstellung über jeden Zweifel erhaben ist! In der Außenwirkung haben natürlich viele Wähler große Probleme mit ihr - von daher haben die GRÜNEN Mitglieder sehr souverän und überlegt gehandelt, indem sie die jewils am besten Geeigneten für die Außenwirkung und für das Handeln ins Parteiinnere gewählt haben - Bravo GRÜNE!
    Haben sich die GRÜNEN geändert? Sie sind reifer geworden, aber mit Sicherheit nicht bürgerlicher: Sie waren schon immer wertkonservativ - und - es gibt keine extremen Flügel mehr - Fundis gibt es ebenfalls schon lange nicht mehr, kaum jedenfalls - sie sind ohne Bedeutung. Der Unterschied zwischen den Richtungen ist marginal und taugt daher schon lange nicht mehr für ein innerparteiliches Zerwürfnis!
    Mit GRÜNER Kompetenz ist sicher zu rechnen!
  4. #4

    Ich mich auch nicht, deswegen werde ich die Grünen nicht wählen können. Solange sie und ihre Anhänger auf einem Auge blind sind und zudem Wahlaussagen hinsichtlich einer Koalition vor der Bundestagswahl öffentlich aussprechen, kann und werde ich diese Partei nicht wählen. Nachdem ihnen die Parteiinhalte (i. W. Atompolitik) abhanden gekommen sind, klammern sie sich an die SPD. Wo ist da die Unabhängigkeit einer Partei, die ihre Koalition erst nach einer Wahl sucht?
  5. #5

    Höhere Sphären

    Zitat von donadoni Beitrag anzeigen
    Wer sagt den Grünen, dass niemand mehr Roth, Künast und Co. sehen will?
    Keiner, weil die Grünen-Spitze auf diesem Ohr taub ist. Da bekommt in naher (oder ferner?) Zukunft kein jüngeres Mitglied Gelegenheit, in höhere Sphären aufzurücken.
  6. #6

    Alles gut?

    Wer hat sie denn gewählt?! Die Partei! Von der Basis hätte sie noch einmal eine Klatsche bekommen.
  7. #7

    Nix verstanden

    Zitat von eulenspiegel_neu Beitrag anzeigen
    Ich mich auch nicht, deswegen werde ich die Grünen nicht wählen können. Solange sie und ihre Anhänger auf einem Auge blind sind und zudem Wahlaussagen hinsichtlich einer Koalition vor der Bundestagswahl öffentlich aussprechen, kann und werde ich diese Partei nicht wählen. Nachdem ihnen die Parteiinhalte (i. W. Atompolitik) abhanden gekommen sind, klammern sie sich an die SPD. Wo ist da die Unabhängigkeit einer Partei, die ihre Koalition erst nach einer Wahl sucht?
    Hallo Eulenspiegel, Sie haben es nicht verstanden und wollen es vermutlich auch nicht verstehen - die GRÜNEN klammern sich mitnichten an die SPD sondern haben mit dieser Partei programmatisch/inhaltlich die größte Schnittmenge. Das wird auch in jdem zweiten Statement dargestellt - mit Beispielen! Aber wer es nicht begreifen will, der will halt nicht. Mit schwarz-gelben Augen sieht man halt nicht besonders viel.
    Neben der "Atompolitik" hatten und haben die GRÜNEN schon immer Inhalte in allen Politikfeldern! Was die Atompolitik angeht, ist momentan darauf zu achten, dass nicht wieder ein Ausstieg aus dem Ausstieg erfolgt, dass die Energiewende gelingt und dass der ganze Atommüll endlich so sicher wie möglich untergebracht wird. Nebenbei bemerkt: Auch hier sollte eigentlich das Verursacherprinzip, wie bei allen anderen Abfällen auch, gelten - momentan zahlen alle Steuerzahler für die Atommüllbeseitigung, -zwischenlagerung, -endlagerung usw. - alles klar?
  8. #8

    Partei gleich Basis

    Zitat von gimmendorf Beitrag anzeigen
    Wer hat sie denn gewählt?! Die Partei! Von der Basis hätte sie noch einmal eine Klatsche bekommen.
    Was ist "die Partei"? Fraktionen und Parteivorstand gehören genauso dazu, wie die Delegierten auf der Bundesdelegierten-Konferenz. Diese Delegierten werden von der Basis im Vorfeld beauftragt, wie sie im Plenum abzustimmen haben. Dies ist ein urdemokratischer Vorgang: In diesem Fall sind das, was Sie "die Partei" nennen, VertreterInnen der Basis - auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen: Die Wahl war genauso urwahl-demokratisch wie die Urwahl selber!
  9. #9

    Optional

    Die grünen sind inzwischen in die höheren Sphären des Sozialismus aufgestiegen.
    Da wir der Basiswillen ignoriert und an einem Mandat der höheren Bonzen festgehalten das diesen ignoriert.
    So kann man sich selbst abschaffen.