Spanien in Not: König Juan Carlos bittet die alten Kolonien um Hilfe

AFPVor nicht allzu langer Zeit waren sie die wirtschaftlichen Sorgenkinder. Nun sollen die Staaten Lateinamerikas den früheren Kolonialmächten zu Hilfe kommen. Spaniens König Juan Carlos bat um Unterstützung für den alten Kontinent.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-867772.html
  1. #1

    Der Mann sollte...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor nicht allzu langer Zeit waren sie die wirtschaftlichen Sorgenkinder. Nun sollen die Staaten Lateinamerikas den früheren Kolonialmächten zu Hilfe kommen. Spaniens König Juan Carlos bat um Unterstützung für den alten Kontinent.

    [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale
    ...einfach weiter ab und an mal Elefantenjagd gehen und dem Rest der Welt derlei peinliche Ansagen ersparen. Wenn man sich mal überlegt das Spanien mal über 90% des Weltvermögens zusammengeraubt hatte und nix besseres zu tun wußte als das zusammengeraffte Vermögen in hübsche Tapeten und Teppiche für die "Leistungseliten" (gabs auch damals schon) zu investieren frage ich mich warum die Flamen der Barrikaden des spanischen Bürgertums nicht bis Flensburg sichtbar sind... jahrelang gut leben und jetzt wo die Kante des Abgrunds in Sichtweite ist, noch bei denen anklopfen die man einst mit Füßen trat...lieber König Juan Carlos ich wünsch ihnen was ;-)
  2. #2

    Das ist doch wohl ein Witz

    Die Kolonien die ausgeraubt und ausgeplündert wurden, deren Menschen versklavt oder wie räudige Hunde totgeschlagen wurden, sollen jetzt helfen. Ein noch dreisteres Ansinnen kann es kaum geben.
    Hoffentlich findet man in den ehemaligen Kolonien dafür die richtigen Worte.
    Deren Knochen wurden doch von diesen Kolonialherren
    so abgenagt, das es kaum noch etwas zu holen gibt.
  3. #3

    ach königliche Hoheit, Sie sind der falsche Mann um zu bitten.
    Und wäre es nicht wirkungsvoller und erfolgreicher wenn sich Ihre Regierung persönlich auf den Weg in Ihre alten Kolonialstaaten macht.

    Wenn die Herren dann noch vernünftige Vorschläge und Ideen auf einem Papier mitbringen wäre das vielleicht hilfreich. Die Herren sollten aber schlauerweise das Thema spanische Immobilienkrise und die Gründe dafür verschweigen. Das wirft auch kein gutes Licht auf die spanische Bevölkerung, die sich mit billigen Krediten ( von denen sie hätten wissen können, bei etwas nachdenken, das sie diese nie bedienen können wenn der Zins höher wird) größere Wohnungen und Häuser gekauft haben, oder auch Zweit-und Drittwohnungen u. Häuser um diese dann vermieten zu können.
    Immer im Gedanken an die anderen Europäer die wegen des starken Sonnenscheins zu tausenden einfliegen werden.

    Und schicken Sie auch niemanden aus der Bauwirtschaft, das sind die Herren die zu tausenden Marokkanische Hilfsarbeiten zum bauen dieser Immobilien ins Land geholt haben. Damit natürlich billig haben bauen können, aber der eigenen Bevölkerung wenig Arbeitsplätze geschaffen haben.
  4. #4

    Ach ja,

    erst überfallen die Kolonialstaaten ESP, POR, FR und andere Lateinamerika, metzeln die Ureinwohner nieder, plündern die Länder über Jahrhunderte aus und nun, wo die Ex-Herren ihren Augias-Stall daheim nicht mehr aufgeräumt kriegen, wollen sie ihr Prekariat in die aufstrebenden Länder entsenden. Das sie dabei den Einheimischen Aufstiegschancen nehmen, interessiert diese Herrenmenschen nach wie vor nicht. Juan Carlos, Sproß einer Räuberdynastie mit langer Historie, soll erstmal seine Beute investieren.
    Für mich ist das Ganze an Geschmacklosigkeit kaum noch zu toppen...
  5. #5

    Da bettelt der Richtige!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor nicht allzu langer Zeit waren sie die wirtschaftlichen Sorgenkinder. Nun sollen die Staaten Lateinamerikas den früheren Kolonialmächten zu Hilfe kommen. Spaniens König Juan Carlos bat um Unterstützung für den alten Kontinent.

    [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale
    Warum sollten diese Staaten uns helfen? Haben diese Staaten nicht schon genug mit sich zu tun, genug gelitten? Leben wir nicht schon seit Jahrzehnten über dem Limit? Müssten wir nicht alle einfacher leben um die Welt gerechter, nachhaltiger und zukunftsfähiger zu machen? Zuallererst müssten die großen Vermögen der Reichen zerschlagen und umverteilt werden. - Der König kann gleich mal bei sich selbst anfangen! Er kann ja in seinen Palästen Zimmer für solche einrichten, die in der Immobilien-Krise ihre Wohnungen verloren haben. - Der Mann ist peinlich.
  6. #6

    Ein Witz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor nicht allzu langer Zeit waren sie die wirtschaftlichen Sorgenkinder. Nun sollen die Staaten Lateinamerikas den früheren Kolonialmächten zu Hilfe kommen. Spaniens König Juan Carlos bat um Unterstützung für den alten Kontinent.

    [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale
    Einst kamen die Spanier über das Meer gefahren und plünderten ganze Länder aus, das Gold der Inkas nahmen sie mit und machten Spanien zu einem wohlhabenden Land, hinterließen eine Spur der Gewalt und des Todes. Das wird man sicher in Lateinamerika nicht vergessen haben. Nun dort um Hilfe zu bitten, ist wohl der letzte Akt der Hilflosigkeit und etwa so, als würde man im Sudan um Lebensmittel bitten. Dafür kann man kein Verständnis aufbringen.
  7. #7

    Ohne Worte...

    Juan Carlos, wie wäre es abzudanken statt die armen alten Kolonien in der dritten Welt um Hilfe anzubetteln. Jahrhundertelang ausgebeutet von spanischen Invasionstruppen, allen Bodenschätzen beraubt sollen diese armen Schweine jetzt das Königreich retten oder was? Unfassbar. Wir fragen ja auch nicht Namibia ob sie deutsche Staatsanleihen kaufen wollen.
  8. #8

    Mit gutem Beispiel voran

    Da könnte Juan Carlos mit gutem Beispiel voran gehen und das ganze Gesindel, dass sich königliche Familie nennt, einfach in die bürgerliche Freiheit entlassen. Möchte nicht wissen wieviele Millionen der ganze Hofstaat jährlich verschlingt und sich auf Kosten der armen Bevölkerung durchschmarotzt. Und der Grossjäger tritt bitte als erster ab !
  9. #9

    Wo sind sie geblieben...

    die riesigen, ueber Jahrhunderte von Spanien und Portugal
    erpluenderten Milliarden? Sie sind - wie immer und ueberall
    bei den Superreichen. Und diese Clique bittet der Koenig
    um Hilfe, im eigenen Lange aussichtslos, aber in einigen
    der frueheren Kolonien, dort wo die Nachkommen der
    Spanier immer noch das Sagen haben, zb. Argentinien,
    dort kann man die Indios ja wieder zur Kasse bitten, sind
    ja eh` nichts wert. Hauptsache die durchs Prassen geleerten heimischen Kassen werden gefuellt.