Pariser Bahnhof Gare de l'Est: Wunderland im Kellerversteck

CorbisPrachtvolle Empfangshalle für Paris: Zehntausende Reisende hetzen Tag für Tag durch den Gare de l'Est - dabei würde sich ein Blick auf die architektonischen Details der historischen Station lohnen. Und ein Abstieg in die Katakomben, denn dort verbirgt sich ein Spielplatz für Bahnfans.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...-a-831974.html
  1. #10

    Zitat von obiwantobi Beitrag anzeigen
    Wenn man ein Wunderland mit vielen kleinen Details und Sehenswürdigkeiten anpreist, sollte man vielleicht auch zumindest ansatzweise ein paar Bilder hinzufügen, die dies zeigen. Was denken Sie drückt diese Fotostrecke aus?
    Full Ack. Bildunterschrift: "Viele kleine Sehenswürdigkeiten: Am Ostbahnhof lohnt sich der Blick für das Detail." und darüber ein belangloses Foto das man in jedem x-beliebigen Bahnhof aufnehmen könnte.
  2. #11

    Zitat von paula-eva Beitrag anzeigen
    Dieser Artikel zeigt ganz deutlich, dass ein schöner gepflegter Kopfbahnhof einlädt einen Stadt zu besuchen.
    Es soll allerdings Orte in der Bundesrepublik geben, die sich so hässlich fühlen, dass sie mögliche Besucher lieber unterirdisch durchleiten. Dazu wird die Haltestelle des Hbf auch noch so konzipiert, dass er wirkt wie eine U-Bahn-Station.
    Weltstädte wie Paris wie dieses Beispiel zeigt, aber auch London oder New York würden ihre Kopfbahnhöfe niemals in unterirdische Durchgangsstationen umwandeln.
    Stuttgart schämt sich und möchte deshalb auch seinen Bahnhof verstecken.
    Es gibt auch würdige Beispiele in Deutschland, zb den Bahnhof in Leipzig...

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...rbahnsteig.jpg

    Der Hauptbahnhof in Antwerpen kann sich auch sehen lassen:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...al-station.jpg
  3. #12

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Stuttgart mit Paris zu vergleichen ist schon sehr mutig. Wenn, dann reicht es eher zu einem Vergleich mit Lyon (Industriestadt) und da sind sowohl die beiden Bahnhöfe, Part Dieu und Perrache.... Durchgangsbahhoefe.
    Lyon hat noch einen dritten Bahnhof - Saint-Éxupery TGV: 20 km außerhalb. Lyons Zentrum liegt am Zusammenfluss zweiter Ströme und nicht in einer Sackgasse.

    Falsches Beispiel.
  4. #13

    Zitat von tueftler Beitrag anzeigen
    Die Verkehrs Infrastruktur ist in Frankreich aus historischen Gründen recht einseitig auf Paris ausgerichtet. In Paris endetet oder beginnt (fast) alles. Die Lösung mit den Kopfbahnhöfen in Paris ist sehr unpraktisch, wenn Paris nur an der Strecke liegt. Die schnellen Strecken orientieren sich aus allen Landesteilen fast durchweg nach Paris und enden dort. Will man weiter, muss man mit Sack und Pack quer durch die Stadt zu einem der anderen drei Bahnhöfe. Um das als Richtschnur zu verstehen, muss man bei den Demos am Stuttgarter Bahnhof schon recht viel an Abgasen inhaliert haben.
    Kleiner Geheimtipp: Nehmen Sie einen der TGVs, die Paris umfahren. Brüssel-Bordeaux, Brüssel-Marseille zum Beispiel. Sind nicht viele, aber es gibt sie. Stopps gibt es normalerweise am Flughafen und in Disneyland.
  5. #14

    Für Fotos die zum Text passen, siehe Merian Artikel: http://www.merian.de/magazin/frankreich-paris-pariser-bahnhof-gare-de-l-est.html
  6. #15

    optional

    also: entweder der Ostbahnhof oder die (la) Gare de l'Est. Wenn schon das französische Substantiv, dann auch mit dem richtigen Artikel.
  7. #16

    von wegen prachtvoll

    der Architekt hatte mal eine prachtvolle Bahnhofshalle erdacht und gebaut. Nur was haben die Pariser heute draus gemacht? Riesige Plakate für Mobilfunk-Anbieter oder handys versperren die Sicht. Sie sind so dominant, dass die eigentlichen Wegweiser (es gibt sie sogar auf deutsch!) kaum noch gefunden werden können. Dem Auge wird die Chance genommen, die Architektur zu erkennen. Von genießen ganz zu schweigen.
    Und genau dort, wo die Bahnhofshalle ihre Pracht beweisen könnte durch lichte und großzügige Räume, dort wurden Pavillons hingestellt, in denen man Schokolade oder Seife erwerben kann. Der Raum für die Reisenden wird dadurch enger. Die aufkommende Hektik ist auch durch den immer enger werdenden Raum begründet.
    Eine Etage tiefer findet man auch nur Shops, gleich wie in unzähligen Malls, etwa unter dem Louvre.

    Hier dominiert der Kommerz. Wer von der Schönheit des Bahnhofs spricht, hängt einer alten Zeit nach. Schönheit ist am Gard de l`Est nicht gewünscht. Der Kommerz zählt!
  8. #17

    ...

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Kleiner Geheimtipp: Nehmen Sie einen der TGVs, die Paris umfahren. Brüssel-Bordeaux, Brüssel-Marseille zum Beispiel. Sind nicht viele, aber es gibt sie. Stopps gibt es normalerweise am Flughafen und in Disneyland.
    Das ist kein Geheimtipp. Scheint irgendwie eine Art Psychose der S21 Gegner zu sein, jeden der nicht bei "Kopfbahnhof" kleine Seufzer der Lust von sich gibt, für zu dumm zu halten eine Fahrplanauskunft im Internet oder einen Übersichtsplan zu lesen. Wie Sie richtig anmerken es sind wirklich nicht viele. Man kommt zB auch ohne Halt in Paris von Strasbourg nach Bordeaux. Wie sie aber richtig schreiben, nicht sehr oft. Es gibt genügend Franzosen, die sich über diese Strecken-Organisation aufregen.
    S21 kann man übrigens machen, muss man nicht. Und K21 ist auch keine Lösung...
  9. #18

    Mailand

    Der Hauptbahnhof in Mailand ist sehr sehenswert-
    sieht aus wie 'ne Kathedrale !