Bundesnetzagentur: Handytelefonate könnten billiger werden

DPAFür die vier Mobilfunkanbieter ist es ein herber Schlag: Die Bundesnetzagentur hat die Preise für die Durchleitung von Mobilfunkgesprächen erneut drastisch gesenkt. Während die Unternehmen sichere Einnahmen verlieren, dürften sich Handynutzer auf Preissenkungen freuen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-867760.html
  1. #10

    Rundumwohlfühl Paket

    Zitat von Inselbewohner Beitrag anzeigen
    Die Preise der Anbieter sind oft jenseits von Gut und Böse.
    Ja klar. Super Netzabdeckung, subventioniertes Handy und Premium Service wollt Ihr alle haben, aber bezahlen bitte nicht.......

    Was nix kostet, taugt auch nix! Geiz ist wohl immer noch Geil?
  2. #11

    keine falsche Aufregung...

    Nach wie vor ist die Umsatz- und die Kapitalrendite der Unternehmen recht ordentlich. Nach wie vor wird viel geld investiert, um sich gegenseitig Kunden abzujagen.Mrken aufzubauen. Das wird sich auch nach der Preisanpassung nicht ändern. Jetzt besteht vieleicht uch genügend Anreiz, um die Datennetze vernünftig auszubauen. Bisher hatten die Netzbetreiber das nicht nötig, hatte man doch in den Telefonnetzen eine cash-cow, die man eifrig melken konnte. Werden die Margen hier schmaler, macht es Sinn, sich mehr uf den Datenverkehr zu konzentrieren.
  3. #12

    Korrektur.

    Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
    (...)Die EU baut ja viel Mist, aber die Regulierungsaufsicht in der Telekommunikation ist echt Gold wert!
    Eine kleine Korrektur:Die EU ist zwar für die Gebühren etwa beim Auslandsroaming innerhalb der Europäischen Union zuständig;die innerdeutschen Gebühren,um die es hier geht,werden aber von der deutschen Regulierungsbehörde mit Sitz in der Ex-Bundeshauptstadt Bonn bestimmt.
  4. #13

    Liebe Spiegel-Redaktion,

    über die Auswirkungen von Kostenreduktionen braucht man nicht zu spekulieren:

    Um festzustellen, ob die Preisgestaltung kosten- oder marktorientiert ist, genügt ein Blick nach Österreich, einem Land, wo erheblich höhere Gemeinkosten auf erheblich weniger Nutzer verteilt werden können.

    Eine Standard-Leistung, die hier 30 Euro monatlich kostet, gibt es dort für 7,50 Euro.
  5. #14

    Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
    Als Auswanderer nach Kanada, kann ich da nur deutlich widersprechen. In Kanada sieht man nämlich was mit dem Kunden passiert, wenn keine Regulierungsbehörde auf seiner Seite steht: die Preise hier sind absurd hoch, die Netzabdeckung miserabel und der Service unter aller Sau. Hier muss man für Selbstverständlichkeiten zahlen: z.B. ist der Empfang von Gesprächen und SMS kostenpflichtig, es zahlen also zwei Kunden bei einem Gesprächsaufbau oder dem Versand einer SMS. Abzocke pur.

    Die EU baut ja viel Mist, aber die Regulierungsaufsicht in der Telekommunikation ist echt Gold wert!
    Das ist relativ. Sicher sinkende Preise sind für viele gut. Aber die Netzqualität geht dabei den Bach runter. Grund ist, das die Konzerne die Gewinne auf dem aktuellen Niveau halten bzw sogar noch steigern wollen. Dies geht dann nur noch durch andere Massnahmen. Outsourcing der Mitarbeiter, sparen bei Wartung und Technik. Bei vielen Netzbetreibern sieht man ja dies schon seit langem..

    Gewinner wird es dabei nicht geben. Sondern nur noch zu Dumpinglöhnen bezahlte Mitarbeiter und schlechter Service / Qualität beim Kunden. Das einzige was bleibt sind die steten Gewinne.

    Wie man das lösen kann, keine Ahnung. Vielleicht hilft ein Gesetz, das Firmen dazu verpflichtet allen Mitarbeitern (auch die der 3...X'ten subunternehmer) vernünftige löhne zu zahlen bei humanen arbeitsbedingungen. wenn sie gewinn machen. (vor allem im millardenbereich). Ausserdem nicht nur die preise senken, sondern auch ein mindestmass an qualität und kundenrecht zu garantieren.
  6. #15

    BundesNETZagentur

    Zitat von yeti25 Beitrag anzeigen
    irgendwie schon skurril. In der sozialen Marktwirtschaft bestimmt eine Behörde die Preise, allerdings immer nur die einer bestimmten Branche. Die Stromerzeuger bleiben unangetastet, da gehen die Preise permanent, in unangemessenem Mass hoch. Sollte doch da die Bundesnetzagenur mal anfangen Preise zu regulieren, da ist trotz Atomausstieg deutlich mehr Potential. Aber das fürchten sie wohl die Lobby....
    Der größte Bereich der Bundesnetzagentur ist die Energiewirtschaft. In Bezug auf die Strompreise hat sie regulatorischen Zugriff auf die NETZentgelte (wie der Name NETZagentur schon suggeriert). Und da gelten ähnliche Regeln wie im Telekombereich. Die Strompreise als Ganzes werden zusätzlich beeinflusst von Steuern, Abgaben, EEG-Umlage. Darauf hat die Bundesnetzagentur keinen Zugriff, d.h. sie kann auch nichts gegen deren Anstieg machen. Bezüglich "bestimmte Branchen": Telekom, Strom, Gas, Schiene, Post. Alles Netze. In der EU übrigens die einzige Regulierungsbehörde, die alle Netzindustrien in einem Haus bedient.
  7. #16

    Die 3 Fragezeichen

    Die Handypreise sind nicht gerade das, wo man beim Lebensunterhalt verzweifelt. Es ist doch eher so, dass nur 2 Faktoren die Unzufriedenheit der Menschen seit der Wende heraufbeschworen haben:

    Miete und Energie (Gas, Benzin, Strom).
    Wem es gelingt da etwas zu bewegen, der hat die absolute Mehrheit bei den nächsten Bundestagswahlen schon sicher. Da vergisst man die sogenannte Eurokrise aber sofort...
  8. #17

    Trifft die Mobilfunkbetreiber hart

    Vor allem können jetzt endlich Preise für Verbindngen vom Festnetz zum Mobilfunk sinken. Da werden ja immer noch horrende Preise gefordert.
  9. #18

    Ich warte ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die vier Mobilfunkanbieter ist es ein herber Schlag: Die Bundesnetzagentur hat die Preise für die Durchleitung von Mobilfunkgesprächen erneut drastisch gesenkt. Während die Unternehmen sichere Einnahmen verlieren, dürften sich Handynutzer auf Preissenkungen freuen.

    Bundesnetzagentur: Handytelefonate könnten billiger werden - SPIEGEL ONLINE
    Ich warte auf die Meldung:
    Die Bundesnetzagentur hat die Preise für die Durchleitung von Strom erneut drastisch gesenkt. Während die Unternehmen und der Staat sichere Einnahmen verlieren, dürften sich die Stromverbraucher auf Preissenkungen freuen.
  10. #19

    Noch billiger?

    Ich bezahle 20€ im Monat für Telefon flat, SMS flat und Internet flat. Irgendwas müssen sich die Chefs von Vodafone und Co. Doch auch aufs Brot schmieren, oder?