Bundesnetzagentur: Handytelefonate könnten billiger werden

DPAFür die vier Mobilfunkanbieter ist es ein herber Schlag: Die Bundesnetzagentur hat die Preise für die Durchleitung von Mobilfunkgesprächen erneut drastisch gesenkt. Während die Unternehmen sichere Einnahmen verlieren, dürften sich Handynutzer auf Preissenkungen freuen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-867760.html
  1. #1

    Endlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die vier Mobilfunkanbieter ist es ein herber Schlag: Die Bundesnetzagentur hat die Preise für die Durchleitung von Mobilfunkgesprächen erneut drastisch gesenkt. Während die Unternehmen sichere Einnahmen verlieren, dürften sich Handynutzer auf Preissenkungen freuen.

    Bundesnetzagentur: Handytelefonate könnten billiger werden - SPIEGEL ONLINE

    Die Preise der Anbieter sind oft jenseits von Gut und Böse. Wenn ich ein Paket eines Anbieters geordert habe habe ich keine Möglichkeit in ein anderes billigeres Paket zu wechseln. Beim Kundenservice wird man dann auch den bestehenden Vertrag verwiesen während gleichzeitig für Neukunden dauernd neue billigere Angebote gemacht werden.
    Gruß HP
  2. #2

    Naja das kennen wir doch schon...

    irgendwie schon skurril. In der sozialen Marktwirtschaft bestimmt eine Behörde die Preise, allerdings immer nur die einer bestimmten Branche. Die Stromerzeuger bleiben unangetastet, da gehen die Preise permanent, in unangemessenem Mass hoch. Sollte doch da die Bundesnetzagenur mal anfangen Preise zu regulieren, da ist trotz Atomausstieg deutlich mehr Potential. Aber das fürchten sie wohl die Lobby....
  3. #3

    Sehr gute Entscheidung.

    Die Absenkung sei ein schlechtes Signal für weitere Investitionen. Mit der Entscheidung folge die Aufsichtsbehörde der völlig verfehlten EU-Regulierungspolitik der vergangenen 10 Jahre.
    Als Auswanderer nach Kanada, kann ich da nur deutlich widersprechen. In Kanada sieht man nämlich was mit dem Kunden passiert, wenn keine Regulierungsbehörde auf seiner Seite steht: die Preise hier sind absurd hoch, die Netzabdeckung miserabel und der Service unter aller Sau. Hier muss man für Selbstverständlichkeiten zahlen: z.B. ist der Empfang von Gesprächen und SMS kostenpflichtig, es zahlen also zwei Kunden bei einem Gesprächsaufbau oder dem Versand einer SMS. Abzocke pur.

    Die EU baut ja viel Mist, aber die Regulierungsaufsicht in der Telekommunikation ist echt Gold wert!
  4. #4

    Zitat von Inselbewohner Beitrag anzeigen
    Die Preise der Anbieter sind oft jenseits von Gut und Böse. Wenn ich ein Paket eines Anbieters geordert habe habe ich keine Möglichkeit in ein anderes billigeres Paket zu wechseln. Beim Kundenservice wird man dann auch den bestehenden Vertrag verwiesen während gleichzeitig für Neukunden dauernd neue billigere Angebote gemacht werden.
    Gruß HP
    Sehe ich anders:

    das Problem das du hier beschreibst hat man hauptsächlich bei den großen Anbietern mit zum Beispiel 24 Monaten Vertragslaufzeit, und so wie ich das sehe sind das die Anbieter, die ihr Netz jetzt an ihre Mitbenutzer günstig abgeben müssen. Soll heißen: die großen Anbieter werden ihre Preise wohl weniger senken. Vielmehr haben die günstigen Anbieter, die ohne Vertragslaufzeit jetzt eh schon die guten Preypaidangebote haben, die Möglichkeit Preise noch weiter zu senken.
    Wer heute noch bei Vodafone, D1 usw. ist und sich mit 24 Monaten Vertragslaufzeit an überteuerte Tarife bindet ist aber eh selber schuld.

    (Dictated and transcribed with Dragon NaturallySpeaking 12)
  5. #5

    optional

    Toll. Davon wird meine Miete und der Strompreis auch nicht günstiger.
  6. #6

    optional

    Als ich 1997 mein erstes Handy hatte, kostete eine Gesprächsminute zur Hauptzeit 1,99 DM, und heute sind es 9 Cent. Trotzdem machen die Mobilfunkbetreiber Gewinn. Wenn es diese Reglementierungen nicht gegeben hätte, wären die Preise wahrscheinlich immer noch deutlich höher. Man muss nur aufpassen, dass man sich keine "Sondervereinbarung" unterjubeln lässt. Die Netzbetreiber versuchen, diese Reglementierungen durch irgendwelche Pauschalpakete, die man dazubuchen kann, zu umgehen. Das lohnt sich (für den Kunden) nicht in jedem Fall!
  7. #7

    Schwachsinn

    Telen kost eh nix mehr hat sich selbst alles reguliert.

    => Sinnvolle Regulierung Mineraloelkonzerne waere zu begruessen. Keine Ferien, Ostern, Weihnachtshochs mehr bitte.
  8. #8

    Danke

    Zitat von yeti25 Beitrag anzeigen
    irgendwie schon skurril. In der sozialen Marktwirtschaft bestimmt eine Behörde die Preise, allerdings immer nur die einer bestimmten Branche. Die Stromerzeuger bleiben unangetastet, da gehen die Preise permanent, in unangemessenem Mass hoch. Sollte doch da die Bundesnetzagenur mal anfangen Preise zu regulieren, da ist trotz Atomausstieg deutlich mehr Potential. Aber das fürchten sie wohl die Lobby....
    Gut beobachtet!
    Hat nicht ein grosser Stromriese dieser Tage wieder ein Gewinnplus zum Vorjahr (in dem auch ein Plus erzielt wurde) von über 8% erwirtschaftet? Und das in Krisenzeiten!
    Aber gemault wird selbstverständlich trotzdem...

    Vermutlich lachen sich die Stromkonzerne nach jeder derart gehaltenen Pressekonferenz hinter der Bühne bei Champus halbtot.
    Na aber macht nichts - den Rückbau der Atommeiler zahlt auch der Steuerzahler...
  9. #9

    Hä?

    Also bei der Telekom hat man schon seit Jahren 20 cent Tarife wo man nur hinguckt und Vodafone hat nur 1,7 Milliarden Euro Gewinn bei 4,8 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Wie viel Prozent davon gehen denn in den Netzausbau? Ich denke doch mal weniger als 50%, also sollen die aufhören Blödsinn zu faseln.