Golf von Mexiko: Zwei Tote nach Explosion auf US-Bohrinsel

Im Golf von Mexiko ist US-Medien zufolge eine Bohrinsel nach einer Explosion in Brand geraten. Bei dem Unglück vor der Küste des Bundesstaates Louisiana kamen mindestens zwei Arbeiter ums Leben, zwei weitere werden noch vermisst.

http://www.spiegel.de/panorama/zwei-...-a-867748.html
  1. #1

    Das ist keine Ausnahme

    Es gibt ständig Tote bei der Förderung von Kohle/Gas/Erdöl. Im Gegensatz zu Fukushima. Zur Erinnerung, in Fukushima gab es keinen einzigen Toten.
    Darum stellen wir jetzt alle AKWs ab.
  2. #2

    Recht haben Sie....

    Zitat von JohnnyBongoUndDiePerverse Beitrag anzeigen
    Es gibt ständig Tote bei der Förderung von Kohle/Gas/Erdöl. Im Gegensatz zu Fukushima. Zur Erinnerung, in Fukushima gab es keinen einzigen Toten.
    Darum stellen wir jetzt alle AKWs ab.
    Recht haben Sie. Aber mein Auto hat leider keinen Kernreaktor an Bord :-(

    Sollte ich vielleicht auf ein russisches U-Boot umsteigen?
  3. #3

    Zitat von JohnnyBongoUndDiePerverse Beitrag anzeigen
    Es gibt ständig Tote bei der Förderung von Kohle/Gas/Erdöl.
    Es gibt auch in anderen Bereichen von Industrie, Land- und Forstwirtschaft
    und im Handwerk regelmäßig Unfälle - auch mit Todesfolge.
    Früher rechnete man auf Werften 1 Schiff -> 1 Toter als Mittelwert...
    Das vergessen heutige Angestellte im warmen Büro gerne...

    Zitat von JohnnyBongoUndDiePerverse Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu Fukushima. Zur Erinnerung, in Fukushima gab es keinen einzigen Toten.
    Die Rechnung von Fukushima kommt noch. Aber es gab in der Geschichte
    der Atomkraft schon etliche Unfälle mit horrenden Zahlen an Toten.

    Zitat von JohnnyBongoUndDiePerverse Beitrag anzeigen
    Darum stellen wir jetzt alle AKWs ab.
    Nein. Aber wenn Sie für den weiteren Betrieb von AKWs hierzulande
    plädieren, wäre ein realistischer Vorschlag zur Entsorgung des
    anfallenden Mülls hilfreich. AIso?

    Die bestehenden (End-?) Lager müssen schon jetzt mit Milliarden-
    Aufwand saniert werden. Soll das jetzt so die nächsten 100000 Jahre
    so weiter gehen?
  4. #4

    Fukushima....

    ...,die Rechnung kommt noch? Da haben Sie vermutlich recht. Müssen wir uns beim Thema Atommüll-Entsorgung oder -Endlagerung wirklich an solch einem von Ihnen genannten Zeitraum orientieren? Vermutlich nicht.
    Das Einzige, was Sie als Argumentationsgrundlage ins Feld führen, ist die Halbwertzeit der radioaktiven Elemente. Aber Sie lassen dabei außer acht, daß die Menschheit in vielleicht 100 bis 500 Jahren auf einem ganz anderen technologischen Stand als heute sein wird. Und vielleicht ist unser heutiger Müll dann der Rohstoff für ganz andere Technologien.
    Die Gefährlichkeit und insbesondere der derzeitige verantwortungslose Umgang mit diesen Materialien soll dabei nicht vergessen und ständig ins Bewußtsein der Allgemeinheit gerufen werden.
    Nur das Argument einer Lagerung / Kontrolle / Aufsicht über einen solch unvorstellbar langen Zeitraum sollte nicht im Vordergrund stehen.