"Lunar Lander": Europas Mondmission fällt aus

Astrium Der europäische Forschungsroboter "Lunar Lander" sollte in einigen Jahren am Südpol des Mondes landen. Doch daraus wird nichts. Weil Staaten wie Frankreich, Italien und Großbritannien kein Geld geben wollen, zieht Deutschland jetzt die Reißleine.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-867718.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Möglicherweise hofft man in Berlin nach der Beerdigung des in Paris ungeliebten Mondprojekts auf Entgegenkommen in anderen Bereichen.
    Lach. Das klappt bestimmt. Gerade die Franzosen sind bei solchen Sachen ja bekannt für ihre unerschütterliche Uneigennützigkeit. :-P
  2. #11

    Doch !!

    Zitat von lyseas Beitrag anzeigen
    Für Wissenschaft, wenn auch nur aus reiner Neugier, da haben unsere Staatschefs kein Geld... aber für die Gier einiger Global Player, da haben die mehr als genug... Irgendwie hat man den Eindruck, als wären hier die Prioritäten falsch gesetzt. Technologischer Fortschritt ist nicht nur die nächste iPhone-Generation!
    Gewöhnen Sie sich dran.
    Das wird zukünftig die Regel sein, nicht mehr die Ausnahme.
    In den Augen der Nutzniesser sind die Prioritäten genau richtig gesetzt.
  3. #12

    Langsam.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der europäische Forschungsroboter "Lunar Lander" sollte in einigen Jahren am Südpol des Mondes landen. Doch daraus wird nichts. Weil Staaten wie Frankreich, Italien und Großbritannien kein Geld geben wollen, zieht Deutschland jetzt die Reißleine.

    "Lunar Lander": Europas Mondmission fällt aus - SPIEGEL ONLINE
    Bei diesen vielen Streitereien versteht man immer mehr,warum außer Deutschland kein EU-Land die Vereinigten Staaten von Europa möchte.Man sollte sich das nochmals genau überlegen,immer mehr Befugnisse an Brüssel abzutreten.
  4. #13

    Satellit?

    Zitat von goldfuchs Beitrag anzeigen
    aber für ne 1/2 Milliarde einen Sateliten auf den Mond schiessen...
    Schon der Name „Lunar Lander“ sagt, dass das kein Satellit ist.
  5. #14

    uff uff uff

    ein weiterer schritt für deutschlands ausstieg im high tech sektor ... irgendwann werden wir exportweltmeister für leberwurst denn was anderes haben wir bald nicht mehr zu bieten ... siehe griechenland die exportieren olivenöl, die franzosen käse und rotwein ... der verfall europas und somit deutschlands ist nicht aufzuhalten ...
  6. #15

    Trotz Streitereien, die Vereinigten Staaten von Europa werden kommen

    Zitat von montaxx Beitrag anzeigen
    Bei diesen vielen Streitereien versteht man immer mehr,warum außer Deutschland kein EU-Land die Vereinigten Staaten von Europa möchte.Man sollte sich das nochmals genau überlegen,immer mehr Befugnisse an Brüssel abzutreten.
    Die Kernländer der EU wollen mehr Gemeinsamkeit.
    In einem Vereinigten Europa werden keine Befugnisse "abgegeben". Es wird ein frei gewähltes Parlament mit deutscher Beteiligung Entscheidungen vorbereiten. Die USA, Schweiz oder Kanada sind gute Beispiele.
  7. #16

    Verstehen.

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Die Kernländer der EU wollen mehr Gemeinsamkeit.
    In einem Vereinigten Europa werden keine Befugnisse "abgegeben". Es wird ein frei gewähltes Parlament mit deutscher Beteiligung Entscheidungen vorbereiten. Die USA, Schweiz oder Kanada sind gute Beispiele.
    Nun ja,dann müssen Sie eben nur noch alle EU-Länder mit Ausnahme von Deutschland überzeugen.Ich wünsche dabei viel Ausdauer!Wenn Sie den Begriff "Befugnisse abtreten" nicht mögen,ist das Ihre Sache.Sie sollten aber schon ein bisschen genauer die Zeitungen studieren.Dann hätten Sie mitbekommen,dass unser verehrter Minister Schäuble,um ein Namensbeispiel zu nennen,in den letzten Monaten immer wieder davon erzählt hat,man solle etwa weitere Kompetenzen in Sachen Steuern etc. an Brüssel abtreten.Schon vergessen?
    P.S.:Ich habe nichts gegen die EU.Grundsätzlich ist sie schon in Ordnung.Allerdings bin ich mit dem Alter inzwischen etwas skeptischer geworden.Nicht alles muss an sie verlagert werden.Vor allem dann nicht,wenn davon andere finanziell mehr profitieren als Deutschland.Die gegenwärtige Eurokrise ist ein Beispiel,auch wenn Sie vermutlich einwenden werden,schließlich habe Deutschland ja sooo viele BMWs in den Süden verkauft :-)
  8. #17

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der europäische Forschungsroboter "Lunar Lander" sollte in einigen Jahren am Südpol des Mondes landen. Doch daraus wird nichts. Weil Staaten wie Frankreich, Italien und Großbritannien kein Geld geben wollen, zieht Deutschland jetzt die Reißleine.

    "Lunar Lander": Europas Mondmission fällt aus - SPIEGEL ONLINE
    Genau, lieber den Banken das Geld schenken, dass wir uns vorher noch bei anderen Banken leihen müssen. Denn wenn es eins gibt was wir brauchen, sind das Banken denen die größten Gebäude in allen Städten gehören und Bankangestellte, die mit ihrem vier, komma fünften Wagen (Porsche Panamera) einkaufen fahren.

    Und überhaupt, was soll dieser ganze Schwachsinn mit dem Weltall erforschen, nachher verbreitet sich der dumme Pöbel noch übers ganze Universum und woher soll dann das frische Spielgeld kommen, wenn es keine Idioten mehr gibt, die alles auf Kredit kaufen.
  9. #18

    Eine gute Nachricht!

    So Leid es mir für die Wissenschaften tut, das ist eine gute Nachricht.

    Es kann einfach nicht sein, dass Deutschland in Zukunft Wissenschaften anderer Länder finanziert. Nehmen wir allein das CERN. Es darf nicht zur Regel werden, dass sich alle Länder zurückziehen können, mit der Gewissheit, Deutschland werde schon für die Projekte zahlen, in denen man sich später gemeinsam bejubeln lassen darf.
  10. #19

    Angenommen, man fände Wassereis auf dem Mond...

    ... und eröffne sich dadurch die Möglichkeit einer Besiedelung des Mondes... Klingt wie Science Fiction, würde aber auch viele Möglichkeiten eröffnen, die auch wirtschaftlich hilfreich wären. Verglichen mit den gefühlten monatlichen Finanzspritzen für Griechenland ist der Betrag für diese Mission eher lächerlich. Eine wirtschaftlich-wissenschaftliche Nutzung des Erdtrabanten mag utopisch klingen, aber wer hätte vor 10 Jahren damit gerechnet, dass heutzutage fast jedes Schulkind ein internetfähiges Mobilphone besitzt?