Tischfußball: Spiel der Millionen Fehler

dpa/dpawebJa, es gibt sie wirklich: die deutsche Tischfußball-Nationalmannschaft. Knuth Strecker ist ihr Kapitän und einer der besten Kickerspieler Deutschlands. Angefangen hat er wie die meisten in der Kneipe. Doch abseits der Bars hat sich ein Leistungssport mit Ligen und Meisterschaften entwickelt.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/kn...-a-865946.html
  1. #1

    Endlich...

    Kommt der Sport auch in den großen Medien an. Gerne mehr Berichte, auch über die offiziellen Meisterschaften!
  2. #2

    Na super,....

    Zitat von dual_studentin Beitrag anzeigen
    Kommt der Sport auch in den großen Medien an. Gerne mehr Berichte, auch über die offiziellen Meisterschaften!
    ... ich hoffe, dann wird Hallenhalma auch endlich medial gewürdigt. Auch wenn es als Kneipengag ganz lustig ist: zum Zugucken taugt es nicht im Ansatz. Und als Sport würde ich es auch nicht bezeichnen wollen, dann schon eher als Zeitvertreib.
  3. #3

    Wunderbar!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt sie wirklich: die deutsche Tischfußball-Nationalmannschaft. Knuth Strecker ist ihr Kapitän und einer der besten Kickerspieler Deutschlands. Angefangen hat er wie die meisten in der Kneipe. Doch abseits der Bars hat sich ein Leistungssport mit Ligen und Meisterschaften entwickelt.

    Knuth Strecker ist Kapitän der Tischfußball-Nationalmannschaft - SPIEGEL ONLINE
    Endlich wird mal über echten Sport geredet !

    Und ganz besonders toll: Gleich als erster und damit wichtigster artikel in der rubrik Sport.
  4. #4

    Attraktiver Sport

    Lange Zeit war der Tischfußball eine unterschätzte Sportart.
    Inzwischen freuen sich Zuschauer bei Profi-Turniere über spannende und schnelle Spiele.
    Auch die Wettkampfstätten haben sich verändert:
    Profi-Tischfußball findet nicht mehr in Kneipen sondern in den Sälen von 5-Sterne Hotels statt (z.B. im Maritim Bonn).
    Die bekannten TV-Sender haben die Übertragung von Top-Turnieren noch nicht im Focus - demnächst wird sich dies zugunsten dieses Sports ändern.
    Dieser Sport ist einfach interessanter als Dart oder Billard oder Bowling oder Gewichtheben für den Zuschauer..
  5. #5

    räusper

    Zitat von WAZ Beitrag anzeigen
    Dieser Sport ist einfach interessanter als Dart oder Billard oder Bowling oder Gewichtheben für den Zuschauer..
    nanana, der DSAB (Deutscher Sportautomaten Bund) der sich überwiegend aus Dartspielern zusammensetzt, ist ja der Verband, der sich schon vor über 10 Jahren für die Tischfussballer eingesetzt hat und ihnen auf grösseren Open-Turnieren eine Plattform in Form von Internationalen Turnieren gab.
    Das heisst, ohne die Dartspielerlobby würden sich die Tischfussballer immer noch ausschliesslich in Kneipen rumtreiben ;)
    Und Interessant liegt im Auge des Betrachters.
  6. #6

    ohne Titel

    Zitat von tobiash Beitrag anzeigen
    ... ich hoffe, dann wird Hallenhalma auch endlich medial gewürdigt. Auch wenn es als Kneipengag ganz lustig ist: zum Zugucken taugt es nicht im Ansatz. Und als Sport würde ich es auch nicht bezeichnen wollen, dann schon eher als Zeitvertreib.
    Also ich bin selbst aktiver Spieler ( ich spiele in der Bezirksliga ) und muss hier widersprechen. Klar ist, auf Kneipenniveau ist es ein Zeitvertreib ( dem ich auch noch nachgehe ) aber wenn es um Turniere geht, dann wird es sportlich. In der Liga werden an einem Spieltag 13 Spiele gespielt ( neun Doppel - jeder gegen jeden - und vier Einzel pro Mannschaft ) Ein Spiel besteht aus zwei Sätzen bis sechs oder aber 5:5 Unentschieden. Eines meiner letzten Spiele ging länger als 40 Minuten. Da zählen Kondition und Konzentration, denn man ist immer gefordert.
    Auf großen Turnieren spielt man oftmals mehrere Disziplinen. Daraus folgert, dass man mehrere Spiele auf hohem Niveau bei diesen Turnieren ( Open ) spielt. Die Turniere beginnen meist morgens um 10 Uhr und gehen mindestens bis 00 Uhr, oftmals wird auch am nächsten Tag noch weiter gespielt. Das heißt man muss mehrere Stunden lang konzentriert bleiben um dann beim Spiel sein bestes geben zu können. Das ist richtig Anstrengend.

    Kickern ist natürlich kein reiner Spectator Sport, das verhindert schon die Konstruktion des Tisches. Aber wenn ich mir anschaue, wie viele Leute ( auch nicht kickerer ) bei unserem wöchentlichen Kneipenturnier ( bei dem viele BULI Spieler mit dabei sind ) sich die Spiele anschauen und das total Klasse finden, dann scheint Kickern wohl auch einen Reiz auf Zuschauer auszuüben.
  7. #7

    Zitat von tobiash Beitrag anzeigen
    ... ich hoffe, dann wird Hallenhalma auch endlich medial gewürdigt. Auch wenn es als Kneipengag ganz lustig ist: zum Zugucken taugt es nicht im Ansatz. Und als Sport würde ich es auch nicht bezeichnen wollen, dann schon eher als Zeitvertreib.
    Erstens ist Tischfußball mittlerweile eine anerkannte Sportart, und zweitens ist Tischfußball allemal sehenswerter und actionreicher als beispielsweise Dart oder Billiard. Es gibt nix langweiligeres als bei einem Dart-Turnier im Tv zuzuschauen. Beim Tischfußball ist zum Teil richtig Action am Tisch, und was die Spieler da für taktisches Spiel und Können zeigen ist echt hammergeil. Da kommt man mit Kneipenkickern nicht mal ansatzweise ran. Außerdem sieht man auch sehr viel an Emotionen, Freude, Wut, Enttäuschung etc. Genau die richtige Mischung um auch Tischfußball im Tv ansehen zu können.
    Alle Nichtwissenden sollten sich mal ein oder mehrere solcher Spiele anschauen oder auf ein großes Turnier kommen, und dann nochmal die eigene Meinung überprüfen.

    Ich freue mich jedenfalls, dass Tischfußball als Sport jetzt auch den Weg zu SPON gefunden hat und hoffe auf weitere Berichte, oder auch mal einen TV-Beitrag :-)