Tauschbörsen-Prozess beim BGH: Anwalt der Musikbranche empfiehlt Ohrfeigen

dapdPikantes Detail im Prozess um illegale Tauschbörsennutzung durch Kinder: Vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe griff der Anwalt der Musik-Branchenverbände daneben. Er plädierte für Ohrfeigen als Erziehungsmaßnahme.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-867639.html
  1. #1

    Eskalation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er plädierte für Ohrfeigen als Erziehungsmaßnahme.
    Ohrfeigen würde ich mir doch eher für schwere Vergehen aufsparen. Wenn das Kind schon bei jedem Musikdownload eine gescheuert bekommt, was soll man dann machen, wenn es wirklich etwas anstellt, das anderen schadet? Stock? Peitsche?
  2. #2

    Ohrfeige?

    Wie Eltern auf ihre Weise ihr Kind dafür zur Rechenschaft ziehen sollte ihnen selbst überlassen sein. Das Eltern aber grundsätzlich für "Straftaten" der Kinder belangt werden sollten finde ich richtig. Denn immer wenn das Jugendschutzgesetz für das Kind greift sollten die Eltern auch dafür verantwortlich gemacht werden können.So wissen Kinder dann wenigstens das etwas passiert wenn sie Blödsinn machen. Inwieweit die Eltern dann Ihre Erziehung "ändern" sollten, kann bitte aber ausschließlich ihnen überlassen werden!!!
  3. #3

    Onlinefreiheit

    Wenn diese Musikdateien so leicht runter zu laden sind müsste die Musikindustrie doch etwas dagegen tun um nicht jeden zu Kriminalisieren der ein paar Daten runter zieht. Dann sollte die Industrie vielleicht wieder zur alten CD zurückkehren.
  4. #4

    na ja,

    ganz so Unrecht hat der Anwalt nicht. Wenn man bedenkt, dass in früheren Zeiten vor Gericht Testaten oft eine gescheuert bekommen haben, um sich ein Leben lang an Vorgänge zu erinnern, dann kann man davon ausgehen, dass eine saftige Watschn den Nachwuchs auch ein Leben lang erinnert, nicht gegen Gesetze zu verstoßen, die schwer ins Geld gehen können. Wenn sie es nicht anders lernen, dann eben so. Ich habe zwar nie eine bekommen, denke aber, dass das ein oder andere Mal mir so eine nicht geschadet hätte.
  5. #5

    Anstiftung zu einer Straftat

    Es war wohl nur ein Zivilprozeß, sonst hätte ein anwesender Staatsanwalt eine Anstiftung zu einer Straftat verfolgen können. Kindesmisshandlung ist kein Kavaliersdelikt. Aber vielleicht können wir ja auch froh sein, dass dieser Anwalt nicht gleich die Einweisung in ein Konzentrationslager fordert. Es könnte ja immer auch noch schlimmer kommen.......
  6. #6

    Eltern

    sind doch oft mit der modernen EDV überfordert. Die Kiddies tricksen sie halt aus. Das einzige was hilft: Den Kindern klar machen, dass es teuer wird, wenn sie Straftaten übers Internet begehen. Dieses Jahr gibts dann halt kein iPad sondern einen Fussball zu Weihnachten. Ist eh gesünder.
  7. #7

    Der Mann hat Recht

    Genau da liegt nämlich das Problem - Früher gab es eine getafelt und da wusste man was man getan hatte und konnte sich genau ausrechnen was passiert wenn man es wieder macht - heute wird diskutiert und gekuschelt und das Ergebnis sieht man - kein Respekt.
  8. #8

    Unmöglich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pikantes Detail im Prozess um illegale Tauschbörsennutzung durch Kinder: Vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe griff der Anwalt der Musik-Branchenverbände daneben. Er plädierte für Ohrfeigen als Erziehungsmaßnahme.

    BGH-Prozess Anwalt der Musikbranche empfiehlt Ohrfeigen zur Erziehung - SPIEGEL ONLINE
    Es ist für Eltern unmöglich zu verhindern dass Kinder Songs im Internet tauschen. Wer heute Kinder hat ist doch auch schon mit einem Bein in der Schuldenfalle bzw. Knast.
    Die Musikindustrie hat doch ein ein Rad ab! Ich hoffe dass alle Richterkinder und und Kinder der Gema, Kinder von allen Menschen die Existenzen ruinieren, Songs herunterladen. So viele Songs dass sämtliche Familien der Musikindustrie selbst vorm Richter hocken.
    Die einzige Möglichkeit für Eltern ist doch das Internet komplett abzuschaffe und die Kinder im Keller in einer Kiste aufzubewahren.
    Verrückte Welt!
  9. #9

    Wie war das mit dem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pikantes Detail im Prozess um illegale Tauschbörsennutzung durch Kinder: Vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe griff der Anwalt der Musik-Branchenverbände daneben. Er plädierte für Ohrfeigen als Erziehungsmaßnahme.

    BGH-Prozess Anwalt der Musikbranche empfiehlt Ohrfeigen zur Erziehung - SPIEGEL ONLINE
    Kopierschutz?
    wenn er ohne Hilfsmittel zu umgehen ist, sprich die CD oder DVD mit Bordmitteln kopieren lässt, dann ist der Kopierschutz kein Kopierschutz und die Kopie legal.
    Wenn etwas im Internet zu finden ist und es keine höheren Hürden gibt als den Download Button. Dann muss es wohl legal und kostenlos sein.
    Bei allem anderen komme ich über kurz oder lang am einem Warenkorb vorbei und an einer Kasse, werde nach Name und Anschrift gefragt und wie ich denn bitteschön bezahlen möchte.
    Also liebe Verwerterindustrie hört auf zu jaulen und schafft webshops zum Einkaufen.
    Wenn man euer Zeug einfach so ins Netz stellen kann dann taugt das zeug wohl auch nicht viel.
    Und die Kinder zu kriminalisieren ist das schofeligste was mir in dieser unsäglichen Diskussion jemals untergekommen ist.
    Euch sollte man.... aber lang und schmutzig mit dem Gürtel auf den Blanken. Damit ihr das mal lernt.