Digitale Bücher: Welcher E-Reader passt zu mir?

SPIEGEL ONLINEDer E-Reader-Markt boomt im Weihnachtsgeschäft, die Geräteauswahl ist üppig - genauso groß sind die Preis- und Leistungsunterschiede. Was taugen preiswerte Lesegeräte? Welche Funktionen fehlen dem Kindle? Wie gut ist die Konkurrenz? Der Überblick zeigt, welcher Reader zu wem am besten passt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...-a-867135.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der E-Reader-Markt boomt im Weihnachtsgeschäft, die Geräteauswahl ist üppig - genauso groß sind die Preis- und Leistungsunterschiede. Was taugen preiswerte Lesegeräte? Welche Funktionen fehlen dem Kindle? Wie gut ist die Konkurrenz? Der Überblick zeigt, welcher Reader zu wem am besten passt.

    Kindle, Kobo, Bookeen: E-Reader im Überblick - SPIEGEL ONLINE
    Solange e-books noch so teuer sind und nach dem Kauf noch nicht mal mein Eigentum, werde ich mir ein E-reader nicht kaufen.

    Meine Bücher kann ich verborgen, verkaufen, tauschen und sie sehen noch schön im Regal aus.

    MfG
  2. #2

    ebook reader

    Mein Sohn hat mir einen geschenkt. Nun sind versuche total fehlgeschlagen ein buch zu "kaufen!" Die Kaufsummen wurden zwar abgebucht und das wars.
    Habe jede Menge im Regal und Buecherschrank, alles in Deutsch, nur hier bekommen ich nur englische Buecher.
    Also fuer mich ist das rausgeschmissenes Geld.
    s ist ein Sony PRST1.
  3. #3

    Bitte besser informieren!

    Zitat von gestandeneFrau Beitrag anzeigen
    Solange e-books noch so teuer sind und nach dem Kauf noch nicht mal mein Eigentum, werde ich mir ein E-reader nicht kaufen.

    Meine Bücher kann ich verborgen, verkaufen, tauschen und sie sehen noch schön im Regal aus.

    MfG
    Kindle bietet das Gutenberg-Programm kostenlos, d.h. so gut wie alle Werke der Klassiker, die 70 Jahre und länger tot sind, können Sie KOSTENLOS lesen. Man kann damit auch in unbekanntere Werke heineinlesen und manches entdecken, für das man auf Verdacht kein Geld ausgegeben hätte.
    http://gutenberg.spiegel.de/

    Für unterwegs und im Urlaub ist der Kindle sehr praktisch weil er sehr viel weniger Platz wegnimmt und leichter ist als ein Buch. Zudem kann man als Unterwegs-Lektüre unter mehreren Büchern oder auch Zeitschriften wählen.

    Warten Sie mal bis Sie älter werden, dann werden Sie die Miete für den Platzbedarf Ihrer Büchersammlung nicht mehr aufbringen können oder wollen.
    Mein Fazit: Aus den von mir genannten Gründen benutze ich einen Kindle. Aus den von Ihnen genannten Gründen und weil es angenehmer ist, lese ich gedruckte Bücher. Verhältnis ungefähr 3/4 gedruckt, 1/4 Kindle.
  4. #4

    Formate

    Neben dem hohen Preis der E-Books ist ja auch noch die Vielfalt der Formate ein Problem. Es gibt keinen Reader der alle Formate beherrscht und bei dem man die Bücher sowohl übers Netz als auch einfach über USB Kabel am PC sowie durch Austausch der Speicherkarte draufladen kann. Gerade die letztere Funktion gibt es noch bei keinem Gerät, wohl weil das Tauschen von Büchern dann zu einfach würde.
  5. #5

    Mein Regal...

    ...sieht zwar auch schön aus. Aber seitdem ich beim letzten Umzug ca. 550 kg an Büchern transportieren musste, kaufe ich neue Bücher doch lieber in digitaler Form.

    Das mit dem Kopierschutz ist zwar ein Problem, aber es gibt glücklicherweise auch Verlage, die ihre Bücher ohne anbieten. Und die Klassiker der Weltliteratur gibt es umsonst!
  6. #6

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    Zitat von DianaSimon Beitrag anzeigen
    Kindle bietet das Gutenberg-Programm kostenlos, d.h. so gut wie alle Werke der Klassiker, die 70 Jahre und länger tot sind, können Sie KOSTENLOS lesen. Man kann damit auch in unbekanntere Werke heineinlesen und manches entdecken, für das man auf Verdacht kein Geld ausgegeben hätte.
    http://gutenberg.spiegel.de/

    Für unterwegs und im .....
    Die Bücher, die Sie meinen, habe ich bereits im Regal, für alle anderen muß ich fast genausviel bezahlen wie in Papierform.
    Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen das E-book, im Gegenteil, aber ich finde das Preis-Leistungs- Verhältnis einfach nicht stimmig. Und vor allem ist es nicht mein Eigentum.
  7. #7

    Unvollständig

    Eine Artikel der eine ganz gute Übersicht bietet. Allerdings fehlt in übergreifend allen Artikeln schon lange eine der besten Funktionen des Kindle, welche mich wirklich überzeugt: die Möglichkeit sich Bücher, Dateien, etc. via Email auf den Kindle zu schicken und diese per WLan zu empfangen. Das mag banal klingen, jedoch ist es für mich die größte Stärke des Kindle. Klingt zwar ein wenig wie etwas für Technik-Freaks, ist aber ganz einfach. Ich bin Leser einer überregionalen Tageszeitung und verfüge auch über das E-Paper dieser Zeitung. Das Programm Calibre, welches Besitzer von E-Readern ohnehin oft benutzen, kann das E-Paper meiner Zeitung automatisch "abholen" und mir auf meinen Kindle schicken. Somit vermeide ich a) Papiermüll bei mir zuhause und habe b) weltweit Zugriff auf meine Zeitung via E-Reader. Selbiges funktioniert mit einer Reihe internationaler Zeitungen, Magazine, usw. (Spiegel, Economist..)

    Ich gebe zu, dass dafür natürlich der PC mit Calibre laufen muss. Dies habe ich allerdings über einen Server gelöst. Hier wird es natürlich etwas technischer - trotzdem hat bisher kein anderer E-Reader diese Funktion. Ich lasse mich gerne berichtigen.
  8. #8

    optional

    Das größte Problem der kindle Geräte ist m. E., dass man bei den Büchern dann zu 100% auf Amazon als Händler festgenagelt ist. Andere Geräte sind da deutlich offener, so dass man aus verschiedenen Shops kaufen kann. Was im Artikel z. B. komplett fehlt ist die PocketBook Reihe von Obreey, die sehr offen sind was Formate angeht.
  9. #9

    Warum fehlt der Reader mit der besten Firmware?

    Keine Frage - die beleuchteten e-Ink Geräte bieten derzeit die beste Darstellung der Lesegeräte - aber das ist nur die eine Seite der Medaillie.

    Bis auf den Kindle können auch alle genannten Geräte unbestritten gut mit dem E-Book Standardformat epub umgehen. Spannend ist aber auch wie mit PDF umgegangen wird. Nicht weil PDF ein sonderlich gut geeignet E-Book Format ist (ist es nicht! Genau genommen ist PDF für so was völlig ungeeignet), sondern weil PDF so verbreitet ist. Solange es nur um Text geht, können das die meisten Reader auch noch - aber sobald es komplexer wird, z.B. bei der PDF-Ausgabe des SPIEGEL, versagen die meisten Reader kläglich. Der einzige mir bekannte Reader, der das löst, ist der Sony PRS-T2 (und die beiden Vorgängermodelle). Der Reader verfügt über einen Mehrspaltenmodus, der es ermöglicht so was im Fluß zu lesen.

    Zugegeben ist der Sony inzwischen was die Displaytechnologie angeht nur noch Durchschnitt - aber dass ausgerechnit in einer Besprechung des SPIEGEL der einzige Reder, mit dem die PDF-Ausgabe des SPIEGEL ohne völliges Zerfleddern des Layouts gelesen werden kann, nicht erwähnt wird, finde ich etwas seltsam.