Parteichef im Interview: Özdemir warnt Grüne vor Linksruck

Getty ImagesAb nach links? Auf ihrem Parteitag wollen die Grünen mit dem Thema Gerechtigkeit punkten. Parteichef Özdemir warnt die Delegierten vor unhaltbaren Versprechen. Im Interview fordert er, in der Sozialpolitik Maß zu halten - und spricht sich gegen eine Urwahl beim Parteivorsitz aus.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-867488.html
  1. #1

    Aha

    keine Urwahl und auch weiterhin den Sozialen Frieden mit Füßen treten, Herr Özdemir ist wohl in der falschen Partei bei der FDP oder CDU wäre er sicher besser aufgehoben.
  2. #2

    Angst?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Interview fordert er, in der Sozialpolitik Maß zu halten - und spricht sich gegen eine Urwahl beim Parteivorsitz aus.

    Grünen-Chef Özdemir warnt Delegierte vor Linksruck auf Parteitag - SPIEGEL ONLINE
    Hat da jemand Angst, dass ihn die Urwahl den Job kosten könnte? Ich bin eigentlich kein großer Freund dieser basisdemokratischen Ansätze, aber hier vermute ich mal ganz eigennützige Motive ... Was spricht denn genau gegen eine Urwahl? Außer den Kosten, denen aber eine breitere Legitimation gegenüber steht :-o)
  3. #3

    Herr Özdemir

    hat das Geschäft der Politik gut gelernt und sich etabliert in der Denkweise eines Vertreters der Gutverdienenden. Herr Özdemir war noch nie volksnah und hat ja auch so seine Erfahrungen mit den Vorteilsnahmen die ihm nicht zustanden. Es ist bestimmt nicht verkehrt Reformpolitik zu machen aber nicht wenn es auf Kosten der schwachen Glieder unserer Gesellschaft geht. Die Grünen sind ein WischiWaschiVerein der bis auf die üblichen ökologischen Themen nicht unbedingt viel auf der Pfanne hat was zukunftweisend ist. Eine Koalition mit der CDU bleibt zu erwarten und dann werden die Grünen ihr Profil gänzlich verlieren.
  4. #4

    Gerechtigkeit

    Menschen können Unrecht erkennen, aber nicht Gerechtigkeit schaffen.
    Wenn Politiker dieses Wort in den Mund nehmen, bedeutet das in der Umgangssprache: Du gibts mir jetzt Dein Geld und ich mache Dich dafür einens fernen Tages ganz doll glücklich.

    Lotterielose sind seriöser !
  5. #5

    Atlantikbrücke

    Klar, daß Özdemir vor einem "Linksruck" warnt - er ist ja auch Mitglied in der "Atlantikbrücke".
  6. #6

    erstaunlich,

    daß Herr Özdemir noch bei den Grünen weilt. Der unleugbare Erneuerungstrend bei der Partei, der auch notwendig ist, ist nicht sein Ding. Verständlich.
  7. #7

    Hatte eigentlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ab nach links? Auf ihrem Parteitag wollen die Grünen mit dem Thema Gerechtigkeit punkten. Parteichef Özdemir warnt die Delegierten vor unhaltbaren Versprechen. Im Interview fordert er, in der Sozialpolitik Maß zu halten - und spricht sich gegen eine Urwahl beim Parteivorsitz aus.

    Grünen-Chef Özdemir warnt Delegierte vor Linksruck auf Parteitag - SPIEGEL ONLINE
    immer gedacht das "Grün sein" auch was mit "Links sein" zu tun hat.
    Aber fein das sich diese Partei auch mehr und mehr selbst demontiert.
    So wirklich habe ich deren Sinn nie verstanden.
  8. #8

    Kann

    mich "Aha" nur anschließen.
    Herr Özdemir ist eine Katastrophe unter den Grünen Politikern (zur FDP würde er hervorragend passen!!!) und mir ist es ein Rätsel, wie es ein solch arroganter Mensch geschafft hat, in die Führungsspitze der Partei zu kommen (außer seine Art ist Konsens in der Parteiführung/Partei).
    Und einen grünen politischen Ansatz habe ich noch NIE bei ihm gesehen, wenn er mir mal in einer Talk-Show übern Weg gelaufen ist.
  9. #9

    Zitat von max-mustermann Beitrag anzeigen
    keine Urwahl und auch weiterhin den Sozialen Frieden mit Füßen treten, Herr Özdemir ist wohl in der falschen Partei bei der FDP oder CDU wäre er sicher besser aufgehoben.
    Özdemir ist doch nur so ein Platzierter, nach seiner Flugmeilenaffäre ist er auch nicht ins Kloster gegangen um zur Besinnung gekommen, sondern in die USA um auf Linie gebracht zu werden.
    In fast allen Parteien sitzen diese Büttel in den Spitzenpositionen und sorgen dafür, das die Interessen der Bürger nicht vertreten werden.