Umstrittenes Betreuungsgeld: Gysi bietet SPD und Grünen gemeinsame Klage an

dapdDie Opposition beschimpft es als "Herdprämie" - und will gegen das von Schwarz-Gelb beschlossene Betreuungsgeld vor Gericht vorgehen. Linken-Fraktionschef Gysi ruft SPD und Grüne nun dazu auf, gemeinsam zu klagen, um "einem solchen Rückfall ins 19. Jahrhundert" zu verhindern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-867572.html
  1. #1

    Wird ja keiner zu gezwungen,...

    ...aber was ist eigentlich so verwerflich daran Menschen zu unterstützen, die ihre Kinder selbst erziehen wollen?
  2. #2

    Gysi hat es immer noch nicht begriffen:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Opposition beschimpft es als "Herdprämie" - und will gegen das von Schwarz-Gelb beschlossene Betreuungsgeld vor Gericht vorgehen. Linken-Fraktionschef Gysi ruft SPD und Grüne nun dazu auf, gemeinsam zu klagen, um "einem solchen Rückfall ins 19. Jahrhundert" zu verhindern.

    Betreuungsgeld: Gysi bietet SPD und Grünen gemeinsame Klage an - SPIEGEL ONLINE
    SPD und Grüne wollen nichts mit der Linkspartei machen.
    Die Partei DIE LINKE wird auch wegen ihrer ständigen Anbiederung an die SPD und Grüne von vielen ehemaligen Sympatisanten nicht mehr gewählt. Deswegen sind auch schon tausende aus der Linkspartei ausgetreten.
    Jeder dieser Versuche, mit den Verursachern von Massenarmut, Hartz 4, Lohndrückerei und Rentenkürzungen und Kriegsbefürwortern zusammenzuarbeiten, schadet der Linken.

    Warum begreift Gysi das nicht?
  3. #3

    Lieber Herr Gysi,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Opposition beschimpft es als "Herdprämie" - und will gegen das von Schwarz-Gelb beschlossene Betreuungsgeld vor Gericht vorgehen. Linken-Fraktionschef Gysi ruft SPD und Grüne nun dazu auf, gemeinsam zu klagen, um "einem solchen Rückfall ins 19. Jahrhundert" zu verhindern.

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    sorgen Sie erst einmal dafür, dass die verfassungswidrige Praxis, Kinder mit Lernschwierigkeiten als behindert zu erklären um Leistungen möglichst die Krankenkassen mit den Kosten für "Hilfen" zu belasten, abgeschafft wird.
    Sorgen Sie weiterhin dafür, dass Menschen die ihre Kinder fördern wollen nicht ständig Steine in den Weg gelegt bekommen. Sorgen Sie dafür dass deutsche Jugenämter auf dem Boden der Verfassung arbeiten. Sorgen Sie weiterhin dafür, dass die Arbeitsplätze auch ausreichend bezahlt werden, damit die Eltern für die Kita- und Kigakosten aufkommen können. Ihre Republik hat die Rundumbetreuung versucht, das Ergebnis ist bekannt. Im Übrigen könnten Sie vielleicht erklären, wo all die Arbeitsplätze herkommen sollen, wenn tatsächlich für alle ein Kindergartenplatz zur Verfügung steht und wiso ausgerechnet die ach so rückständigen, im 19. Jahrhundert lebenden Bayern in allen Gebieten, auch in dem der Bildung, des menschlichen Zusammenlebens so erfolgreich sind? Warum Münschen zwar die Stadt mit den höchsten Mieten aber auch der höchsten Lebensqualität ist. Eine Frage nach Bayern? Kann man bei Euch Asyl beantragen?
  4. #4

    Mir ist nicht ganz klar, wo Herr Gysi das Betreungsgeld im 19. Jahrhundert sieht, auch glaube nicht, dass es das dort schon gab. Auch bewertet er selber die Klage nur als offensichtlich substanzlose Nebelkerze, sonst müsste er nicht noch zwei weitere Leichtmatrosen ins sinkende Schiff holen.

    Überhaupt sollte Herr Gysi mal lieber auf das 20. Jahrhundert schauen und auf die Erfahrungen, die Deutschland (ganz und als Teil) mit flächendeckender, staatlich geförderter und geforderter Kinderbetreuung gemacht hat.
  5. #5

    Gerechtigkeit

    Wenn alle die, die jetzt ihre Kleinkinder bis 3 jahren in die Krippe stecken, den vollen Betreuungssatz zahlen müssten, dann würde sich das für viele Frauen mit Minijobs oder in schlecht bezahlten Berufen gar nicht mehr lohnen, arbeiten zu gehen.
    Jeder Arbeitnehmer finanziert mit senien Steuern jeden einzelnen Krippenplatz. Warum sollen dann nicht auch jene etwas Geld bekommen, die ihre Kinder daheim erziehen bis ihre Kinder 3 jarhre alt sind. Oder ist es einfach bequemer die anstrengende Erziehungsarbeit andere machen zu lassen?
  6. #6

    Lachhaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Opposition beschimpft es als "Herdprämie" - und will gegen das von Schwarz-Gelb beschlossene Betreuungsgeld vor Gericht vorgehen. Linken-Fraktionschef Gysi ruft SPD und Grüne nun dazu auf, gemeinsam zu klagen, um "einem solchen Rückfall ins 19. Jahrhundert" zu verhindern.

    Betreuungsgeld: Gysi bietet SPD und Grünen gemeinsame Klage an - SPIEGEL ONLINE
    LINKE/SPD/GRÜNE sorgen sich offenbar um jeden Euro, den deutsche Familien, die ja "nur" die Bürger und Rentenzahler von morgen erziehen, bekommen könnten.

    Geht es dagegen um die Aufstockung von Rettungsschirmen und das Füllen von Fässern ohne Boden in der Eurokrise, dann sind diese 3 ganz vorne mit dabei, das Füllhorn mit den deutschen Steuergeldern möglichst schnell zu leeren.
  7. #7

    Unterstützung

    Zitat von deuterius Beitrag anzeigen
    ...aber was ist eigentlich so verwerflich daran Menschen zu unterstützen, die ihre Kinder selbst erziehen wollen?
    Das Problem, das vor allem SPD und Grüne haben ist, dass sie tatsächlich jede Unterstützung für Kleinverdiener verhindern. Die härtesten sozialen Einschnitte gab es unter Rot-Grün, an der Praxisgebühr hat eine SPD-Regierung mitgewurstelt. Ich kenne kein Gesetz das aus der Feder von Rot oder Grün stammt, das die Normal- und Geringverdiener entlastet. Selbst bei der Abschaffung der kalten Progression haben sich SPD und Grüne gesperrt. Was an diesen beiden Parteien sozial sein soll, ist mir ein absolutes Rätsel.
  8. #8

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    Lieber Herr Gysi, sorgen Sie erst einmal dafür, dass die verfassungswidrige Praxis, Kinder mit Lernschwierigkeiten als behindert zu erklären um Leistungen möglichst die Krankenkassen mit den Kosten für "Hilfen" zu belasten, abgeschafft wird.
    Sorgen Sie weiterhin dafür, dass Menschen die ihre Kinder fördern wollen nicht ständig Steine in den Weg gelegt bekommen. Sorgen Sie dafür dass deutsche Jugenämter auf dem Boden der Verfassung arbeiten. Sorgen Sie weiterhin dafür, dass die Arbeitsplätze auch ausreichend bezahlt werden, damit die Eltern für die Kita- und Kigakosten aufkommen können.
    Genau, Herr Gysi, Sie und Ihre Partei, die in der Opposition ist und dort die kleinste Partei, sorgen Sie doch endlich mal dafür mit Ihrer Gesetzgebungskraft. Und danach retten Sie bitte noch schnell die Welt, damit Forist indosolar seine Sorgen los ist.
  9. #9

    Zitat von belmare Beitrag anzeigen
    Wenn alle die, die jetzt ihre Kleinkinder bis 3 jahren in die Krippe stecken, den vollen Betreuungssatz zahlen müssten, dann würde sich das für viele Frauen mit Minijobs oder in schlecht bezahlten Berufen gar nicht mehr lohnen, arbeiten zu gehen.
    Und wenn alle, die ihre Kinder zu Hause betreuen, ihre Krankenversicherung, ihre Pflegeversicherung, ihre Rentenbeiträge endlich selber zahlen müssten und kein Betreuungsgeld und keine Steuergeschenke mehr auf Kosten derjenigen Eltern bekämen, die viel arbeiten, dann müssten diese berufstätigen Eltern auch nicht mehr so viel arbeiten.