Einigung im Parlament: Japan vermeidet Insolvenz

REUTERSDie drittgrößte Volkswirtschaft der Welt hat eine mögliche Pleite abwenden können. Japans Parlament verabschiedete ein Gesetz, das die Regierung zur Aufnahme neuer Kredite ermächtigt. Der Ministerpräsident hatte dies zur Bedingung für Neuwahlen gemacht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-867575.html
  1. #1

    230% der Wirtschaftsleistung

    sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen keynesianischen Wirtschaftspolitik - Schuldenmachen ohne notwendige Reformen durchzuführen!! Dabei sind die Japaner fleißig!!
    Seit 1990 hat ein Konjunkturprogramm das nächste gejagt - ohne Erfolg, weil ohne Strukturreformen...
    Hoffentlich lernen unsere Eurokraten daraus...
  2. #2

    Hmm

    Spannend ist auch das sie von 1 Yen Ausgaben fast 0,5 Yen durch neue KRedite reinholen und nur dne Rest über Steuern.

    DA fragt man sich wirklich wie blöd die Leute sind die denen noch Geld leihen.

    Die einzige Ursache für dieses Probleme ist wie sehr haeufig bei solchen Problemen,

    das Machtverhältnis hat sich umgedreht.Den die Banken in Japan haben sich schon so voll gesogen mit den Schrott das sie nicht mehr lebend aus der Nummer rauskommen.Das heisst sie müssen um so lange es geht selber zu überleben den Staat imm weiter Geld leihen.

    Genau das ist der Grund warum das Spiel was kein vernüftiger noch mitspielen würde immer weiter betrieben wird.

    Die Banken kommen aus der Nummer nicth mehr raus.Warum man nicht aus deR Geshcichte der Fugger gelernt hat das man Staaten nur kleinere Mengen leihen darf die einen beim Totlvelrust zwar ärgern aber nicht umbringen bleibt mir unklar.

    Aber ich denke scon das irgendwann schluss ist mit der Art der Finanzierung und das die Menschen igendwann nicht ehr genug neues Geld rankarren und dann die Zisnen steigne und dieses westliche Kartenhaus zusammenbricht.Nur da die Banken in so einer Falle sitzen kann das leider noch sehr lange dauern.
  3. #3

    Zitat von gesterngingsnoch Beitrag anzeigen
    sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen keynesianischen Wirtschaftspolitik - Schuldenmachen ohne notwendige Reformen durchzuführen!! Dabei sind die Japaner fleißig!!
    Seit 1990 hat ein Konjunkturprogramm das nächste gejagt - ohne Erfolg, weil ohne Strukturreformen...
    Hoffentlich lernen unsere Eurokraten daraus...

    Japan hat keinesfalls direkt 1990 mit Konjunkturprogrammen begonnen, sondern erst spät. Der Schuldenanstieg war das Ergebnsi der schwachen Konjunktur, der wegbrechenden Steuereinnahmen. Der erfolg dieser Politik war und ist, dass Japan auch in den 90ern bei rückläufiger Erwerbsbevölkerung gewachsen ist. Japan ist zudem riesiger Netto-Gläubiger gegenüber dem Ausland.

    Wenn unsere Politiker aus Japan etwas lernen können, dann dass man schneller und aggressiver reagieren sollte.
  4. #4

    Zitat von gesterngingsnoch Beitrag anzeigen
    sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen keynesianischen Wirtschaftspolitik - Schuldenmachen ohne notwendige Reformen durchzuführen!! Dabei sind die Japaner fleißig!!
    Seit 1990 hat ein Konjunkturprogramm das nächste gejagt - ohne Erfolg, weil ohne Strukturreformen...
    Hoffentlich lernen unsere Eurokraten daraus...
    Ich denke, da hat jemand eine sehr eingeschränkte Vorstellung von keynesianischer Wirtschaftspolitik
  5. #5

    Zitat von gesterngingsnoch Beitrag anzeigen
    sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen keynesianischen Wirtschaftspolitik - Schuldenmachen ohne notwendige Reformen durchzuführen!! Dabei sind die Japaner fleißig!!
    Seit 1990 hat ein Konjunkturprogramm das nächste gejagt - ohne Erfolg, weil ohne Strukturreformen...
    Hoffentlich lernen unsere Eurokraten daraus...
    Blödsinn.
    Keynes sagte immer, das man in guten Jahren die gemachten Schulden auch wieder abtragen muß - und DAS haben Politiker (aller Farben) nie hinbekommen.
    Wenn die Steuereinnahmen sprudeln (wie jetzt) werden lieber Geschenke gemacht (wie Betreuungsgeld) und sparen ist bloß noch ein Wort.
  6. #6

    Zitat von Thaeve Beitrag anzeigen
    Blödsinn.
    Keynes sagte immer, das man in guten Jahren die gemachten Schulden auch wieder abtragen muß - und DAS haben Politiker (aller Farben) nie hinbekommen.
    Das stimmt ja so nicht. Die USA hatten am Ende des Zweiten WK eine Staatsschuldenquote von 120%, die bis Anfang der 80er auf 30% abgebaut wurde. Spanien und Irland haben ihre Staatsschuldenquoten von Mitte der 90er bis 2007 um 30 bzw. 70 Prozentpunkte verringert, die italienische Quote sank im selben Zeitraum um 15 Prozentpunkte. Großbrtiannien hatte Anfang der 50er über 200% Schulden, Anfang der 90er unter 50%. Die Liste leisse sich fortsetzen. Immer wieder haben Staaten ihre Schuldenquoten erfolgreich gesenkt.


    Wenn die Steuereinnahmen sprudeln (wie jetzt) werden lieber Geschenke gemacht (wie Betreuungsgeld) und sparen ist bloß noch ein Wort.
    Woran machen Sie diesen "Sprudeln der Steuereinnahmen" denn fest? Dass das Nominalvolumen höher ist als vor einem Jahr ist alleine wohl kein Argument. Liegen die Steuereinnahmen in 20 Jahren einen Euro höher als heute, hat sich die Steuerquote vermutlich halbiert. Würden Sie dann 2032 auch sagen, die Einnahmen sprudeln, sie liegen höher als 2012?