Nach Präsidentschaftswahl: Amerikas Banker fürchten die Rache Obamas

REUTERSKnapp 20 Millionen Dollar haben sie Mitt Romney gespendet, nun rechnen sie mit dem Schlimmsten. Die Spekulanten der Wall Street fürchten nach Obamas Wahlsieg strengere Regeln und höhere Steuern. Allzu große Sorgen müssen sie sich jedoch nicht machen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-867569.html
  1. #1

    Gut ist alles

    was die Banker davon abhält sich neue Phantasiekonstrukte auszudenken, die sie an Ahnungslose verkaufen. Wenn Obama die Jungs allein durch Anwesenheit etwas besser in Schach hält - gut, wenn er der Truppe mal einen (oder mehrere) vor den Bug gibt - noch besser. In den Stellenbescheribungen von Bankern steht nichts von Spaß, nichts von Anspruch Demut der Umgebung und und nichts von Anspruch auf Weltherrschaft - vermute ich mal.
  2. #2

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 20 Millionen Dollar haben sie Mitt Romney gespendet, nun rechnen sie mit dem Schlimmsten. Die Spekulanten der Wall Street fürchten nach Obamas Wahlsieg strengere Regeln und höhere Steuern. Allzu große Sorgen müssen sie sich jedoch nicht machen.

    Nach US-Wahl: Wall Street fürchtet Obamas Rache - SPIEGEL ONLINE
    PArteispenden gehören komplett verboten und Firmenspenden erst recht. Parteispenden ermöglichen die Konvertierung ökonomischer in politische Macht. Jede Parteispende ist der Versuch, mit finanziellen Mitteln Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Parteispenden sind Investitionen und wenn die nicht unterm Strich rentabel wären, würden Unternehmen und Vermögende nicht regelmäßig große Summen an konkurrierende Parteien/ Kandidaten überweisen. Da sind immer im- oder explizite Gegenerwartungen dran geknüpft und die werden nach der Wahl offensichtlich auch erfüllt.

    Damit widersprechen Parteispenden diametral einem der grundlegendsten Grundgedanken jeder Demokratie, nämlich der Gleichheit der Stimme. Wenn meine Stimme formal gleichwertig ist wie die jedes anderen, aber faktisch weniger Gewicht hat, weil der über eine ressourcenstarke Lobby verfügt, die sich politischen Entscheidungen kaufen kann, dann ist die Demokratie eine Farce.

    Das gilt auch und nicht zuletzt für Deutschland. Parteien sollten ausschließlich über Steuergelder und fixe Mitgliedsbeiträge finanziert werden und wer sich parteipolitisch engagieren will, kann das mit "manpower" tun.
  3. #3

    Natürlich müssen die sich keine allzu großen Sorgen machen.
    Obama ist nicht so dumm, sich mit den mächtigen anzulegen, er will doch nicht enden wie JFK damals in Dallas.
  4. #4

    meint der das ernst?!

    Der Milliardär, der Obama in einem offenen Brief angegriffen hatte, gab bisher keinen Wahlkommentar ab.

    Doch nicht aus Enttäuschung, sondern aus ganz anderem Grund: Der Wolkenkratzer, in dem seine Firma Omega Advisors sitzt, ist seit dem Supersturm "Sandy" gesperrt. "Wegen des Hurrikans", erklärte Cooperman dem Finanzmagazin "Absolute Return", "habe ich extreme Probleme mit meinem Büro." Im Vergleich zur Natur ist selbst Obama harmlos. Zitat Ende... Weil sein Buero verwuestet wurde, kann er nicht mehr kommunizieren?! Lachhaft!
  5. #5

    Allright..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 20 Millionen Dollar haben sie Mitt Romney gespendet, nun rechnen sie mit dem Schlimmsten. Die Spekulanten der Wall Street fürchten nach Obamas Wahlsieg strengere Regeln und höhere Steuern. Allzu große Sorgen müssen sie sich jedoch nicht machen.

    Nach US-Wahl: Wall Street fürchtet Obamas Rache - SPIEGEL ONLINE
    ..dann keine Regeln und keine Steuern - sie sollen nur zusehen, daß sie gemäß des Verursacherprinzips für alles geradestehen, was sie da bisher angerichtet hatten und natürlich noch anrichten werden.
    Und zwar an allen Fronten, bis zum letzten, geprellten Kleinanleger hinunter und bis zum letzten Cent!

    Echt, diese Typen kommen mir vor wie dumme, rotznäsige Gören, die partout nicht einsehen wollen, daß man neben dem Benzinkanister nicht mit dem Feuerzeug spielen darf.
  6. #6

    Scherz, oder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 20 Millionen Dollar haben sie Mitt Romney gespendet, nun rechnen sie mit dem Schlimmsten. Die Spekulanten der Wall Street fürchten nach Obamas Wahlsieg strengere Regeln und höhere Steuern. Allzu große Sorgen müssen sie sich jedoch nicht machen.

    Nach US-Wahl: Wall Street fürchtet Obamas Rache - SPIEGEL ONLINE
    In der weltgrößten Demokratie können Banker mit dem Geld ihrer Kunden die Wahlen beeinflussen! Wie lange dauert es noch bis zum nächsten Regionalkonflikt, der sich dann zu einem schönen Weltkrieg ausbreitet? Ich wünsche das niemandem, aber alle Zeichen weltweit deuten darauf hin!
  7. #7

    Das gäbe es in D nicht

    In Deutschland muß kein Bänker Angst haben.
    Schließlich können die ganz schnell weiter wandern, wie es immer heißt. Die amerikanischen Banken können das nicht, wie es scheint.

    Angst haben muß bei uns der Rentner, der Pflegebedürftige, die Familie, H4 Empfänger und sonstige Hilfesuchende wie der Malocher.
    Irgendwie gefällt mir diese amerikanische Bänkerpanik.
  8. #8

    da werden

    die Banker von der Wall Street Obama diktieren was er in Zukunft tun muß und auf keinen Fall umgekehrt.
  9. #9

    mangelnde Demut

    Wenn es der Finanzsektor nicht schafft, sich selbst zu reglementieren, dann muss dieses der Gesetzgeber erledigen. Dem US-Finanzsektor haben wir eine der schlimmsten Finanzkrisen mit weltweiten Effekten zu verdanken. Trotzdem werden nach einigen Demuts-Bekundungen wieder die alten Wege beschritten. Einsicht in Fehler sieht anders aus! Dass der Finanzsektor nun seinen Beitrag zu den Aufräumarbeiten leisten muss, sollte als selbstverständlich angesehen werden. Mit Rache hat das überhaupt nichts zu tun.