Neue Stadträder: Kopenhagen schraubt Navi an Lenker

GobikeCooles Design, Tablet-PC am Lenker: Mit einem neuen Citybike-System hängt Kopenhagen alle anderen Städte ab. Dänemark wird damit seiner Rolle als Radlerparadies gerecht - und setzt neue Standards für den urbanen Verkehr.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...-a-867385.html
  1. #10

    Kopenhagen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Cooles Design, Tablet-PC am Lenker: Mit einem neuen Citybike-System hängt Kopenhagen alle anderen Städte ab. Dänemark wird damit seiner Rolle als Radlerparadies gerecht - und setzt neue Standards für den urbanen Verkehr.

    Kopenhagens neue Leihräder: Mit Tablet-PC am Lenker die Stadt erkunden - SPIEGEL ONLINE
    Nur was für Weicheier. Empfehle mal mit dem Rad Calcutta zu erkunden. Ohne Navi. Hab ich schonmal gemacht. 2 Wochen lang. Ich garantiere unvergessliche Erinnerungen, hauptsächlich im positivsten Sinn!
  2. #11

    Fahrrad / Auto

    Zitat von J_Curious Beitrag anzeigen
    Ihre Fixierung auf das allein seelig machende Auto führt zu genau den Verkehrsproblemen (und Ressourcenproblemen), die wir gerade haben. Von Lebensqualität will ich gar nicht sprechen.
    Ich fahre gerne Rad. Bei schönem Wetter. Nicht, um von A nach B zu kommen, sondern um eine große Runde zu drehen und zwei Stunden Bewegung zu haben.

    Wenn ich nicht von zu Hause aus arbeiten würde, würde ich vermutlich auch das Rad hin und wieder benutzen, um zur Arbeit zu kommen. Bei schönem Wetter.

    Bei einem solchen Wetter wie heute (dichter Nebel, 3 Grad), bin ich froh, in ein komfortables Auto der oberen Mittelklasse zu steigen und bequem, warm und schnell von A nach B zu kommen. Das ist für mich Lebensqualität.
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Cooles Design, Tablet-PC am Lenker: Mit einem neuen Citybike-System hängt Kopenhagen alle anderen Städte ab. Dänemark wird damit seiner Rolle als Radlerparadies gerecht - und setzt neue Standards für den urbanen Verkehr.

    Kopenhagens neue Leihräder: Mit Tablet-PC am Lenker die Stadt erkunden - SPIEGEL ONLINE
    selten einen grösseren Quatsch gelesen. Weder habe ich Lust, bei strömendem Regen mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren noch im Winter bei Minustemperaturen, Schnee oder Eis. Und büdde nicht die Rede von richtiger Kleidung etc. Muss leider Anzug und Krawatte tragen und nein, es gibt weder vernünftige Möglichkeiten zum Umziehen noch Duschen für die Mitarbeiter
  4. #13

    function follows form

    Die Frontleuchte ist in den Rahmen integriert und folgt also nicht den Lenkbewegungen, das ist bestimmt prima beim Fahren um dunkle Ecken! Da kann man nur hoffen, dass Kopenhagen besser beleuchtet ist als z.B. Hamburg. Aber Hauptsache: Cooles Design!
  5. #14

    bedingt richtig

    Zitat von carreau Beitrag anzeigen
    Die Frontleuchte ist in den Rahmen integriert und folgt also nicht den Lenkbewegungen, das ist bestimmt prima beim Fahren um dunkle Ecken! Da kann man nur hoffen, dass Kopenhagen besser beleuchtet ist als z.B. Hamburg. Aber Hauptsache: Cooles Design!
    habe ich zuerst auch gedacht, aber ich denke, dass dies a. durch eine gute Streulinse relativieren lässt, b. das aufgesetzte Licht an einem Fahrrad häufig kapput geht oder geklaut wird. So eine integrierte Lösung sieht robuster aus, was dies jedoch wiederum für die Wartung bedeutet (innenverlegte Kabel etc.) ist eine andere Frage.

    ich frage mich generell, wieso heir so zwingend ein neues Design erstellt werden muss, gerade wenn Kosten eine Rolle spielen. Es gibt so viele Standardrahmen, die aus Aluminium in guter Qualität hergestellt ab 1000 Stück Abnahme unter 30$ kosten, dass ich mich frage wieso man den ganzen Designquatsch noch zahlt? Ein Rad mit der Ausstattung und einem Zahnriemenantrieb statt Kardanwelle, kann man ohne Tablet für gut unter 300$ in Asien kaufen und dann kommt er von einer Top Firma, mit 1A Komponenten und unter guten Bedingungen produziert. Verstehe wirklich nie wieso sich die Gemeinden dermassen von den Herstellern abzocken lassen...
  6. #15

    War hier noch niemand in Kopenhagen?

    Das System mit den Leihfahrrädern ist großartig: Sie sind (bislang) kostenlos. Wenn man von A nach B möchte und an einem Leihfarradstand vorbeikommt, kann man mit 20 Kronen Pfand ein Fahrrad nehmen, um es dann nahe dem Zielort am nächsten Stand wieder abzustellen. Natürlich sind das keine Mountainbikes mit Karbonrahmen. Die Fahrräder sind schwer (Kopenhagen ist großteils flach), unbeleuchtet (daher darf man sie nur bis 18.00 Uhr ausleihen), sie dürfen nur in einem bestimmten Gebiet (innerstädtisch) benutzt werden. Jedermann kann sofort sehen, dass man mit einem Leihfahrrad unterwegs ist, ein Diebstahl ist also ausgeschlossen.

    Natürlich gibt es Fahrräder, die defekt sind. Dann ruft man beim Kundendienst an, gibt die Nummer des Fahrrads und den Standort an, es kommt dann jemand, um es mitzunehmen oder vor Ort zu reparieren. In der Zwischenzeit hat man ein anderes gefunden.

    Und ja: Man kann nicht immer und überall aufsteigen und es dann stehen lassen. Es sind also "Komfort"einschränkungen hinzunehmen. Aber wenn ich mir an der Ampel morgens anschaue, dass in jedem Auto in der Stadt nur eine Person sitzt, wünschte ich mir Kopenhagener Verhältnisse herbei. Für alle, die sich zu dem Thema äußern, ohne je dort gewesen zu sein, verbietet sich jeder wertende Kommentar. Was mit Fahrradwegen bezeichnet wird, hat mit der deutschen Version nichts zu tun, es handelt sich hier um Straßen, auf denen nur Fahrräder fahren, die komfortabel breit und gut gepfegt sind. Wenn man von Individualverkehr in der Stadt redet, ohne direkt die Elektromobilität zu meinen, der kommt am Fahrrad nicht vorbei. Und es ist gesund und abgasfrei. Vernünftige Argumente dagegen gibt es nicht. Verschwitzte Schlipsträger: Man kann auch langsamer fahren, muss nicht täglich 50 Kilometer in die Stadt pendeln, es gibt auch den öffentlichen Nahverkehr, der durch kostenlose (!) Leihfahrräder ergänzt wird und so Kopenhagen einfach lebenswerter macht.
  7. #16

    Zitat von dieter1965 Beitrag anzeigen
    selten einen grösseren Quatsch gelesen. Weder habe ich Lust, bei strömendem Regen mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren noch im Winter bei Minustemperaturen, Schnee oder Eis. Und büdde nicht die Rede von richtiger Kleidung etc. Muss leider Anzug und Krawatte tragen und nein, es gibt weder vernünftige Möglichkeiten zum Umziehen noch Duschen für die Mitarbeiter
    Niemand sagt, dass das für alle gilt!
  8. #17

    Re:Licht

    Der Streuwinkel müsste, da man ja mit einem Rad teilweise sehr enge Radien fährt, schon sehr groß sein. Mein Lösungsvorschlag: ein unter dem vorderen Gepäckträger (der ja mitlenkt) angeschweisstes Scharnier, an dem die Lampe befestigt ist (Pitlock?), aussen verlaufendes Kabel. Dann könnte man auch die Leuchtweite den eigenen Vorlieben bzw. Erfordernissen anpassen. Wenn dann doch mal ein Vorderlicht gezockt wird, macht das wohl nur einen verschwindend kleinen Teil der Instandhaltungskosten aus.
  9. #18

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Cooles Design, Tablet-PC am Lenker: Mit einem neuen Citybike-System hängt Kopenhagen alle anderen Städte ab. Dänemark wird damit seiner Rolle als Radlerparadies gerecht - und setzt neue Standards für den urbanen Verkehr.

    Kopenhagens neue Leihräder: Mit Tablet-PC am Lenker die Stadt erkunden - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde, das Tablet ist viel zu weit unten angebracht. Da hat man dann auch keinen Verkehr mehr im Augenwinkel. Hoffentlich kann man das auch über den Lenker setzen...
  10. #19

    Kopenhagen

    Die Stadt Kopenhagen hat unglaublich viel getan, um die Autofahrer auf das Fahrrad umzusatteln. Praktisch die ganze Stadt ist auf die Bedürfnisse der Fahrradfahrer ausgelegt. Es gibt Fahrradautobahnen und entsprechend geschaltete Ampeln. Eine sehr gute Doku dazu, die ich jedem nur anraten kann findet ihr in der ARTE Bibliothek oder direkt unter:
    http://videos.arte.tv/de/videos/heimathafen-3-5--6971958.html