Neue Stadträder: Kopenhagen schraubt Navi an Lenker

GobikeCooles Design, Tablet-PC am Lenker: Mit einem neuen Citybike-System hängt Kopenhagen alle anderen Städte ab. Dänemark wird damit seiner Rolle als Radlerparadies gerecht - und setzt neue Standards für den urbanen Verkehr.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...-a-867385.html
  1. #1

    Was,wo? Kopenhagen und nicht der Mars?

    Das gibt's doch gar nicht!
    Mein erster Eindruck, der Artikel handelt vom Mars, bestenfalls von einer fernen Zukunft! Aber nein, es geht um die Hauptstadt unseres Nachbarlandes, pardon Nachbarplaneten, wohl der richtige Planet ERDE. Und wir leben da eher auf dem Mars, oder hinterm Mond?
  2. #2

    Kettenloser Antrieb?

    Es sieht zumindestens so aus als ob die Radels keine Kette haben. Hat jemand eine Idee wie das funzt?
  3. #3

    Zeit ist das Wichtigste

    Ja, und deshalb muß man sich dem propagierten Konzept zufolge erst mal zuhause oder wo auch immer vor den Computer setzen, die Verkehrsmittel auswählen, die Tickets kaufen und dann noch - zu Fuß, per Rad, per Auto? - zum Abstellplatz der öffentlichen Fahrräder begeben. ""Die Reise beginnt lange, bevor man sich auf den Sattel schwingt", heißt es in der Gobike-Broschüre." Wohl wahr und einen Zeitgewinn gegenüber einer Fahrt mit dem Auto gewinnt man lediglich dadurch, dass der motorisierte Individualverkehr öffentlich und absichtsvoll ausgebremst wird. Die spinnen doch, die (Hohen-)Priester der neuen Radler-Religion. Von den gemeinen Bike-Religiösen gar nicht zu reden. So bald die ein Rad unterm Hintern haben, sind vielfach Vernunft und Verstand ausgeschaltet.
  4. #4

    Kuckst Du hier....

    Zitat von nrhom Beitrag anzeigen
    Es sieht zumindestens so aus als ob die Radels keine Kette haben. Hat jemand eine Idee wie das funzt?
    beixo, Fahrrader mit Kardanantrieb | Faltrad | City Bike | gsus bike | Beixo

    Einer der noch wenigen Hersteller, die Fahrräder mit Kardanantrieb herstellen. Auch das Kopenhagen-Rad sieht mir so aus, als ob man sich bei diesem Fahrrad für dieses (wartungsärmere) Antriebskonzept entschieden hat.
  5. #5

    Kardanwelle

    > Es sieht zumindestens so aus als ob die Radels keine
    > Kette haben. Hat jemand eine Idee wie das funzt?

    nrhom, nach den Photos zu urteilen ist das Rad mit einem Kardanantrieb ausgestattet, also im Prinzip eine Stange mit Kreuzgelenken zur Übertragung des Drehmoments. Ist vermutlich robuster als eine Kette und lässt sich besser warten. Vielleicht hat jemand Erfahrungen damit (Wirkungsgrad, Gewicht etc.)?
  6. #6

    Mann gut

    Zitat von annibertazeh Beitrag anzeigen
    Ja, und deshalb muß man sich dem propagierten Konzept zufolge erst mal zuhause oder wo auch immer vor den Computer setzen, die Verkehrsmittel auswählen, die Tickets kaufen und dann noch - zu Fuß, per Rad, per Auto? - zum Abstellplatz der öffentlichen Fahrräder begeben. ""Die Reise beginnt lange, bevor man sich auf den Sattel schwingt", heißt es in der Gobike-Broschüre." Wohl wahr und einen Zeitgewinn gegenüber einer Fahrt mit dem Auto gewinnt man lediglich dadurch, dass der motorisierte Individualverkehr öffentlich und absichtsvoll ausgebremst wird. Die spinnen doch, die (Hohen-)Priester der neuen Radler-Religion. Von den gemeinen Bike-Religiösen gar nicht zu reden. So bald die ein Rad unterm Hintern haben, sind vielfach Vernunft und Verstand ausgeschaltet.
    Bloss gut, dass das mit den Hohepriestern bei den Autofans gaaaaaanz anders ist...
    Im Ernst: Sie können mir nicht erzählen, dass Sie das Konzept nicht verstanden haben - Ihre Fixierung auf das allein seelig machende Auto führt zu genau den Verkehrsproblemen (und Ressourcenproblemen), die wir gerade haben. Von Lebensqualität will ich gar nicht sprechen.
  7. #7

    Hauptsache kein Nepp

    Das wichtigste, um die Fahrräder für Einheimische, Tages- und Längertouristen ist das Preis/Leistungsverhältnis. Den technischen Firlefanz kann man sich schenken. Die alten Fahrräder in Kopenhagen waren spitzenklasse, mit nur wenigen Einschränkungen. Sie waren zu schwer und nicht verkehrssicher (weil unbeleuchtet und unbereflektort, wie 1000 andere Fahrräder auch).
    Wenn die neuen Fahrräder genau so teuer wie die der DB werden oder die in Oslo, dann gute Nacht.

    Wenn das Fahrrad einen Tag lang mehr kostet als das entsprechende Tagesticket, dann ist das Wucher (DB bike in Berlin). Wenn das Fahrrad teurer ist als zwei Einzelfahrten mit der S-Bahn und es keine Preisstaffelung für längere Nutzungszeiträume gibt (Oslo), dann ist das System auch unpraktisch.

    Und wenn die vielgelobten Hightechfahrräder ein Spielzeug für überdurchschnittlich wohlhabende Städtereisende, die sich ihr schlechtes SUV-Gewissen wegbezahlen wollen, dann sehe ich nicht ein, weshalb man sich dann in uneren Städten durch die Betreiber mit ihren Stellflächen den Platz wegnehmen lässt.

    Was der feine Herr vom Radsportverband gegen Einkaufswägen hat, möchte ich gerne wissen. Es ist praktisch und robust.
    Das ist w'scheinlich so ein Scharping-Verschnitt, der ganz gentrifiziert mit einem Leinenbeutel in den Feinkostladen geht, wo es keine Einkaufswägen gibt.
  8. #8

    Ja, Ja,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Cooles Design, Tablet-PC am Lenker: Mit einem neuen Citybike-System hängt Kopenhagen alle anderen Städte ab. Dänemark wird damit seiner Rolle als Radlerparadies gerecht - und setzt neue Standards für den urbanen Verkehr.
    , das sind ja alles tolle Innovationen fürs Fahradfahren in der City.

    Jedoch, Was nützen mir die tollsten Fahrrad-Schnickschnacks wenn es in der City nach Abgasen zum inhalieren stinkt

    Die beste Innovation währe deswegen die stinkenden Blechkisten (Autos) aus den Städten zu verbannen (Ausnahme nur gewerblicher und öffentlicher Verkehr). Und dann die Straßen komplett füe den Fahrradverkehr freigeben. Das wäre herrlich !!
  9. #9

    Ja, Ja,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Cooles Design, Tablet-PC am Lenker: Mit einem neuen Citybike-System hängt Kopenhagen alle anderen Städte ab. Dänemark wird damit seiner Rolle als Radlerparadies gerecht - und setzt neue Standards für den urbanen Verkehr.
    (Hier mit Korrektur !!)

    , das sind ja alles tolle Innovationen fürs Fahradfahren in der City.

    Jedoch, Was nützen mir die tollsten Fahrrad-Schnickschnacks wenn es in der City nach Abgasen zum inhalieren stinkt

    Die beste Innovation währe deswegen die stinkenden Blechkisten (Autos) aus den Städten zu verbannen (Ausnahme nur gewerblicher und öffentlicher Verkehr). Und dann die Straßen komplett füe den Fahrradverkehr freigeben. Das wäre herrlich !!