Tückische Technik bei der Bahn: "Wir haben einen Fasan in der Bremszuleitung"

Getty ImagesOhrenbetäubend laut, aber pfeilschnell: In den Dreißigern stellte der Schienenzeppelin auf deutschen Gleisen einen Weltrekord auf. Allerdings hatte das luftige Gefährt so einiges an Macken. Fast wie seine Nachfolger, die ICE, IC und TGV von heute, wie SPIEGEL-ONLINE-Leser berichten.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-859439.html
  1. #10

    Na ja.

    Zitat von coyoti Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, von welcher Bahn Sie hier sprechen, aber Auskünfte sind so einfach einzuholen wie nie zuvor - Internet, APPS, Personal.

    Zumal wäre es nett zu wissen, von welcher Bahn sie sprechen, denn es gibt in Deutschland im Personenverkehr mittlerweile mehr als 300.

    @Vorposter: Toiletten in S-Bahnen werden vom Zweckverband mitbestellt, das ist nicht unbedingt eine Einsparung, die die entsprechende Bahn verlangt - gefahren wird, was der Verkehrsverbund bestellt.
    Deswegen gibt es Toiletten in den S-Bahnen der nordrhein-westfälischen Verkehrsverbünde, ja, demnächst mit der nächsten Fahrzeuggeneration wieder. Hoffen wir, das die Bahnsteige dann noch behindertengerecht erreichbar sind. "Achten sie beim Aussteigen bitte auf den Spalt zwischen Tür und Bahnsteig." Und "Säng Ju fo Träwellink wiss Deutsche Bahn AG". Je me remercie.
    Sind wir uns einig, dass wir von der grössten deutschen Privatbahn sprechen? Einem aus einer funktionierenden Behörde hervorgegangene Firma im (politischen?) Staatsbesitz mit einem von Eisenbahnwissen nicht beleckten höchstbezahlten Management, kurz der Grubenbahn. Mit einem bilanzversteckten Defizit, von dem die Bundesbahn nur träumen konnte.
    Übrigens, ich habe den Eindruck, dass die Mitarbeiter in den Zügen ihr Wissen um Widrigkeiten im Fahrplanverkehr durchaus mit den Beförderungsfällen teilen, wenn sie denn darüber informiert werden, was auf der Strecke oder im Bahnhof Stuttgart Hbf gerade so los ist. Sie sind denn auch die einzigen, für die ich Verständnis in ihrer sch... Lage habe.
  2. #11

    Schienenzeppelin

    Der Schienenzeppelin war nur ein Versuchsfahrzeug. Verbrennungsmotoren haben ein Problem: Sie können nicht unter Last anlaufen und nur in einem eng begrenzten Drehzahlbereich wirtschaftlich arbeiten.
    Bei Autos und kleinen Eisenbahnfahrzeugen (kleine Rangierloks bis ca. 400 PS, Leichttriebwagen, z.B. den Schienenbussen) kann man mechanische Schaltgetriebe nutzen. Bei höheren Leistungen vewendet man heute entweder eine elektrische Kraftübertragung (ähnlich dem Hybridauto) oder hydraulische Kraftübertragung (Strömungsgetriebe).
    In der Anfangszeit gab es auch andere Experimente (pneumatische Getriebe, Direktmotorlok mit Druckluft-Anfahrvorrichtung) und den Versuch, den bereits bewährten Flugzeugpropeller zu nutzen.
    Dem Schienenzeppelin folgte ein weiterer, serientauglicher Triebwagen (bei Google oder Wikipedia mal nach "VT 137 155" bzw. "SVT Kruckenberg" suchen), der den in den 60er Jahren gebauten Zügen ähnelte.