Offensive im Gaza-Streifen: Netanjahus brandgefährliche Strategie

APMit der Offensive im Gaza-Streifen versucht Israels Premier Netanjahu, im Wahlkampf zu punkten: Ein riskantes Manöver, denn der Schlagabtausch mit der Hamas könnte sich leicht in einen Krieg auswachsen - und bei den Palästinensern ausgerechnet die gemäßigten Kräfte verdrängen.

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  1. #1

    Netanjahu natürlich

    Netanjahu hat natürlich mit der Hamas abgemacht, dass diese 200 Raketen auf Israel schicken, damit er den starken Mann spielen kann. Alles klar.

    Was meinen unsere Hamas/Fatah-Freund Sigmar Gabriel und Andrea Nahles dazu? Freuen die sich über die 200 Raketen? Und was meinen die SPD-Wähler dazu?
    Ach ja, die "Rechts"extremismus-Studie neulich hat ja herausgefunden, in welcher Partei sich die meisten Antisemiten äh Antizionisten aufhalten. Aber sagen darf ich das hier nicht.
  2. #2

    Iran, Syrien und die Palästinenser

    Nun wird sich für die Palästinenser zeigen, dass es strategisch sehr unklug war sich von den Iranern und Syrern als Verbündete abzuwenden. Die "moderaten arabischen Staaten", wie westliche Politiker die arabischen Länder bezeichnen, die von Washington-treuen Königen und Emiren regiert werden, helfen den Palästinensern auch heute nicht gegen den israelischen Militärterror. Ist doch klar, dass die Menschen in Gaza nun wieder mit iranischen und syrischen Raketen zur Wehr setzen. Interessant zur anfänglichen Abkehr der Hamas von Iran und Syrien: http://tiny.cc/Syrien_Iran_Hamas
  3. #3

    Nein zum Krieg

    Israel ist der Agressor der die Menschen im Gazastreifen einsperrt. Das Land gehört den Palästinensern.
  4. #4

    Was macht Frau Putz ...

    ... denn in Beirut? Wie will sie denn über den Konflikt berichten, wenn Sie nicht mal eine direkte Telefonleitung nach Israel bekommt?
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    und bei den Palästinensern ausgerechnet die gemäßigten Kräfte verdrängen
    Wie hat man sich "gemässigte Kräfte" unter den Arabern vorzustellen?
  6. #6

    Ich verstehe die Aufregung nicht, jedes andere Land würde das selbe tun wenn wiederholt Raketen auf das eigene Territorium landen. Was würde wohl Ägypten machen?
  7. #7

    Präzises Timing

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Offensive im Gaza-Streifen versucht Israels Premier Netanjahu, im Wahlkampf zu punkten: ...
    Auf die HAMAS-Terroristen ist Verlass! Pünktlich liefern sie Netanjahu den Anlass, brutalstmöglich zurückzuschlagen und die Repressalien und Schikanen gegen die verständigungsbereiten Palästinenser fortzusetzen und zu verstärken.
  8. #8

    Liebe Frau Putz, Nethanjaus Strategie ist (anders als die

    Strategie der Hamas) sehr gefährlich. Welche Alternative sehen Sie sonst?
  9. #9

    Brandgefaehrlich?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Offensive im Gaza-Streifen versucht Israels Premier Netanjahu, im Wahlkampf zu punkten: Ein riskantes Manöver, denn der Schlagabtausch mit der Hamas könnte sich leicht in einen Krieg auswachsen - und bei den Palästinensern ausgerechnet die gemäßigten Kräfte verdrängen.

    Offensive im Gaza-Streifen: Netanjahus brandgefährliche Strategie - SPIEGEL ONLINE
    Dies ist doch genau das, was Netanjahu verfolgt:

    Demuetige die Palaestinenser, wo es nur geht. Provoziere Attentate. Lanciere Luftangriffe.

    Wenn die Bevoelkerung sich dann, weil sie die Politik der gemaessigten Fuehrung fuer gescheitert ansieht, on dieser abwendet, dann wird dies zum Anlass genommen zur "Feststellung", mit den Palaestinensern koenne man nicht verhandeln, weil diese daran nicht interessiert seien.