EU-Jahresbericht: Synthetische Drogen verdrängen Heroin

REUTERSDer Drogenmissbrauch in Europa wandelt sich, die Ära des Heroins scheint zu Ende zu gehen. An seine Stelle treten neue Rauschmittel, warnt die EU-Drogenbehörde. Sie sind oft noch gefährlicher.

EU-Drogenbericht: Synthetische Drogen lösen Heroin ab - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Drogenmissbrauch in Europa wandelt sich, die Ära des Heroins scheint zu Ende zu gehen. An seine Stelle treten neue Rauschmittel, warnt die EU-Drogenbehörde. Sie sind oft noch gefährlicher.

    EU-Drogenbericht: Synthetische Drogen lösen Heroin ab - SPIEGEL ONLINE
    Immer dieses neumodische Zeugs. Also ich bleib beim Koks.
  2. #2

    aha ...

    "Heroin ist seit rund 40 Jahren die gefährlichste Droge in Europa. Kein Suchtstoff hat mehr Leiden ausgelöst, keiner hat mehr Menschen getötet." ... äääh ... Alkohol?
  3. #3

    gleich der Anfang ist grundfalsch!

    " Heroin ist seit rund 40 Jahren die gefährlichste Droge in "Kein Suchtstoff hat mehr Leiden ausgelöst, keiner hat mehr Menschen getötet."
    Grottenfalsch!
    Um den 'Rekord', die gefährlichste Droge zu sein, streiten sich Alkohol und Nikotin/Tabak. Das wird natürlich nicht erwähnt, diese Drogen sind ja legal und bringen Steuereinnahmen.
    (Nebenbei: bis in die 20-er Jahre war auch Heroin legal, ein Markenprodukt von Bayer)
    Die kontrollierte Abgabe von psychoaktiven Substanzen würde den illegalen, von der OK beherrschten Markt austrocknen, Sicherheit für Konsumenten schaffen über Steuern die Versorgung Abhängiger mit finanzieren... wäre doch was, oder?
    Aber das verlangt ein Umdenken in der Politik, und das ist die Crux
  4. #4

    optional

    "Heroin ist seit rund 40 Jahren die gefährlichste Droge in Europa. Kein Suchtstoff hat mehr Leiden ausgelöst, keiner hat mehr Menschen getötet."

    Das ist einfach mal ein krasser Fehler. Vielleicht sollte der Autor sich auch mal die Statistiken zu Nikotin und Alkohol anschauen. Klar, Heroin ist eine harte Droge allerdings war der gesellschaftliche Schaden bis heute weit kleiner als von den beiden legalen und am weitesten verbreiteten Drogen.
  5. #5

    Abschöpfen

    Gegen die Drogen hilft ein marktwirtschaftliches Vorgehen. Heraus aus der Illegalität und frei verkaufen. Der Rest löst sich von selbst.
  6. #6

    Fazit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Drogenmissbrauch in Europa wandelt sich, die Ära des Heroins scheint zu Ende zu gehen. An seine Stelle treten neue Rauschmittel, warnt die EU-Drogenbehörde. Sie sind oft noch gefährlicher.

    EU-Drogenbericht: Synthetische Drogen lösen Heroin ab - SPIEGEL ONLINE
    Der ewige Kreislauf geht weiter, jetzt halt vermehrt chemisch/synthetische Stoffe.
    Es wird auch wieder Jahre brauchen um geeignete Therapien, Programme und polizeiliche Aufklärung voran zubringen.
    Eine Lösung des allgemeinen Drogenproblems wird so lange es Menschen gibt nicht stattfinden.
    Einzig allein die Frage nach einer vernünftigen Substitutionspolitik kann möglicherweise nachhaltig etwas bringen.

    Wir müssen uns dringend als Gesellschaft und auch als europäische Gemeinschaft fragen, in wie weit das richtige Verhältnis von Legalisierung und Kriminalisierung den Status Quo beibehält.
    Vielleicht muss das kleinere Übel dem größeren den Rang ablaufen um schlimmeres zu verhinden, denn vermeiden lassen wird sich keines!
  7. #7

    Drogenpolitik ist komplett gescheitert

    Der Artikel beginnt schon mal mit einer Unwahrheit, das meiste Leid und die meisten Todesopfer verursacht in Europa immer noch die legale Droge Alkohol.

    Ansonsten sind alle Drogen sofort zu legalisieren. Diejenigen Politiker, die am "war on drugs" und an der Verfolgung und Kriminalisierung von Konsumenten weiterfesthalten, sind als Mittäter der Verbrecherkartelle zu betrachten und entsprechend zu verurteilen.
  8. #8

    optional

    "Kein Suchtstoff hat mehr Leiden ausgelöst, keiner hat mehr Menschen getötet."

    Ahja, Alkohol ist also kein Suchtstoff?!
    Was für Journalisten schreiben hier eigentlich die Artikel?!
  9. #9

    wieviel Elend muss es noch geben...

    ...bis die Politik endlich erkennt, dass dier Kampf den man in den letzten 40 Jahren gegen Drogen geführt hat verloren ist und mit den derzeit angewandten Mitteln auch niemals zu gewinnen sein wird. Bei den horrenden Summen, die weltweit jährlich in Mafiakanälen verschwinden, drängt sich einem fast der Eindruck auf, dass es da eine gezielte Lobbyarbeit gibt, die veränderungen zu menschlicheren Lösungen für die Betroffenen gezielt verhindert.