USA: Obama will Plauderstunde zum Klimawandel

DPASchön, dass wir darüber sprechen wollen: US-Präsident Barack Obama befasst sich wieder mit dem Klimaschutz. Aber statt konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, will er erst einmal eine "Unterredung" mit Wissenschaft und Politik zum Thema führen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-867374.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schön, dass wir darüber sprechen wollen: US-Präsident Barack Obama befasst sich wieder mit dem Klimaschutz. Aber statt konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, will er erst einmal eine "Unterredung" mit Wissenschaft und Politik zum Thema führen.

    Klimawandel: Obama verspricht Neustart - und plant Unterredung - SPIEGEL ONLINE
    Es ist auch in meinen Augen völlig richtig, nochmal ordentlich zu reden, bevor wieder irgendwelche Gesetze verarbschiedet werden.

    Die Fälle "Glühbirne" und "E10-Sprit" zeigen es recht gut: das Klima ist ein so komplexes Gebilde, dass nicht mal eben schnell Gesetze aus dem Boden gestampft werden können um dieses zu beeinflussen. Bevor die nächste Veränderung durch Gesetze forciert wird, müssen endlich mal deren Folgen bis ins letzte Detail erforscht werden.

    In der Medizin z.B. werden Arzneimittel auch erst zugelassen, nachdem man sich sehr sehr sicher ist, dass sie dem Menschen nicht schaden (Fehler passieren zwar, sollten aber die Ausnahme bleiben). Aber bei so wichtigen Dingen wie Klima wird ständig blinder Aktionismus zelebriert.

    Von daher völlig richtig, dass man erstmal einen wissenschaftlichen Konsenz schaffen will.
  2. #2

    Zitat von gankuhr Beitrag anzeigen
    Von daher völlig richtig, dass man erstmal einen wissenschaftlichen Konsenz schaffen will.
    Es gibt einen wissenschaftlichen Konsens.

    Klimaerwärmung
    - existiert
    - ist vom Menschen verursacht
    - kann gebremst werden
    - verursacht Schäden in enormer Höhe, wenn man einen niedrigen Zinssatz ansetzt.
  3. #3

    Anders als in Deutschland

    wo die Kanzlerin ein völlig überhasteten und für manche Bevölkerungsschichten schlicht nicht zu bezahlenden Atomausstieg durchzieht, setzt sich der Us-Präsident erstmal mit Experten zusammen und durchdenkt das alles.
    Wenn dies die Kanzlerin insgesamt auch mal tun würde, wäre Sie nicht in halb Europa so verhasst.
  4. #4

    Wir nähern uns einer Eiszeit

    Zitat von gankuhr Beitrag anzeigen
    Von daher völlig richtig, dass man erstmal einen wissenschaftlichen Konsenz schaffen will.
    und wenn die Wissenschaftler recht behalten, droht der Menscheit eine Katastrophe.
    Aus Readers Digest vom 09.09.1974.

    Die Katastrophe ist ausgefallen und prognostiziert wird heute das Gegenteil. Künftiger Konsenz wird wieder die Eiszeit sein.
    Politwissenschaftliche Prognosen liefern stets das gewünschte Ergebnis, und das Publikum fällt darauf herein.
  5. #5

    Natürlich

    wird das Klima durch Menschen beeinflusst.
    Wem bewusst ist, dass die Atmosphäre nicht ganz plötzlich da war und auch der Mensch nicht ganz plötzlich so aus Lehm gezaubert wurde, der wird schon zugeben, dass der Mensch in den Naturkreislauf hinein gehört und nicht über ihm steht.
    Zur Zeit gibt es etwas über 7 Mrd. Menschen, so viele wie nie zuvor. Darunter auch solche, die z.B. sehr viel CO2 produzieren und Produkte, die für den Zweck produziert werden, die Umwelt zu zerstören.
    Übrigens wird zu Zeit wohl auch nicht so sehr darauf geachtet, wohin Schallwellen eigentlich verschwinden. Ich wäre jedenfalls neugierig, ob Schallmauern gebaut wurden, um sie so oft wie möglich zu durchbrechen.
  6. #6

    Die Geschichte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schön, dass wir darüber sprechen wollen: US-Präsident Barack Obama befasst sich wieder mit dem Klimaschutz. Aber statt konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, will er erst einmal eine "Unterredung" mit Wissenschaft und Politik zum Thema führen.

    Klimawandel: Obama verspricht Neustart - und plant Unterredung - SPIEGEL ONLINE
    mit dem CO² wurde doch nur erfunden, damit neue Produkte benötigt werden und damit die Industrie wieder voll Auftragsbücher hat. Die Industrie erzeugt die Umweltverschmutzung, die zu einem Zusammenbruch der Nahrungsmittelkette führen kann. Dann reduziert sich die Menschheit auf ein vertretbares Maß.
  7. #7

    Nicht eine einzige Ihrer Behauptungen ...

    Zitat von Flinsenberger Beitrag anzeigen
    Es gibt einen wissenschaftlichen Konsens.

    Klimaerwärmung
    - existiert
    - ist vom Menschen verursacht
    - kann gebremst werden
    - verursacht Schäden in enormer Höhe, wenn man einen niedrigen Zinssatz ansetzt.
    ... ist stichhaltig:

    - Klimawandel existiert, aber niemand kann eine kurz-, mittel- oder langfristige Prognose treffen, ob die Temperatur steigen oder fallen wird. Seit ca. 16 Jahren herrscht Stagnation und die Sonne schwächelt massiv.

    - Dies wird gerne propagiert, ist aber nur schwer nachzuweisen. Die meisten Langzeit-Messstationen täuschen durch den Wärmeinsel-Effekt ("UHI") eine systematische Erwärmung vor. Dies hat nichts mit irgend einem Klimawandel zu tun.
    Die "globale" Temperatur hat sich sicherlich seit 1850 erwärmt (Literaturwert: ~0,8°C). Allerdings war damals das Ende der Kleinen Eiszeit und die Erwärmung hat wohl kaum etwas mit AGW zu tun.

    - Das ist pure Spekulation. Die gewisse Korrelation zwischen Temperaturverlauf und CO2-Konzentration lässt zunächst keinen Schluss auf eine Kausalität zu. Plausibel und für die Erdgeschichte nachgewiesen ist der umgekehrte Effekt: Durch einen Temperaturanstieg kann CO2 nur noch in geringerem Ausmaß in den Meeren gespeichert werden und gast demzufolge aus.

    - Das der Mensch einen großen Einfluss auf das Klima nehmen kann, erscheint mir lächerlich angesichts der starken Einflüsse beispielsweise bzw. hauptsächlich der Sonne.

    - Was enorm teuer kommt, ist der absolut verrückte Versuch, mit Maßnahmen eine aus unvollständigen Modellrechnungen (nicht Prognosen!) abgeleitete Temperaturerhöhung um mehrere Grad bis 2100 zu verhindern. Erstens funktioniert das nicht. Zweitens ist eine leichte Temperaturerhöhung sogar wünschenswert (bessere Ernteerträge, geringere Mortabilität).
  8. #8

    nein,

    Zitat von Flinsenberger Beitrag anzeigen
    Es gibt einen wissenschaftlichen Konsens.

    Klimaerwärmung
    - existiert
    - ist vom Menschen verursacht
    - kann gebremst werden
    - verursacht Schäden in enormer Höhe, wenn man einen niedrigen Zinssatz ansetzt.
    insbesondere der letzte Punkt ist unverständlich (was haben Klimaschäden mit dem Zinssatz zu tun?) und sicherlich kein wissenschaftlicher Konsens.

    Selbst wenn man die ersten drei Punkte (menschengemachte Klimaerwärmung) als gegeben unterstellt, muss man doch erstens einmal prüfen, welche Mittel geeignet sind, um dem entgegenzuwirken, und zweitens prüfen, ob der hierfür erforderliche Aufwand bei der Bewältigung der Folgen der Klimaerwärmung nicht besser angelegt wäre.

    Konkret: Da es keine Weltregierung, sondern nur einen Weltmarkt gibt, können politische Übereinkünfte, Gesetze zur Verbrauchsreduktion etc. die Klimaerwärmung bestenfalls verzögern, nicht aber verhindern. Jedes hier eingesparte Faß Öl wird von irgendjemand anderem auf der Welt verbraucht werden. Die Förderung fossiler Rohstoffe wird genau zu dem Zeitpunkt enden, wo sich der Aufwand nicht mehr lohnt und billigere (wohlgemerkt nach Weltmarktpreisen und nicht heruntersubventioniert billigere) Alternativen zur Verfügung stehen.

    Der hierzulande gegenwärtig betriebene Aufwand zur CO2-Vermeidung bringt also real gar nichts und ist auch nicht nachhaltig, da die heute gebauten Wind- und Solaranlagen lange vor dem o.g. Zeitpunkt ihre technische Lebensdauer überschritten haben und abgeschrieben sein werden.

    Da die weitere CO2-Freisetzung und die daraus wahrscheinlich resultierenden Änderungen des Klimas ohnehin nicht zu verhindern ist, wäre der zu diesem Zweck betriebene enorme volkswirtschaftliche Aufwand bei der Bewältigung der unvermeidbar eintretenden Folgen, zB Hochwasserschutz oder Umsiedlung küstennaher Ansiedlungen in höhergelegene Gebiete, weitaus sinnvoller angelegt.
  9. #9

    Aufklärung tut Not.

    Keines Ihrer Argumente wird von den nationalen Akademien der Wissenschaft geteilt. Oder kennen Sie eine wissenschatliche Institution, die Ihre Behauptungen stützt?

    Zitat von Delago Beitrag anzeigen
    ... ist stichhaltig:

    - Klimawandel existiert, aber niemand kann eine kurz-, mittel- oder langfristige Prognose treffen, ob die Temperatur steigen oder fallen wird. Seit ca. 16 Jahren herrscht Stagnation und die Sonne schwächelt massiv.
    behauptung-die-globale-erwaermung-stoppte-1998

    Zitat von Delago Beitrag anzeigen
    - Dies wird gerne propagiert, ist aber nur schwer nachzuweisen. Die meisten Langzeit-Messstationen täuschen durch den Wärmeinsel-Effekt ("UHI") eine systematische Erwärmung vor. Dies hat nichts mit irgend einem Klimawandel zu tun.
    Die "globale" Temperatur hat sich sicherlich seit 1850 erwärmt (Literaturwert: ~0,8°C). Allerdings war damals das Ende der Kleinen Eiszeit und die Erwärmung hat wohl kaum etwas mit AGW zu tun.
    Die Wissenschaft ist da nicht ganz Ihrer Meinung:

    Home|Berkeley Earth


    Zitat von Delago Beitrag anzeigen
    - Das ist pure Spekulation. Die gewisse Korrelation zwischen Temperaturverlauf und CO2-Konzentration lässt zunächst keinen Schluss auf eine Kausalität zu. Plausibel und für die Erdgeschichte nachgewiesen ist der umgekehrte Effekt: Durch einen Temperaturanstieg kann CO2 nur noch in geringerem Ausmaß in den Meeren gespeichert werden und gast demzufolge aus.
    Und warum sinkt dann pH-Wert der Weltmeere?


    Zitat von Delago Beitrag anzeigen
    - Das der Mensch einen großen Einfluss auf das Klima nehmen kann, erscheint mir lächerlich angesichts der starken Einflüsse beispielsweise bzw. hauptsächlich der Sonne.
    Behauptung: die-sonne-verursacht-den-klimawandel

    Zitat von Delago Beitrag anzeigen
    - Was enorm teuer kommt, ist der absolut verrückte Versuch, mit Maßnahmen eine aus unvollständigen Modellrechnungen (nicht Prognosen!) abgeleitete Temperaturerhöhung um mehrere Grad bis 2100 zu verhindern. Erstens funktioniert das nicht. Zweitens ist eine leichte Temperaturerhöhung sogar wünschenswert (bessere Ernteerträge, geringere Mortabilität).
    „Die Folgen des Klimawandels sind nicht (so) schlimm“ | klimafakten.de