Europaweite Spar-Proteste: Dutzende Verletzte bei Streiktag-Krawallen

DPABei europaweiten Anti-Spar-Protesten mit Millionen Demonstranten ist es am Abend zu schweren Krawallen gekommen. In Lissabon, Rom, Madrid und Barcelona gab es heftige Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, Dutzende Menschen wurden verletzt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-867337.html
  1. #1

    El pueblo unido, jamas será vencido ......
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei europaweiten Anti-Spar-Protesten mit Millionen Demonstranten ist es am Abend zu schweren Krawallen gekommen. In Lissabon, Rom, Madrid und Barcelona gab es heftige Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, Dutzende Menschen wurden verletzt.

    Streiktag in Europa: Heftige Auseinandersetzungen in Lissabon und Madrid - SPIEGEL ONLINE
    Mich würde mal SEHR interessieren, warum das Gesamtthema quasi keine Rolle in der Berichterstattung spielt. Keine Vorberichterstattung (obwohl der Termin seit Monaten feststand), kein echtes "Covering" der Demos, keine Kommentare.
    Millionen Menschen demonstrieren und keiner redet darüber???
    Passt es etwa nicht ins Bild, wie super die Sparmaßnahmen sind und wie wahnsinnig der europäische Normalbürger davon profitiert?
    Da hat ja jede 1000 Menschen Demo für die Rettung des Kleingärtnervereins Hintertupfingen mehr Aufmerksamkeit.
  3. #3

    Und die Bösen sind wir

    denn in diesen Ländern war die Produktivität zu keiner Zeit mit der in Deutschland vergleichbar, auch die Arbeitslosigkeit war in den Mittelmeerländern schon immer ein Problem, na und wenns mal wieder Probleme mit der Währung gab, dann wurde eben die Scheinpresse angeworfen und alles war wieder im Lot - oder auch nicht.
    Doch jetzt, wo in Europa alle Länder gleich sein sollen und man etwas anderes gegen die Staatsverschuldung unternehmen muss, als Geld zu drucken, so wie früher, sucht man die Schuldigen für diese Misere bei uns, denn schließlich wollen wir Deutschen ja die Schulden der Mittelmeerländer nicht übernehmen und Euros drucken dürfen die auch nicht so einfach. Wer hat also Schuld? Deutschland natürlich!
    Ich weiß auch wirklich nicht was unsere Politiker geritten hat, als sie meinten, sie müssten jeden Staat Europas unbedingt mit ins Boot holen. Es war doch eigentlich von vorneherein jedem Trottel klar, dass das so nicht gutgehen konnte, nur unseren Politikern nicht. Und es ist gekommen, wie erwartet.
    Es wäre zumindest für die hochverschuldeten Mittelmeerstaaten besser, sie hätten ihre alten Währungen wieder. Man hätte - wenn überhaupt - eben im ersten Schritt nur die Nordeuropäer zum Euro zusammenschließen sollen und die Südeuropäer sukzessive bei entsprechender Stabilität der Staatsfinanzen.
    So jedenfalls kann es nicht weitergehen, da ist so viel Sprengstoff in der Unzufriedenheit der Menschen, das macht mir Angst. Nach Griechenland kann man als Deutscher schon nicht mehr reisen, da hat man Sorge vor Anfeindungen und in Spanien und Portugal wird es auch nicht mehr lange dauern.
    Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
  4. #4

    Sieht nach einem Europäischen Frühling™ aus. Wurde ja auch Zeit.
  5. #5

    Schüler und Studenten?

    Ja ne ist klar. So nach dem Motto die müssen ja nicht arbeiten. Polizisten wurden provoziert. Ja ne ist klar! Die Arme Polizei! Leute, Leute.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei europaweiten Anti-Spar-Protesten mit Millionen Demonstranten ist es am Abend zu schweren Krawallen gekommen. In Lissabon, Rom, Madrid und Barcelona gab es heftige Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, Dutzende Menschen wurden verletzt.

    Streiktag in Europa: Heftige Auseinandersetzungen in Lissabon und Madrid - SPIEGEL ONLINE
    ja. die verwoehnten "Suedlaender" wollen dass die Milliarden in unlimitierter Hoehe weiter fliessen, damit sie ihren auf Pump genossenen Lebensstandart fortfuehren koennen.

    Wer zahlt ist der Dumme, d.h. in erster Linie der D Steuerzahler und dies in ein Fass ohne Boden.
  7. #7

    Die Polizei in Spanien ging z.T. mit deutlich übertriebener Härte vor, auch gegen Kinder und Jugendliche, um deren Zukunft es letztlich geht. Ich empfehle folgenden Link zu einem Video auf El Pais:
    http://elpais.com/politica/2012/11/14/actualidad/1352913177_532724.html
  8. #8

    Millionen...

    ...Arbeitslose bei der konservativen Spar- und Bankenrettungpolitik.
  9. #9

    Es geht…

    …halt so langsam los.Da kommt sicher noch mehr.