Defekte an der Lenkung: Toyota ruft 2,7 Millionen Autos zurück

REUTERSSchon wieder muss Toyota eine gigantische Rückrufaktion verkünden: Wegen Problemen mit der Lenkung und den Wasserpumpen müssen Millionen Autos überprüft werden. Betroffen sind vor allem die Hybrid-Modelle des weltgrößten Autobauers.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-867114.html
  1. #1

    Rückruf Toyota nur konsequent

    Für mich ist diese Rückrufaktion nur konsequent und autofahrerfreundlich!
    Das sollten unsere deutschen Autohersteller ebenfalls befolgen, anstatt den Imageschaden zu fürchten, werden Fehler verschwiegen und der Autofahrer ist zum Schluss der Dumme!
    Wie bei den fehlerhaften Steuerketten bei VW Touran!
  2. #2

    Das mit den Rückrufaktionen bei Toyota ist eine gute Sache. Das zeigt, dass dort Wert auf Sicherheit und Qualität gelegt wird, selbst noch wenn die Fahrzeuge schon längst verkauft und beim Kunden im Einsatz sind. Ich glaube, es sollten sich lieber diejenigen Sorgen machen, deren Autohersteller nie Rückrufaktionen durchführen. Denn fehlerfrei oder von besserer Qualität sind deren Fahrzeuge mit Sicherheit auch nicht, eher im Gegenteil. Und die Tatsache, dass diese Hersteller dennoch keinerlei Rückrufaktionen oder zusätzliche Inspektionen durchführen, sollte die Fahrer dieser Fahrzeuge eigentlich nachdenklich stimmen.
  3. #3

    Unverstaendlich

    Ich kann mich nicht entsinnen, dass Toyota jemals Rueckrufaktionen vor der Jahrtausendwende gehabt hatte. Koennte es daran liegen, dass Toyota Teile aus China importiert? Ich kann mich erinnern, wie in den Anfeangen der 90'er viele deutsche Autohersteller und andere Industrien, Teile von Osteuropa importiert haben und sich beschwerten, wie lausig die Qualitaet war.
  4. #4

    optional

    Ist doch super, andere Automarken halten diesen Schritt nicht für notwendig obwohl Korrekturen notwendig wären bzw. Fehler vorhanden sind. Für mich ein Zeichen der guten Qualität. Nicht nur das Produkt verkaufen sondern auch die Weiterbetreuung ist wichtig.
  5. #5

    Hmm...

    Fensterheber sind ja nicht Sicherheitsrelevant, aber Spurstangen und Lenkung schon. Was ist los bei Toyota zuviel "Kaizen" ?!
  6. #6

    optional

    Ist doch super, andere Automarken halten diesen Schritt nicht für notwendig obwohl Korrekturen notwendig wären bzw. Fehler vorhanden sind. Für mich ein Zeichen der guten Qualität. Nicht nur das Produkt verkaufen sondern auch die Weiterbetreuung ist wichtig.
  7. #7

    the right way

    besser zurueckrufen als weiterfahren lassen, respekt toyota, so macht man das, long term thinking.
    das haette v.a.g. auch machen sollen mit ihre problematischen tsi motoren.
  8. #8

    Nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen

    Ich habe einen 12 Jahre alten Toyota Yaris mit inzwischen 190.000km ohne ein einziges technisches Problem und stets vom TÜV unbeanstandet.
    Ich fahre seit 2005 auch die Mercedes A-Klasse, nun schon den zweiten, aus verschiedenen Gründen.
    Bei meinem ersten A waren nach wenigen Jahren alle Türen durchgerostet. Hätte ich nicht jede Wartung bei Mercedes machen lassen, wäre ich auf den Kosten von 1000€ pro Tür (x5!) sitzen geblieben. Gab es einen Rückruf? Nein.
    Bei meinem Mercedes A hätte ein blockierter Heckscheibenwischer beinahe einen Brand ausgelöst. Ich hatte einen Heckfahrradträger falsch montiert, sodass der Scheibenwischer sich nicht frei bewegen konnte. Erst wegen eines beißenden Kabelschmorgeruchs wurde ich auf das Problem aufmerksam. Hätte da nicht eine Sicherung das Schlimmste verhindern sollen? Rückruf? Denkste.
    Mein erster Mercedes A 180D setzt bei kleinsten Unebenheiten in der Straße vorn auf. Genau am kritischen Punkt in der Mitte unter der Vorderachse hat eine Kunststoffabdeckung eine Beule nach unten, die die Bodenfreiheit zusätzlich verringert. Die Bodenabdeckung ist beim ersten wie bei meinem zweiten A ziemlich zerstört. Hat Mercedes zwischen den beiden Generation des W169 die Bodenkonstruktion geändert? Nein. Gab es einen Rückruf? Nein. Aber die Stoßstange hat man mit neuem Styling verunstaltet.Das war billiger als ein etechnische Änderung der Bodenkonstruktion.
    Bei meinem ersten wie beim zweiten A sind die hinteren Radbefestigungstrommeln nach wenigen Monaten völlig verrostet. Rückruf? Nein.
    Der Fensterheber links "vergisst" seine Endstellung und muss alle paar Tage wieder neu "erinnert" werden. Die Scheibe fährt hoch und wieder bis zur Mitte hinunter. Wenn der Werkstattmann mir nicht den Programmiertrick gezeigt hätte, müsste ich jede Woche einmal zur Werkstatt. Rückruf?? Die Frage erübrigt sich.
    Mein erster wie mein zweiter "A" ist wenig richtungsstabil. Ständig muss man mitlenken. Eine neutrale Nullstellung gibt es nicht. Liegt das an der elektrischen Servolenkung? Hat man die überarbeitet? Natürlich nicht.

    Da ist es mir tausendmal lieber, wenn ein verantwoirtungsbewusstes Unternehmen lieber ein paar Autos zuviel zurückruft, und wenn es wegen einer Lappalie ist.
  9. #9

    Kundenservice

    Das nenn ich mal Kundenservice!
    So alte Modelle würde Das Auto aus Wolfsburg nie und nimemr zurückrufen. Und freiwillig schon gleich 2mal nicht.