Putins Kampagne gegen Korruption: "Gefühle des Ekels"

DPADer Kreml nutzt den Rauswurf von Verteidigungsminister Serdjukow für eine medienwirksam inszenierte Anti-Korruptionskampagne. Für Präsident Putin birgt das viele Risiken. Bestechliche Beamte bilden das Rückgrat des Staates -auch auch bislang loyale Gefolgsleute müssen jetzt mit Strafen rechnen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-867012.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unabhängig von der Motivation hält der Moskauer Soziologe Michail Dmitrijew die Kreml-Kampagne für gefährlich. Sie verletze die ungeschriebenen Spielregeln innerhalb von Putins Mannschaft, in der Loyalität stets wichtiger war als Unbestechlichkeit. "Niemand kann wissen, wen es als nächsten trifft", sagt Dmitrijew. Russlands Establishment könnte Putin die Unterstützung entziehen. "Diesen Weg weit zu gehen ist sehr gefährlich."
    Die Figuren sind in Stellung - Schach.. oder Mat? Die Zeit wird es Zeigen. Was man aber draus deuten kann dass die Figuren die aus Jelzins Zeit stammen nun an der Abschussliste stehen.
  2. #2

    ^^

    6,5 Milliarden Rubel sind umgerechnet 160 Millionen Rubel?
  3. #3

    Lest doch bitte eure Artikel nochmal!

    Die Spiegel-App ist mein treuer Begleiter auf dem Arbeitsweg,weil ich immer schön kompakt über alles neue informiert bin.
    Doch immer öfter frage ich mich,ob die Autoren ihre Artikel nach dem Verfassen nochmal gegenlesen.Die Fehler,die sich wirklich oft finden,vermiesen einem das Lesen :(
  4. #4

    Interessant, da lernt man was: 6,5 Milliarden Rubel sind umgerechnet 160 Millionen Rubel.
  5. #5

    Toll

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kreml nutzt den Rauswurf von Verteidigungsminister Serdjukow für eine medienwirksam inszenierte Anti-Korruptionskampagne. Für Präsident Putin birgt das viele Risiken. Bestechliche Beamte bilden das Rückgrat des Staates -auch auch bislang loyale Gefolgsleute müssen jetzt mit Strafen rechnen.

    Kreml: Putin inszeniert eine medienwirksame Anti-Korruptionskampagne - SPIEGEL ONLINE
    Gut so, würde Deutschland auch gut stehen. Aber bei uns gibt es so etwas nicht.
  6. #6

    Na und ??

    Immerhin, mal sehen wie es weiter geht, immerhin tut sich etwas !
  7. #7

    wäre doch schön

    wenn das in Deutschland auch stattfinden könnte. Aber leider ist ja bei uns das Antikorruptionsgesetz noch nicht verabschiedet worden.
  8. #8

    Jeschowschtschina

    Jeschowschtschina in Russland, befohlen vom Stalin-Nachfolger. Wer wundert sich noch?
  9. #9

    in sich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kreml nutzt den Rauswurf von Verteidigungsminister Serdjukow für eine medienwirksam inszenierte Anti-Korruptionskampagne. Für Präsident Putin birgt das viele Risiken. Bestechliche Beamte bilden das Rückgrat des Staates -auch auch bislang loyale Gefolgsleute müssen jetzt mit Strafen rechnen.

    Kreml: Putin inszeniert eine medienwirksame Anti-Korruptionskampagne - SPIEGEL ONLINE
    Faktische Diktaturen wie das chinesische und das russische System sind von sich aus zutiefst korrupt, da sie als quasifeudale Systeme von oben nach unten durch Korruption funktionieren.
    Entfernt Putin nun das Schmiermittel Korruption aus seinem feudalen reich, wird das Getriebe in sich zusammenbrechen.
    Prost Mahlzeit!
    (es wird sich zeigen, dass Diktatur und Korruptionsbekämpfung nicht kompatibel sind, dh, dass Diktatur Korruption benötigt - viel Spass, Zar Putin!)