Insolvenz der "Frankfurter Rundschau": Das Blatt hat sich gewendet

dapdDas Zeitungssterben erreicht Deutschland, der Umbruch in der Medienbranche fordert wohl bald sein erstes prominentes Opfer: Die "Frankfurter Rundschau" steht vor dem Aus. Das Blatt blickt auf ruhmreiche Tage zurück. Doch die jüngere Geschichte liest sich wie die Chronik eines angekündigten Todes.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-867084.html
  1. #1

    Hausgemacht

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    Das Zeitungssterben erreicht Deutschland, der Umbruch in der Medienbranche fordert wohl bald sein erstes prominentes Opfer: Die "Frankfurter Rundschau" steht vor dem Aus. Das Blatt blickt auf ruhmreiche Tage zurück. Doch die jüngere Geschichte liest sich wie die Chronik eines angekündigten Todes.

    Die Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" ist keine Überraschung - SPIEGEL ONLINE
    Die FR als eines der Medienunternehmen der SPD Holding, hat sich redaktionell auf genau deren Verkündung spezialisert. Die Zielgruppe war wohl undankbar oder müde Inhalte zu lesen, die mit ihrer gelebten Realität nicht übereinstimmen.
  2. #2

    Und das ist auch gut so!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die "Frankfurter Rundschau" steht vor dem Aus. Das Blatt blickt auf ruhmreiche Tage zurück. Doch die jüngere Geschichte liest sich wie die Chronik eines angekündigten Todes
    Persönlich werde ich die FR nicht vermissen!
  3. #3

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    Das Zeitungssterben erreicht Deutschland, der Umbruch in der Medienbranche fordert wohl bald sein erstes prominentes Opfer: Die "Frankfurter Rundschau" steht vor dem Aus. Das Blatt blickt auf ruhmreiche Tage zurück. Doch die jüngere Geschichte liest sich wie die Chronik eines angekündigten Todes.

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    Was genau hat jetzt der Umbruch in der Medienbranche mit den schon seit etlichen Jahren sinkenden Auflagen und Gewinnen der FR zu tun?

    Ein Kommentar zum Thema ist ja ne tolle Sache, aber Substanz sollte er auch haben anstatt Birnen mit Äpfeln zu vergleichen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Zeitungssterben erreicht Deutschland, der Umbruch in der Medienbranche fordert wohl bald sein erstes prominentes Opfer: Die "Frankfurter Rundschau" steht vor dem Aus. Das Blatt blickt auf ruhmreiche Tage zurück. Doch die jüngere Geschichte liest sich wie die Chronik eines angekündigten Todes.

    Die Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" ist keine Überraschung - SPIEGEL ONLINE
    So langsam bröckelt die politisch korrekte, linke Meinungsmaschinerie. Kann nur besser werden! In Frankfurt gibts mit der FAZ sowieso die bessere Zeitung.
  5. #5

    Elf Jahre hab ich für die Frankfurter Rundschau gearbeitet.
    Im Jahr 1995 hab ich den Betrieb verlassen, da eine Unternehmensberatungsfirma aus dem einst profitablen Unternehmen durch sogenannte "Modernisierungsmaßnahmen" zum Zwecke der Personaleinsparung, eine hochverschuldete Auftragsdruckerei gemacht hatte. Der Untergang war damals schon klar zu sehen.
    Es wurden neueste Druckmaschinen erworben, ohne dafür genug gesicherte Druckaufträge in der Tasche zu haben. Schon Anfang 2000 wurde der daraus resultierende Sparzwang dann so groß, dass bis hin zur Redaktion und den Korrespondenten gestrichen wurde was das Zeug hielt... Aus dem einstigen Vorzeigeblatt wurde eine positionslose Postille, ohne eigenen Charakter, weil man anscheinend hoffte, durch weniger Profil mehr Leser und somit mehr Anzeigenkunden zu gewinnen. . Dann kam die SPD Holding und dann Du Mont. Was von der FR übrig blieb, war die grüne Farbe im Schriftzug.
    Emil Carlebach, Karl Gerold und Toni Guha, sie alle würden sich im Grabe umdrehen, könnten sie sehen, was die neoliberalen Kapitalverwerter aus diesem Vorzeigeblatt gemacht haben...
  6. #6

    Aus der Geschichte lernen...?

    ZITAT Sie war 1945 die erste Tageszeitung, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im amerikanischen Sektor eine Lizenz erhielt - am 1. August 1945 erschien Ausgabe Nummer eins. ZITATENDE
    Es muß ja wohl "amerikanische Besatzungszone" heißen, oder? "Sektoren" gab es nur in Berlin!
    Dennoch: Das Schicksal eines "mainstream"-Blattes ist hoch verdient! Und: Warum muß eigentich die SPD Zeitungen herausgeben? Wieso beklagt man sich unter diesen Umständen über CSU-Anrufe beim ZDF?
  7. #7

    Bildschirmlesen ist kein Zeitungslesen ...

    ... und ich werde eine Zeitung erst dann auf dem I-Pad lesen, wenn die Technik so weit fortgeschritten ist, daß ich nach der Lektüre meine Wurstsemmel darin einwickeln kann.
  8. #8

    Die "FR" hat doch lange durchgehalten....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Zeitungssterben erreicht Deutschland, der Umbruch in der Medienbranche fordert wohl bald sein erstes prominentes Opfer: Die "Frankfurter Rundschau" steht vor dem Aus. Das Blatt blickt auf ruhmreiche Tage zurück. Doch die jüngere Geschichte liest sich wie die Chronik eines angekündigten Todes.

    Die Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" ist keine Überraschung - SPIEGEL ONLINE
    Ich werde, wie wohl viele andere auch, diese Zeitung nicht vermissen. Mir tut eine Pleite, egal von wem, nur wegen der betroffenen MitarbeiterINNEN leid, aber nicht, weil hier eine "Qualitätszeitung" Insolvenz anmelden muß....

    Ich denke vielmehr, dass immer mehr Menschen die Nase von gleichgeschalteter Mainstream-Presse voll haben. Sicher ist mit dem Internet ein neuer Konkurent erwachsen; aber wenn Redakteure aus ideologischen Gründen an der Realität vorbeischreiben, beispielsweise aus Gegnern von totalitären Ideologien Menscheinfeinde und aus Kritikern kurzum Hasser macht, dann reicht es dem Leser irgendwann....

    Wenn z. B. der Ruf nach „mehr Sicherheit“ zum rechtspopulistischen Teufelszeug erklärt wird, und Linksextremisten zu Aktivisten verklärt werden, dann fragt sich der Leser irgendwann, was er da für wundersame Geschichten in der Hand hält - er wollte doch eigentlich nur eine gute Zeitung kaufen.....
  9. #9

    Es hat auch seine guten Seiten

    Offenbar kann man mit Dauerhetze gegen Andersdenkende (wie z.B. pi-news) kein profitables Business aufbauen.