Frauenquote: Jetzt wird zurückdiskriminiert

CorbisFrauenquoten, wohin man auch blickt - aber was wird aus den Männern? Sie fürchten um ihre Karrieren, wenn tatsächlich so viele Frauen auf Führungsposten gelangen, wie die Unternehmen versprechen. Der Wirtschaft droht ein Kampf der Geschlechter.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-863612.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hier die Diversitytechnisch gut aufgestellten Bereiche Personal, Recht, vielleicht noch Marketing - dort die Herrenfestungen Finanzen, Entwicklung und Vertrieb, wo sich die letzten Machos um ihre Motoren und Excel-Tabellen scharen.
    Man sollte mal wieder auf folgendes hinweisen: Es gibt zu wenige Frauen die etwas technisches studieren. Bei einem Frauenanteil von nichtmal 20% in einigen technischen Fächern wird es schwierig eine Frauenanteil von 50% im Beruf zu erreichen (und erst dann macht es auch Sinn 50% Frauen in der Führung der entsprechenden Bereiche zu haben). Aber solche Details kann man sich ja mal ruhig sparen.
  2. #2

    Tja

    Wenn jemand wegen Geschlecht statt Qualifikation einen Job bekommt oder nicht bekommt, ist das
    a) Diskrimierung
    b) Schlecht für das unternehmen, dass diskrimiertes statt qualifiziertes Personal besitzt.

    Von daher, dass wird sich schon von selbst regeln.
  3. #3

    Es gibt kein Geschlechterkampf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauenquoten, wohin man auch blickt - aber was wird aus den Männern? Sie fürchten um ihre Karrieren, wenn tatsächlich so viele Frauen auf Führungsposten gelangen, wie die Unternehmen versprechen. Der Wirtschaft droht ein Kampf der Geschlechter.

    Frauenquote: Kampf der Geschlechter um Spitzenpositionen - SPIEGEL ONLINE
    Nein, es droht erst ein Geschlechterkampf wenn Frauen Straßenfegerinnen, Müllfrauen, Mauererinnen u. v. m. werden.
    Vorerst ist es ein weitere Akt des typischen Feminismusses, sich nur "die Rosinen herauszupicken".

    Gleichstellung muss überall erfolgen, nicht nur in Spitzenpositionen.
    Leider habe ich bisher noch nie einen Frauentreat gelesen, der sich auch für minderqualifizierte Frauen in den o. g. Berufen einsetzt.
    Aber da ist es sicherlich leichter, Mutti zu werden und sich von einem treusorgendem Ehemann unterstützen zu lassen.
  4. #4

    Zitat von Leser161 Beitrag anzeigen
    Wenn jemand wegen Geschlecht statt Qualifikation einen Job bekommt oder nicht bekommt, ist das
    a) Diskrimierung
    b) Schlecht für das unternehmen, dass diskrimiertes statt qualifiziertes Personal besitzt.

    Von daher, dass wird sich schon von selbst regeln.
    Frauen wollen mit Männern gleichziehen?!

    Gut, was macht Frau, wenn Mann sich einer Geschlechtsumwandlung unterzieht, kriegt er dann dennoch den Posten?
  5. #5

    woher

    Wo sollen denn die vielen qualifizierten Vorstandsfrauen herkommen, wenn in einer Firma 90% der Beschäftigten Männer sind (und zwar nicht, weil diese bevorzugt werden, sondern weil Frauen - aus welchen Gründen auch immer - nur selten ein Ingenieurstudium aufnehmen? Soll der Vorstand eines Technikunternehmens irgendwann nur noch aus BWLerinnnen und Marketingerinnen etc. bestehen?
  6. #6

    Zitat von !!!Fovea!!! Beitrag anzeigen
    Nein, es droht erst ein Geschlechterkampf wenn Frauen Straßenfegerinnen, Müllfrauen, Mauererinnen u. v. m. werden.
    Vorerst ist es ein weitere Akt des typischen Feminismusses, sich nur "die Rosinen herauszupicken".

    Gleichstellung muss überall erfolgen, nicht nur in Spitzenpositionen.
    Dem stimme ich uneingeschränkt zu
  7. #7

    Schröder und Von der Leyen

    Die Verfechter dieser absurden Frauenquote machen sich offensichtlich Sorgen, wo sie selbst nach bzw. schon während ihrer unpopulären politischen Werdegängen verbleiben sollen. Einfach Gesetze durchboxen, die einem das Leben schöner machen....die sollten sich weniger an Berlusconi orientieren.
  8. #8

    Zitat von !!!Fovea!!! Beitrag anzeigen
    Nein, es droht erst ein Geschlechterkampf wenn Frauen Straßenfegerinnen, Müllfrauen, Mauererinnen u. v. m. werden.
    Vorerst ist es ein weitere Akt des typischen Feminismusses, sich nur "die Rosinen herauszupicken".
    Da Frauen als Putzfrauen, Imbissfrauen, Klofrauen, Friseurinnen, Arzthelferinnen, Büroangestellte, Kindergärtnerinnen und Floristinnen bereits überdurchschnittlich in den gering bezahlten Berufen vertreten sind, ist eine Quotenerhöhung auch noch in den geringbezahlten männerdominierten Berufen wenig sinnvoll, um eine Annäherung des Equal-Pay-Day an das kalendarische Jahr zu erzielen.

    Aber da ist es sicherlich leichter, Mutti zu werden und sich von einem treusorgendem Ehemann unterstützen zu lassen.
    Genau: da ist Frau dann in Personalunion Putzfrau, Küchenfrau, Klofrau, Friseurin, Krankenpflegerin, Kinderbetreuung usw. ohne Bezahlung in der eigenen Familie und darf dem treusorgenden Mann dankbar fürs Taschengeld sein. Welch ein Vorteil.
  9. #9

    Zitat von eigene_meinung Beitrag anzeigen
    Wo sollen denn die vielen qualifizierten Vorstandsfrauen herkommen, wenn in einer Firma 90% der Beschäftigten Männer sind (und zwar nicht, weil diese bevorzugt werden, sondern weil Frauen - aus welchen Gründen auch immer - nur selten ein Ingenieurstudium aufnehmen? Soll der Vorstand eines Technikunternehmens irgendwann nur noch aus BWLerinnnen und Marketingerinnen etc. bestehen?
    Interessanterweise sind die wenigsten Vorstände Ingenieure, sondern vielmehr männliche BWLer oder Juristen..