Berliner Fotoausstellung: Panzer und Pin-ups

Peter Piller/ Capitain PetzelDas DDR-Blatt "Armeerundschau" druckte Soldaten auf den Titel und Pin-ups auf die Rückseite. Der Künstler Peter Piller hat die Bilder bearbeitet und neu kombiniert. Seine Serie zeigt, wie Waffen erotisch aufgeladen werden.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-866750.html
  1. #1

    Also, die B52-Frisur ist doch um einiges martialischer als die zwei ollen MIGs.

    ;)
  2. #2

    erotische Aufladung

    Also, wer hatte sich diesen Schwachsinn namens "Armeerundschau!" während ihres Erscheinens ernsthaft zu Gemüte geführt? Man spürte die Absicht und war verstimmt. Altpapier für die Jungen Pioniere ab Druckerei. Ja, und Models sind auch heute als Garnitur für alle möglichen Botschaften nutzbar.
  3. #3

    Bild 4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das DDR-Blatt "Armeerundschau" druckte Soldaten auf den Titel und Pin-ups auf die Rückseite. Der Künstler Peter Piller hat die Bilder bearbeitet und neu kombiniert. Seine Serie zeigt, wie Waffen erotisch aufgeladen werden.

    Ausstellung Peter Piller: Tatsächliche Vermutungen in Berlin - SPIEGEL ONLINE
    zeigt keine Dame im Schilf, sie steht an einer Weide. Selbst wenn man in Bio total gepennt hat, das sollte man doch sehen.
  4. #4

    wo sind die

    also zumindest auf den letzten 4 Bildern sind das alles Schlagersängerinnen oder Rock/Pop-Sängerinnen der DDR. Ich glaube nicht das die sich als Pinup-Girl bezeichnen lassen wollen. Das Zitat "braunhaariges Mädchen zwischen herunterhängenden Zweigen" ist Monika Herz, und die singt, meines Wissens, heute noch. Wenn man keine Ahnung hat sollte man solche Artikel besser weglassen.
  5. #5

    Weshalb ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das DDR-Blatt "Armeerundschau" druckte Soldaten auf den Titel und Pin-ups auf die Rückseite. Der Künstler Peter Piller hat die Bilder bearbeitet und neu kombiniert. Seine Serie zeigt, wie Waffen erotisch aufgeladen werden.

    Ausstellung Peter Piller: Tatsächliche Vermutungen in Berlin - SPIEGEL ONLINE
    ... überrascht es mich nicht, das dieser "Künstler" aus dem Westen ist?
    Er hat wenig Ahnung vom Thema (davon dann aber eine ganze Menge) und versucht, den "Ossis" zu erklären, wie sie gelebt haben müssen!
    Ich bin jedesmal froh, wenn mir so ein künstlerisch wertvoller aber sonst völlig ahnungsloser Mensch erklärt, wie ich den wohl gelebt haben muss.
    Über die Armeerundschau mag man denken, was man will. Ich selbst war 21 Jahre in der NVA und dann 20 Jahre in der Bundeswehr. Ich bin kein Künstler, aber Offizier mit einer vierzigjährigen Berufserfahrung. Ich glaube trotzdem nicht, das es künstlerisch legitim ist, Bilder zu aus dem Zusammenhang zu reißen, sie neu zu kombinieren und daraus neue Aussagen ableiten zu müssen.
    Im Übrigen, keines der angeführten Fotos war in der Armeerundschau im Zusammenhang zu sehen, weder auf der gleichen Seite, noch im gleichen Artikel, was daran lag, das sie keinen Bezug zueinander hatten.
    Das Unvermögen des Autors Trauerweide von Schilf zu unterscheiden verleitet mich zu der Vermutung, er kann nie die die ihm vom Grundgesetz auferlegte Pflicht zur Landesverteidigung erfüllt haben, jeder Rekrut der Bundeswehr hätte sich hier schwerlich geirrt!
  6. #6

    Wessimüll

    Zitat von tangor
    also zumindest auf den letzten 4 Bildern sind das alles Schlagersängerinnen oder Rock/Pop-Sängerinnen der DDR. Ich glaube nicht das die sich als Pinup-Girl bezeichnen lassen wollen. Das Zitat "braunhaariges Mädchen zwischen herunterhängenden Zweigen" ist Monika Herz, und die singt, meines Wissens, heute noch. Wenn man keine Ahnung hat sollte man solche Artikel besser weglassen.

    Zitat von peter-49 Beitrag anzeigen
    ... überrascht es mich nicht, das dieser "Künstler" aus dem Westen ist?
    Er hat wenig Ahnung vom Thema (davon dann aber eine ganze Menge) und versucht, den "Ossis" zu erklären, wie sie gelebt haben müssen!
    Ich bin jedesmal froh, wenn mir so ein künstlerisch wertvoller aber sonst völlig ahnungsloser Mensch erklärt, wie ich den wohl gelebt haben muss.
    Über die Armeerundschau mag man denken, was man will. Ich selbst war 21 Jahre in der NVA und dann 20 Jahre in der Bundeswehr. Ich bin kein Künstler, aber Offizier mit einer vierzigjährigen Berufserfahrung. Ich glaube trotzdem nicht, das es künstlerisch legitim ist, Bilder zu aus dem Zusammenhang zu reißen, sie neu zu kombinieren und daraus neue Aussagen ableiten zu müssen.
    Im Übrigen, keines der angeführten Fotos war in der Armeerundschau im Zusammenhang zu sehen, weder auf der gleichen Seite, noch im gleichen Artikel, was daran lag, das sie keinen Bezug zueinander hatten.
    Das Unvermögen des Autors Trauerweide von Schilf zu unterscheiden verleitet mich zu der Vermutung, er kann nie die die ihm vom Grundgesetz auferlegte Pflicht zur Landesverteidigung erfüllt haben, jeder Rekrut der Bundeswehr hätte sich hier schwerlich geirrt!
    Diesen beiden Posts ist nichts hinzuzufügen!
  7. #7

    chicks and guns

    Zitat von pebcac Beitrag anzeigen
    Diesen beiden Posts ist nichts hinzuzufügen!
    Doch :), für die internationale Übersicht empfehle ich die Bildersuche nach: "chicks and guns".
    Mehr muss man dann aber wirklich nicht über das Thema wissen.
  8. #8

    Die Serie zeigt

    [QUOTE=sysop;11333702]Das DDR-Blatt "Armeerundschau" druckte Soldaten auf den Titel und Pin-ups auf die Rückseite. Der Künstler Peter Piller hat die Bilder bearbeitet und neu kombiniert. Seine Serie zeigt, wie Waffen erotisch aufgeladen werden.

    nur, wie erotisch verklemmt der Piller ist.
  9. #9

    Zitat von peter-49 Beitrag anzeigen
    ... überrascht es mich nicht, das dieser "Künstler" aus dem Westen ist?
    Er hat wenig Ahnung vom Thema (davon dann aber eine ganze Menge) und versucht, den "Ossis" zu erklären, wie sie gelebt haben müssen!
    Ich bin jedesmal froh, wenn mir so ein künstlerisch wertvoller aber sonst völlig ahnungsloser Mensch erklärt, wie ich den wohl gelebt haben muss.
    Über die Armeerundschau mag man denken, was man will. Ich selbst war 21 Jahre in der NVA und dann 20 Jahre in der Bundeswehr. Ich bin kein Künstler, aber Offizier mit einer vierzigjährigen Berufserfahrung. Ich glaube trotzdem nicht, das es künstlerisch legitim ist, Bilder zu aus dem Zusammenhang zu reißen, sie neu zu kombinieren und daraus neue Aussagen ableiten zu müssen.
    Im Übrigen, keines der angeführten Fotos war in der Armeerundschau im Zusammenhang zu sehen, weder auf der gleichen Seite, noch im gleichen Artikel, was daran lag, das sie keinen Bezug zueinander hatten.
    Das Unvermögen des Autors Trauerweide von Schilf zu unterscheiden verleitet mich zu der Vermutung, er kann nie die die ihm vom Grundgesetz auferlegte Pflicht zur Landesverteidigung erfüllt haben, jeder Rekrut der Bundeswehr hätte sich hier schwerlich geirrt!
    Zu Befehl, Herr General! Wenn ich mir aber als kritischer Bürger ohne Uniform die Bemerkung erlauben darf, so hat der Künstler (ausserhalb des Militärs darf diese Bezeichnung ohne Anführungszeichen geführt werden) zeitgeschichtlich zu verstehende Fotos unkommentiert zusammen gestellt. Diese stammen ausnahmslos aus der besagten Armeerundschau. Und es ist als nachgerade freundlich diesem Machwerk und seinen Machern gegenüber zu verstehen, dass er die Texte, die die große vaterländische Pflicht zur Verteidigung einer damaligen so genannten "Freiheit" (hier sind die Gansefüße angebracht) ausblendet und dem Beschauer erspart. Mit Verlaub vermag ich mir in diesem Zusammenhang ein Schmunzeln über die 50er Jahre Pinup Bildchen und absurde Kriegsästhetik nicht zu verkneifen. Und mich gut unterhalten zu fühlen.

    Weiters freut es mich daß jeder Ihrer Rekruten bei der großen Vaterlandsverteidigung (gegen wen auch immer) lernt, die heimische Flora zu zu respektieren und zu kategorisieren. Ein großer Gewinn für das spätere zivile Leben. Tüchtig tüchtig, machen'S weiter so!

    Empfehle mich hiermit höflichst. Und weggetreten...!