Energiemarkt: EU-Kommission rügt Frankreichs Strompreis-Diktat

dpaBis 2014 sollen Strom und Gas in Europa eigentlich grenzenlos fließen. Doch von diesem Ziel ist die Gemeinschaft laut dem deutschen EU-Kommissar Oettinger noch weit entfernt. Vor allem in Frankreich behindere der große Staatseinfluss den Wettbewerb - zu Lasten der Verbraucher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-866831.html
  1. #1

    ...

    @SPON: Wie viel muss den ein durchschnittlicher französischer Haushalt im Vergleich zu einem deutschen Haushalt für Strom zahlen? Das ein Lobbyist wie Öttinger für mehr Einfluss der Oligarchen eintritt ist klar, unklar sind aber Ihre Angaben. Ist der Staat wirklich teurer? bitte mehr Fakten!
  2. #2

    Zu Lasten der Verbraucher ist es nur,

    wenn Strom wie bei uns an der Börse gehandelt wird, sozusagen als Spekulationsware. Pfui!
  3. #3

    Google sagt stimmt nicht:

    Durchschnittliche Strompreise in Deutschland, Frankreich und Europa

    Google sagt, das in Frankreich in etwa halb soviel für Strom bezahlt wird, wie bei uns?
    Wie passt es dann zusammen, wenn dort angeblich der Markt total verheerend für den Verbraucher sein soll?
  4. #4

    Oettinger, na ja...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als erste Konsequenz fordere die Kommission von den Franzosen, wenigstens den Betrieb der Wasserkraftwerke öffentlich auszuschreiben.
    Die kleinen kommunalen Wasserkraftwerke auszuschalten hilft natuerlich gegen die Uebermacht von EDF. Bravo, Oettinger, weiter so!
  5. #5

    Strompreis-Diktat

    Ja, durch den Wettbewerb ist Deutschlands Strompreis nur noch *DOPPELT* so hoch wie in Frankreich! Das böse, böse "Strompreis-Diktat" in Frankreich muß dringend fallen, damit auch Frankreichs Bürger die segensreiche Wirkung des Wettbewerbs erfahren.
  6. #6

    12.25 Cent/kwh in Frankreich. Wir soll man diesen Artikel hier überhaupt verstehen ? Wie können die niedrigen Preise(>100% niedriger als in Deutschland) schlecht für die französischen Verbraucher sein ? Oder ist die wirkliche Botschaft, dass niedrigen Preise schlecht für die Stromlieferanten sind und man dort noch Gewinnpotential nach oben sieht wenn man den französischen Strommarkt auch dem "privaten Wettbewerb" unterwirft ?
  7. #7

    Ja ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis 2014 sollen Strom und Gas in Europa eigentlich grenzenlos fließen. Doch von diesem Ziel ist die Gemeinschaft laut dem deutschen EU-Kommissar Oettinger noch weit entfernt. Vor allem in Frankreich behindere der große Staatseinfluss den Wettbewerb - zu Lasten der Verbraucher.

    Energie: EU-Kommissar Oettinger rügt Frankreichs Strommarkt - SPIEGEL ONLINE
    ... mehr Wettbewerb, umso günstigere Preise . Mit diesem Märchen geht regelmäßig ein anderes Gemeinschaftsunternehmen in die Hände des Kapitals . Der Anleger hat natürlich nur das Gemeinwohl im Auge und wird streng darauf achten, dass der Verbraucher so günstig wie möglich versorgt wird. Eigeninteressen gibt es da nicht ?
  8. #8

    Widerwärtige Kommissarswirtschaft

    ohne Sinn und Verstand! Was nutzen den Verbrauchern die tollsten Möglichkeiten, den Anbieter zu wechseln, wenn der Strompreis unbezahlbar bleibt? In Frankreich beispielsweise ist die Kilowattstunde für etwa 12ct (Endpreis) beim Verbraucher, in D kostet es mindestens das Doppelte! Wenn DAS das Ziel des "freien Marktes" sein soll, das Doppelte für gleiche Leistung zahlen zu sollen, dann ist der Herr Öttinger so schief gewickelt wie eine von besoffenen ägyptischen Priestern zusammengedrehte Mumie.
    Hier kann man wohl ganz hervorragend sehen, dass nach der Stromkonzerne Pfeife getanzt wird...und ein Oettinger gibt den Takt vor. Ekelhaft.
  9. #9

    Staatliche Regulierung, Ja Bitte.

    Was man von einem "freien Strommarkt" hat sieht man ja in Deutschland. Einen der höchsten Durchschnittspreise in Europa. Herzlichen Glückwunsch! Schön herumgebaut um rechtliche Konstrukte und Lobbyarbeit wird hier der Stromkunde privat abgezockt. Also was ist schlimmer in Frankreich?