Internet: Einfluss der großen Wissenschaftsmagazine sinkt

Lange haben einige einflussreiche Wissenschaftszeitschriften den Markt dominiert. Doch in Zeiten des Internets schwindet ihre Vormachtstellung allmählich. Denn immer mehr Forschungsergebnisse sind kostenfrei zugänglich. Die Informationsgesellschaft profitiert davon.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-866659.html
  1. #1

    Peer Review und Open Access schließen sich nicht aus

    Peer Review und Open Access schließen sich nicht aus.
    Dieser Eindruck wird in diesem Artikel fälschlich vermittelt.
    Zitat aus diesem SPON Artikel:
    "Laut den Experten sind die großen Magazine dem Computer in einem Punkt aber weiterhin voraus: Ihre Redaktionen lassen die eingereichten Arbeiten von Experten des jeweiligen Feldes begutachten. Diese Qualitätskontrolle unter dem Namen "Peer Review" bleibe den renommierten Journalen weiter als Alleinstellungsmerkmal."

    Korrekt ist dagegen: "Viele Open-Access-Journale verwenden - wie konventionelle Fachzeitschriften auch - das Peer Review als Strategie zur Qualitätssicherung der von ihnen publizierten Artikel"
    Quelle:http://open-access.net/de/allgemeines/was_bedeutet_open_access/zeitschriften/
  2. #2

    Höchste Zeit

    Elsevier hatte eine Umsatzrendite von ca. 50% mit einem Gewinn von ca. 500000000 € und dies bei einem Geschäftsrisiko von 0%, denn die meisten Bibliotheken mussten die Zeitschriften abonnieren. Hinzu kam noch, dass allerorten umsonst für Elsevier gearbeitet wurde:
    Experimente, druckfertige Manuskripte, Begutachtung.
  3. #3

    Sehr witzig,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Passend zu ihrem Ergebnis erscheint die Studie der kanadischen Forscher auch nicht in "Nature", "Science" oder "Jama", sondern im "Journal of the American Society for Information Science and Technology"
    Open Access senkt Einfluss der etablierten Fachjournale - SPIEGEL ONLINE
    wer will auch schon eine Studie veroeffentlichen, die den eigenen Untergang vorraussagt. Dieser Satz haette nicht geschrieben werden muessen, das kann sich ja wohl jeder selber sagen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange haben einige einflussreiche Wissenschaftszeitschriften den Markt dominiert. Doch in Zeiten des Internets schwindet ihre Vormachtstellung allmählich. Denn immer mehr Forschungsergebnisse sind kostenfrei zugänglich. Die Informationsgesellschaft profitiert davon.

    Open Access senkt Einfluss der etablierten Fachjournale - SPIEGEL ONLINE
    Und gerade die Peer Reviews sind eines der größten Probleme bei den etablierten Journals. So dienen sie gerade in den Sozialwissenschaften, wie der Ökonomie, unter anderem dazu, Seilschaften zu schützen (indem häufig nur Mitglieder bestimmter Fakultäten oder gar Länder (US Ivy-League Unis) in bestimmten Journals veröffentlichen dürfen), unliebsame Ergebnisse zu boykottieren (selbst wenn man valide Daten hat, mit denen man eine "etablierte Theorie" angreift, werden dann fadenscheinige Argumente gesucht, um das Paper zumindest in den Top-Journals zu verhindern), oder einfach bestimmte Themen gar nicht erst zuzulassen. Das ganze natürlich "anonym", wobei es je nach Forschungfeld eben dann teilweise keine Anonymität geben kann. Hinuzo kommen teilweise extram lange Review-Zeiten, die gerade bei aktuellen Papern dazu führen, dass sie unter Umständen nach 2 Jahren (und so lange kann es mal dauern, wenn man bei mehreren Journals einreichen muss), nicht mehr so relevant sind.

    Solange die Top-Journals so agieren und die wissenschaftler trotzdem primär daraus zitieren, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie sich selbst in genau diese Abhängigkeit begeben.
  5. #5

    Die oben genannten Journale haben sich eine goldene Nase verdient. Man setzte auf CO2 och Klimaveränderung und liess nur Forscher mit den richtigen Studien publizieren. Das ging solange gut bis sich keine Sau mehr um die Klimaveränderung kümmerte. Die Nichtklimaalarmisten haben jetzt dank Internet neue Publikationsmöglichkeiten gefunden. Peer Revision geht auch in den Internetpublikationen. Im Gegensatz zu dem was man uns weismachen will, gehören nämlich 97 % zu den Forschern die eine ordentliche Arbeit abliefern wollen. Ûbrigens: Keith R Briffa University of East Anglia, UK, Mitproduzent des Hockeystockes der alles ins Rollen brachte vor 15 Jahren hat sich selbst revidiert: In seiner neuen Studie zeigt er die Mittelalterliche Warmzeit so aus wie 97% aller Forscher: 1° wärmer als heute. Scheinbar durfte er seine revisionistischen Recherchen nur in Holocene, ein Journal 2.Klasse, veröffentlichen. Immerhin: Der klimatische Hockeystick ist auf diese Weise nun auch bildlich zu einem klimatischen Bumerang mutiert...
  6. #6

    optional

    "Wer als Forscher Anerkennung genießen und durchstarten wollte, musste seine Ergebnisse in einem der angesehenen Magazine publizieren, damit diese möglichst oft zitiert werden." ... was, wie seit 10 Jahren bekannt, totaler Unfug ist. Die meisten Artikel in "high impact" Journals werden auch nur 1-2 Mal zitiert. Nur einige sehr wenige Artikel werden extrem haeufig zitiert, was den "impact factor" hoch treibt. Publizieren in diesen Journals bringt also mitnichten automatisch Zitate oder auch nur Leserschaften. Das ist ein Geruecht mit dem viel Geld verdient wird.
  7. #7

    Hahaha

    Bestes Beispiel fuer diese Konkurrenz: SPON-Rubrik Wissenschaft.
  8. #8

    Zitat von jörgchen Beitrag anzeigen
    BlaBlaBla CO2 BlaBlaBla Klimaveränderung BlaBlaBla Nichtklimaalarmisten BlubbBlubb
    Oje, war ja klar, dass mal wieder einer der ewiggestrigen Klimaleugner und Verschwörungsspinner das Forum für ihre Propaganda missbraucht. Abgesehen, dass jörgchen keine Ahnung hat, von was er schreibt, ist das hier eine komplette Themaverfehlung: Setzen, Note 6. Behelligen sie uns bitte nicht mehr mit ihren unwissenschaftlichen Müll und schreiben sie gefälligst in Zukunft nur zum Thema des Artikels. Es geht hier ausschließlich um Wissenschaftsmagazine und um nichts anderes.
  9. #9

    und

    Zitat von kreader Beitrag anzeigen
    Bestes Beispiel fuer diese Konkurrenz: SPON-Rubrik Wissenschaft.
    und
    New Scientist
    Hoffen wir das das noch umfangreicher wird.