SPD: Der falsche Kandidat

dapdEs gibt nur ein Thema, mit dem die SPD die Wahlen 2013 gewinnen könnte: soziale Gerechtigkeit. Leider hat die Partei dafür den falschen Kandidaten, Peer Steinbrück ist nach Ansicht unseres Kolumnisten Jakob Augstein nicht glaubwürdig. Noch könne sich die Partei einen anderen suchen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-866612.html
  1. #1

    Wieso einen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Noch könne sich die Partei einen anderen suchen.
    Tippe auf Frau Kraft.
  2. #2

    Hartz-Partei-SPD

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gibt nur ein Thema, mit dem die SPD die Wahlen 2013 gewinnen könnte: soziale Gerechtigkeit. Leider hat die Partei dafür den falschen Kandidaten, Peer Steinbrück ist nach Ansicht unseres Kolumnisten <i>Jakob Augstein</i> nicht glaubwürdig. Noch könne sich die Partei einen anderen suchen.
    Warum sollte sich die SPD einen anderen suchen? Soziale Gerechtigkeit ist doch gar nicht das Thema der SPD und das ihrer Wähler nun schon gar nicht. Steinbrück verkörpert sehr gut die politische Linie der SPD und wer wirklich Wert auf soziale Gerchtigkeit legt, käme wohl ohnehin nicht auf die Idee die SPD, oder eine der anderen Hartz-Parteien, zu wählen.
  3. #3

    Unzufrieden, nicht neidisch sein!

    Die Debatte ist leider über weite Strecken von Neid geprägt.
    Unsere Regierung kostest weit weniger als der FC Bayern, also was soll das?
    Die Frage ist doch nicht, wie viel die Politiker dazuverdient, sondern wie viel Zeit sie dafür aufwendet.
    Mir ist ein Mandatsträger, der 10% seiner Zeit für Nebenverdienste verwendet und das 5fache verdient lieber, als einer der 90% seiner Zeit investiert und 5 mal weniger einnimmt.
    Wichtig ist, das über diese Tätigkeiten keine politische Einflussnahme geschieht.
    Das ist aber nicht direkt von der Höhe der Vergütung abhängig.
    Der durchschnittliche Deutsche wählt die Regierung ohnehin nach dem Kriterium, wie viel Geld er anschließend in der Tasche hat.
    Da ist es dann auch etwas verlogen, sich darüber zu empören, das diejenigen, die ihm diesen Wunsch erfüllen sollen, keine reinen Idealisten sind.
    Es gibt auch die Möglichkeit Parteien zu wählen, die diesen Anspruch erheben.
    Bei den Grünen und der SPD ist er da eben nicht gut aufgehoben.
    Bei denen ärgert mich aber die schlechte Qualität der Politik viel mehr, als die Einkommen ihrer Politiker.
    Genau so ärgere ich mich aber auch über Wähler die bei der Stimmabgabe nur an den eigenen Geldbeutel und nicht an das Gemeinwohl denken.
    Da fördere ich lieber das kreative Chaos der Piraten, die sich wenigstens um innovative Lösungen bemühen.
    Auch die, heute überflüssigen Grünen waren am Anfang nicht regierungsfähig.
    Aber sie haben damals noch keine Klientelpolitik betrieben, sondern sich mit den drängenden Fragen der Zukunft beschäftigt.
  4. #4

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gibt nur ein Thema, mit dem die SPD die Wahlen 2013 gewinnen könnte: soziale Gerechtigkeit. Leider hat die Partei dafür den falschen Kandidaten, Peer Steinbrück ist nach Ansicht unseres Kolumnisten <i>Jakob Augstein</i> nicht glaubwürdig. Noch könne sich die Partei einen anderen suchen.

    Augstein: Warum Steinbrück der falsche Kanzlerkandidat ist - SPIEGEL ONLINE
    Stimme ihnen zu! Möchte das aber auf die anderen Parteien ausweiten,
    so gibt es nur falsche Kandidaten!
    it depends always on the point of view!
  5. #5

    Augstein & Steinbrück

    Sind tatsächlich zwei gleichrangige Sozialromantiker die auf Kosten der arbeitenden Mittelschicht die nicht gewerbstätige Unterschicht alimentieren wollen. Ihre eigenen Millionen aber stellen beide natürlich nicht zur Diskussion.
  6. #6

    Genau so ist es Herr Augstein!

    Und es demontiert sich die SPD bis zur Bewusstlosigeit selbst. Aber ich finde die gesamten Spitzenleute der SPD so La-la.Die haben alle zusammen zu lange in Berlin gehockt und sich mit sich selbst beschäftigt. Wo soll das bloß enden mit der SPD?!
  7. #7

    Ignorieren

    Steinbrücks größter Gefahr wäre mittlerweile vielleicht gar nicht mehr seine eigene Partei, sondern dass die Koalition (CDU/CSU, FDP) ihn einfach ignoriert.
  8. #8

    Der falsche Kandidat

    ist noch harmlos ausgedrueckt. Steinbrueck ist unertraeglich arrogant, fast so schlimm wie Clement. Was er bisher fuer den Buerger geleistet hat ist nicht ersichtlich. Wenn ich einen Grossteil meiner Zeit mit Vortraegen fuer die Finanzindustrie verbringe bin ich als Kandidat der SPD ungeeignet. Interessenskonflikte sind programmiert. Die haben den doch nur genommen weil sie absolut keinen anderen hatten. Die einzige Person die Angela Merkel gefaerhlich werden koennte (hoffentlich nicht) ist Hannelore Kraft.
  9. #9

    völlig normal

    wer sich ansieht welche Gesetze in den Zeiten der rot/grünen Regierung oder der grossen Koalition durch die SPD verabschidet wurden der wundert sich nicht. Die SPD hat sich selbt überlebt weil sie nur noch von harmoniesüchtigen und karrieregeilen Funktionären geführt wird. Kontakt zum Wähler? Fehlanzeige!