Firmenlenker auf Droge: "Ein süchtiger Topmanager wird erpressbar"

CorbisAlkohol, Kokain, Speed: Nimmt der Chef Drogen, bleibt das oft lange unbemerkt - die Folgen für die Firma können dramatisch sein. Hartmut Stepputtis hilft Managern mit Suchtproblemen. Im Interview erklärt der erfahrene Coach, warum gerade Bosse überraschend hilflos sind.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-866193.html
  1. #1

    Unbemerkt ?

    Glaube ich kaum, vor allem nicht bei Menschen die sich mit diesen Produkten auskennen. Entweder weil sie selbst nehemen oder weil sie es aus ihrem Umkreis kennen. Für wie blöd oder naiv hält man eigendlich seine Angestellten ? Wir leben nicht mehr in den 50er Jahren und nur weil niemand was sagt, heisst es noch lange nicht dass man nichts mitbekommt !
  2. #2

    Die Schnee auf dem wir alle talwärts fahren

    Mein Chef wurde schon mehrfach auf Partys bei der Konsumeirung dieser Ware beobachtet.
  3. #3

    Chef hin Chef her

    auch er oder sie wird sich, wie jeder andere Süchtige, seiner Sucht stellen müssen, lernen müssen demütig zu sein, die Tatsache schätzen zu lernen, am leben zu sein. Ob er dazu unbedingt einen (hochbezahlten?) Coach braucht ist fragwürdig.
    Zielführender, weil der Schritt zur Demut kürzer ausfällt, wäre sicherlich eine suchttherapeutische Einrichtung.
    In solchen Einrichtungen spielt es nämlich keine Rolle, ob der Süchtige vorher Chef war, oder arbeitslos. Entscheidend ist die Auseinandersetzung des betroffenen Menschen mit seiner Sucht und anderen Süchtigen.
  4. #4

    .

    Ehrlich gesagt ist es mir egal, ob eine Führungskraft 30 % oder weniger an Leistungsfähigkeit durch Drogen verliert. Ich will keine Führungskraft mit Drogenproblemen. Wer drogensüchtig ist, der hat eine Charakterschwäche. Und ist u.U. kriminell. Selbst bei 100 % Leistung ist das ein Grund, das Arbeitsverhältnis zu beenden oder zumindest ruhen zu lassen.
  5. #5

    Unbemerkt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alkohol, Kokain, Speed: Nimmt der Chef Drogen, bleibt das oft lange unbemerkt....
    Chefs und Drogen: Was Manager in die Sucht treibt - SPIEGEL ONLINE
    Gerade Alkohol bleibt oft und lange unbemerkt? Sind da die jeweiligen Angestellten blind und haben ihren Geruchssinn verloren?
  6. #6

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt ist es mir egal, ob eine Führungskraft 30 % oder weniger an Leistungsfähigkeit durch Drogen verliert. Ich will keine Führungskraft mit Drogenproblemen. Wer drogensüchtig ist, der hat eine Charakterschwäche. Und ist u.U. kriminell. Selbst bei 100 % Leistung ist das ein Grund, das Arbeitsverhältnis zu beenden oder zumindest ruhen zu lassen.
    Wenn es denn sooooo einfach wäre, hätten wir 1000 von Probleme nicht.
  7. #7

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    auch er oder sie wird sich, wie jeder andere Süchtige, seiner Sucht stellen müssen, lernen müssen demütig zu sein, die Tatsache schätzen zu lernen, am leben zu sein. Ob er dazu unbedingt einen (hochbezahlten?) Coach braucht ist fragwürdig.
    Zielführender, weil der Schritt zur Demut kürzer ausfällt, wäre sicherlich eine suchttherapeutische Einrichtung.
    In solchen Einrichtungen spielt es nämlich keine Rolle, ob der Süchtige vorher Chef war, oder arbeitslos. Entscheidend ist die Auseinandersetzung des betroffenen Menschen mit seiner Sucht und anderen Süchtigen.
    Voll einverstanden ! Süchtig ist süchtig, es gibt kaum ein Problem dass so Demokratisch ist. Der einzige Unterschied: die Oberschicht hat genug Kleingeld um das Ganze zu finanzieren und fällt nicht so schnell in die Beschaffungskriminalität.
  8. #8

    Das ist die ideale Form der Therapie-Nachsorge, ...

    ..wie sie jeder Süchtige bräuchte, aber nur wenige können sich das leisten.

    So ein Quatsch. Selbsthilfegruppen sind meist umsonst und haben insgesamt mehr Erfahrung als irgendein Coach, der natürlich seine Kunden auch möglichst lang coachen will. Da lernt man bestimmt nicht die notwendige Demut.
  9. #9

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    auch er oder sie wird sich, wie jeder andere Süchtige, seiner Sucht stellen müssen, lernen müssen demütig zu sein, die Tatsache schätzen zu lernen, am leben zu sein. Ob er dazu unbedingt einen (hochbezahlten?) Coach braucht ist fragwürdig.
    Zielführender, weil der Schritt zur Demut kürzer ausfällt, wäre sicherlich eine suchttherapeutische Einrichtung.
    In solchen Einrichtungen spielt es nämlich keine Rolle, ob der Süchtige vorher Chef war, oder arbeitslos. Entscheidend ist die Auseinandersetzung des betroffenen Menschen mit seiner Sucht und anderen Süchtigen.
    Soweit richtig. Wenn jedoch in diesen sozialen Biotopen (sog. "Topmanagement") heute eines völlig abwesend ist, so ist das Demut.